Wirtschaftspsychologie aktuell – Zeitschrift für Personal und Management
Neues eDossier: Stress bewältigen
Wirtschaftspsychologie aktuell – Zeitschrift für Personal und Management Neues eDossier: Stress bewältigen Wirtschaftspsychologie aktuell

Stress und Gesundheit

Einmaliges Stresstraining hilft
Schon ein einmaliges zwanzigminütiges Training hilft gegen Stress. Das ist das Ergebnis Connecticuter Forscher. Wer spürte, wie sich sein Körper entspannte, oder seine Gedanken vorüberziehen ließ, nahm weniger Stress wahr. Die Körperübung senkte auch das Stresshormon Cortisol im Speichel, selbst nach einer stressigen Arithmetikaufgabe. Mehr...

Berufsanfänger lernen Alkoholmissbrauch von Kollegen
Schon nach sechs Monaten lernen Berufsanfänger im Kundendienst den Alkoholmissbrauch von Kollegen. Sie nehmen z.B. mehr als fünf Drinks zu sich, wenn sie mit Kunden reden, oder trinken in ihrer Freizeit so viel, dass sie sich an die Nacht vorher nicht mehr erinnern können. Das ist das Ergebnis einer neuen Längsschnittstudie. Mehr...

Krank machende Arbeitsbelastungen
In einer neuen Übersichtsarbeit stellten sich acht psychische Arbeitsbelastungen als Risikofaktoren für Depressionen, Angststörungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Typ-2-Diabetes heraus: Arbeitsintensität, Aufwand-Belohnungs-Missverhältnis, Überstunden, Nachtschichten, wenig Unterstützung, Aggressionen von Kollegen, Rollenstress und Arbeitsplatzunsicherheit. Mehr...

Erschöpfungsmaschine Handy: nächtliches Tippen zehrt aus
Berufliche Smartphonenutzung am späten Abend behelligt den Schlaf, führt zu morgendlicher Ermattung und zu weniger Arbeitseifer am Folgetag. Das ist das Ergebnis zweier neuer Studien eines US-amerikanischen Forscherteams um Klodiana Lanaj. Zur Eindämmung dieses Handystresses sollten sich Berufstätige genau überlegen, wie sie abends ihr Mobiltelefon nutzen und erholsamen Schlaf kultivieren. Mehr...

Frauen reagieren unter Stress einfühlsam, Männer selbstbezogen
Frauen reagieren einfühlsamer unter Stress und können sich dabei immer noch gut in andere hineinversetzen. Männer verhalten sich selbstbezogener und denken unter Belastung eher an sich als an andere. Das sind die Ergebnisse einer Studie, die ein Forschungsteam um Livia Tomova von der Universität Wien durchführte. Mehr...

Psychologisches Fachwissen ist bei der betrieblichen Gesundheitsförderung unerlässlich
Bei einem Workshop, der anlässlich des Tags der Psychologie 2014 stattfand, zogen die Teilnehmer das Fazit, dass psychologisches Fachwissen bei der betrieblichen Gesundheitsförderung unerlässlich ist. Psychologinnen und Psychologen verfügen über geschulte Fähigkeiten, durch die Mitarbeiter neue gesunde Verhaltensweisen erlernen können. Dabei sollten die unterschiedlichen Anlässe zur Gesundheitsförderung und mögliche Schwierigkeiten gesehen werden. Mehr...

Schwere Arbeit und Schichtdienst erhöhen das Risiko für einen Suizid
Körperlich anstrengende Arbeit und Schichtdienst, die über eine längere Zeit erfolgen, führen zu einem dreimal höheren Suizidrisiko im Vergleich zu Beschäftigten, die weniger schwer arbeiten. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie. Mehr...

Ein positives Altersbild hält gesund
Anlässlich des Landestags der Psychologie in Stuttgart fasst die Psychologin Verena Klusmann Forschungsergebnisse zu Altersbildern zusammen. Quintessenz ist, dass negative Vorstellungen vom Alter krank machen, positive Einstellungen hingegen bis ins hohe Alter gesund erhalten. Mehr...

Du-Perspektive im Selbstgespräch entspannt
Ein Forscherteam um Ethan Kross hat herausgefunden, dass eine kleine Veränderung beim inwendigen Selbstgespräch entspannt: über sich selbst in der Du-Form statt in der Ich-Form sprechen. Personen, die „du“ statt „ich“ sagten, während sie über sich selbst nachdachten, waren in stressigen Situationen souveräner, überlegter und optimistischer. Die Du-Perspektive einzunehmen, ist also eine einfache, kleine Technik, um mit Stress fertigzuwerden. Mehr...

Gewissenhafte und Lernfreudige bleiben gesünder
Personen, die gewissenhaft und lernfreudig sind, bleiben objektiv gesünder als jene, die nachlässig sind und sich neuen Erfahrungen eher verschließen. Das ist das Ergebnis einer Längsschnittstudie eines US-amerikanischen Forscherteams um Salomon Israel. Es bestimmte die Persönlichkeit von jungen Erwachsenen und sechs beziehungsweise zwölf Jahre später deren Gesundheitsstatus. Mehr...

Yoga und Meditation erhalten im Alter die Denkkraft
Wer lange Jahre Yoga übt oder meditiert, erhält im Alter seine Denkkraft. Das legen Gehirnscans nahe, die ein US-amerikanisches Forscherteam aufgenommen hat. Ältere Yoga-Praktizierende und Meditierende konnten schneller denken. Sie hatten auch dichtere und robustere neuronale Netze als Nichtübende. Mehr...

Sinnstiftung vitalisiert
Sinnstiftung vitalisiert. Das konnten Psychologinnen in einer Studie mit Altenpflegekräften nachweisen. Wer über sein Tun nachdachte und ihm Bedeutsamkeit verlieh, blieb trotz vieler arbeitsbedingter Stressoren voller Energie. Mehr...

Achtsame Manager sind weniger depressiv
Ein neuseeländisches Psychologenteam befragte Manager zu ihrer Achtsamkeit und psychischen Gesundheit. Ergebnis: Führungskräfte, die ganz bewusst wahrnahmen, waren zuversichtlicher sowie weniger depressiv, ängstlich, gereizt, erschöpft und zynisch als Chefs, die nur funktionierten. Mehr...

Arbeitsfreie Pausen erfrischen
Arbeitsfreie Pausen erfrischen mehr als Unterbrechungen, bei denen man etwas verrichtet, was mit der Arbeit zu tun hat. Das ist das Ergebnis eines Psychologenteams, das Universitätsangestellte befragte. Kurzfristige Vitalmacher sind etwa, einen Imbiss einzunehmen oder an die frische Luft zu gehen. Pausen, in denen gearbeitet wird – z.B. einen Kollegen glücklich machen oder E-Mails lesen –, wirken eher langfristig. Mehr...

Sich gesund meditieren
Ein Forscherteam um Barbara Fredrickson hat untersucht, wie Meditation wirkt und gesund macht. Durch geistige Übungen mehrten Büroangestellte ihre guten Gefühle und nahmen sich stärker als Teil der Gemeinschaft wahr. Dadurch wurden positive körperliche Veränderungen im vegetativen Nervensystem in Gang gesetzt. Fazit: Es ist möglich, man kann sich gesund meditieren. Mehr...

Ständige Erreichbarkeit
Zwei Wissenschaftler haben für die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin Ergebnisse zur ständigen Erreichbarkeit – oder in der Sprache der Forscher zur „erweiterten arbeitsbezogenen Erreichbarkeit“ – zusammengetragen. Über diese berichtet die Mehrheit der deutschen Beschäftigten. Durch die Erreichbarkeit nehmen Belastung, Konflikte zwischen Arbeit und Freizeit sowie Stress zu, geringfügig auch die Arbeitszufriedenheit. Gesundheitsgefahren und Zufriedenheitsanstieg gelten dabei noch nicht als gesicherte Erkenntnisse. Mehr...

Mit Achtsamkeit besser arbeiten
Ein Forscherinnenteam um die Psychologin Ute Hülsheger hat herausgefunden, dass Achtsamkeit auch bei der täglichen Arbeit hilft. Wer im anstrengenden Job achtsamer war oder sich Achtsamkeit antrainierte, war weniger erschöpft und mit seinem Beruf zufriedener. Außerdem zeigte er seltener einen aufgesetzten Gefühlsausdruck. Die Ergebnisse legen nahe, mit Achtsamkeitstrainings gezielt beruflichem Stress vorzubeugen. Mehr...

Emotionsarbeit
Friedemann Nerdinger, Wirtschaftspsychologe an der Universität Rostock, hat in der Zeitschrift Report Psychologie Forschungsergebnisse zur Emotionsarbeit zusammengetragen. Wenn Kundenberater ständig lächeln sollen, kann das langfristig zu Erschöpfung führen. Es gibt aber auch eine konstruktive Emotionsarbeit: Tiefenhandeln. Dabei wird versucht, negative Gefühle abzubauen, sodass Erleben und Verhalten wieder im Einklang stehen. Mehr...

Emotionale Kompetenz trainieren
Emotionale Kompetenz ist für viele Lebensbereiche unerlässlich. Aber lässt sie sich auch nachweislich trainieren? Ilios Kotsou und seine Forscherkollegen haben einen Monat lang Erwachsene in den wesentlichen emotionalen Vorgängen trainiert: Wahrnehmen, Verstehen, Steuern, Ausdrücken und Nutzen von Gefühlen. Und das überaus erfolgreich. Selbst ein Jahr nach Trainingsende waren die Trainierten emotional kompetenter, zufriedener, stressresistenter und hatten weniger körperliche Beschwerden sowie geringere Cortisolwerte als die Teilnehmer der Kontrollgruppe. Mehr...

Erholungstraining
Eine Forscherinnengruppe um Sabine Sonnentag hat ein neues Erholungstraining evaluiert. Dieses umfasste zwei Trainingstage mit insgesamt vier Trainingseinheiten. Die Teilnehmer lernten dabei, ihr Freizeitverhalten wieder selbst in die Hand zu nehmen, abzuschalten, aktiv zu sein und zu entspannen. Mehr...

Nach der Arbeit entspannen
Die Redaktion von „Beruf und Chance“ der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hat in einer Serie getestet, bei welchen Kursen man nach der Arbeit entspannen und abschalten kann. Hier ein kleiner Überblick über das, was die Redakteure dabei erlebten. Mehr...

Arbeitsbelastung – aber richtig!
Zu viel Arbeit, zu laut im Büro und auch noch permanenter Termindruck. Solche Arbeitsbelastungen können auslaugen. Langfristig steigt die Burnout-Gefahr. Doch es gibt auch positive Belastungen, die sogar noch motivieren können. Mehr...

Schlafkiller Stress
Fast jeder zweite Erwerbstätige in Deutschland leidet unter Schlafproblemen. Das entspricht rund 20 Millionen Menschen. 14 Prozent leiden dabei unter mittelschweren Schlafstörungen. Besonders belastet sind knapp zehn Prozent. Sie schlafen mehr als dreimal pro Woche schlecht und quälen sich fast jeden Tag stark übermüdet durch ihren Arbeitstag. Das zeigt eine repräsentative Befragung der Deutschen Angestellen-Krankenkasse (DAK) im Rahmen des "Gesundheitsreports 2010" bei rund 3000 Arbeitnehmern im Alter von 35 bis 65 Jahren. Mehr...

Mal abschalten!
Jobstressoren – z.B. hohes Arbeitsvolumen oder negative Gefühle – ist man nicht hilflos ausgeliefert. Man kann sie eindämmen, damit sie sich als erlebter Stress nicht zu sehr in die Seele eingraben. Zum Beispiel durch Abschalten oder durch mehr Selbstbestimmung im Job. Zwei aktuelle Studien zeigen, wie man damit Arbeitsstress vermeidet. Mehr...

Flow am Arbeitsplatz
Jeder kennt sie, die erhebenden Gefühle im Job. Sie stellen sich z.B. nach einem anspruchsvollen Meeting, einem intensiven Gespräch, einer kreativen Ausarbeitung oder einer kniffligen Analyse ein. Während dieser Tätigkeiten geht man völlig auf. Danach fühlt man sich wie auf einer neuen Wissensstufe. Mihaly Csikszentmihalyi, Psychologieprofessor an der Clermont Graduate University, hat diesen Zustand „Flow“ bezeichnet. Wenn man Flow fühlt, ist man nicht mehr gestresst. Mehr...