Wirtschaftspsychologie aktuell – Zeitschrift für Personal und Management
Neues eDossier: Stress bewältigen
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Kommunikation und Gespräch

Gut, wenn sich Mentor und Protegé ähneln
Mentoring ist erfolgreich, wenn dreierlei gegeben ist: Mentor und Protegé sind gleichermaßen bindungssicher, der Protegé denkt, dass er seinem Mentor ähnelt, und er identifiziert sich mit ihm. Bindungssicherheit, Ähnlichkeit und Identifikation führen schließlich zu mehr beruflichem Engagement, so eine Befragung US-amerikanischer Forscherinnen. Mehr...

Narzissten sagen nicht übermäßig „ich“
US-amerikanische und deutsche Forscher haben untersucht, ob Narzissten häufig „ich“, „mich“ oder „mein“ sagen. Ergebnis: Selbstsucht hing nicht mit dem Gebrauch von Pronomen der ersten Person Singular zusammen. Anders als landläufig vermutet, verwendeten Narzissten also nicht übermäßig Ich-Wörter. Mehr...

Netzwerker fühlen sich schmutzig
Wer berufliche Kontakte knüpft, fühlt sich häufiger schmutzig, sehnt sich nach Duschgel und möchte sich waschen. Das ist das Ergebnis einer Experimentalreihe nordamerikanischer Wissenschaftlerinnen. Eine hohe Position im Unternehmen geht mit weniger Verschmutzungserleben einher, wie sich bei Rechtsanwälten zeigte. Mehr...

Ältere meistern gelassen schwierige Gespräche
In einem Experiment sprachen Teilnehmer mit einem garstigen Gesprächspartner. Die Älteren meisterten gelassen das schwierige Gespräch. Im Gegensatz zu den Jüngeren blieben sie fröhlicher, bewerteten die Situation positiver und hatten keinen höheren Blutdruck oder Puls. Mehr...

Emotionale Intelligenz des Dienstleisters geht mit Kundenzufriedenheit einher
In einer neuen Untersuchung von Myriam Bechtholdt zeigte sich, dass die Klienten von Psychotherapeuten und die Kunden von Friseuren umso zufriedener waren, je emotional intelligenter und mitfühlender sich die Dienstleister einschätzten. Mehr...

Spitzenmanager haben kein Sonderrecht auf Ruppigkeit
Wenn Manager ihre Mitarbeiter respektvoll behandeln, sind diese motivierter und begegnen auch ihrem Chef mit mehr Achtung. Vor allem der Umgangston der besten Führungskräfte entscheidet über die Zufriedenheit der Beschäftigten. Spitzenmanager haben daher kein Sonderrecht auf Ruppigkeit, wie eine neue Studie nahelegt. Mehr...

Mehr Mut gegen den Maulkorb
Personalabteilungen haben ein Imageproblem. So stellte erst vor Kurzem eine Studie des Beratungsunternehmens Kienbaum fest, dass jeder dritte HR-Experte die Ansprüche der Führungskräfte aus anderen Bereichen nicht erfüllen könne. Personaler seien zudem schwach in der strategischen und geschäftsorientierten Beratung. Mehr...

Gemeinsames Essen verbessert das Ergebnis wettbewerbsorientierter Verhandlungen
Essen und Verhandeln – nicht immer funktioniert das zusammen gut. Es lohnt sich dabei, nach der Art der Verhandlung zu unterscheiden. Bei stark wettbewerbsorientierten Verhandlungen hilft das gemeinsame Essen, bessere Verhandlungsergebnisse zu erzielen. In kooperativeren Situationen, etwa wenn die Verhandlungspartner Freunde sind, werden die Ergebnisse dadurch schlechter. Mehr...

Meetingunterschiede: Deutsche jammern, US-Amerikaner lachen
Ein Forscherteam um Nale Lehmann-Willenbrock hat herausgefunden: In deutschen Teams wird häufiger über Probleme gesprochen, die Umsetzung steht im Mittelpunkt, und es wird gejammert. US-amerikanische Teams sprechen häufiger Lösungen an und lachen mehr. Mehr...

Lohn der Kontemplation
Vernunft schlägt Bauchgefühl. Das legen Ergebnisse eines Forscherteams um André Mata nahe. Nachdenkende lösten logische Probleme souverän, und sie schätzten ihr Können korrekt ein. Intuitive lagen falsch und überschätzten sich. Die Forscher schlussfolgern, dass die Vernunft auf einer höheren Stufe anzusiedeln ist, auf der man sowohl intuitive als auch rationale Lösungsmöglichkeiten überblickt. Mehr...

Mitgefühl lernen
Das erste „European Symposium for Contemplative Studies“, das im Oktober in Berlin stattfand, beschäftigte sich mit wissenschaftlichen Erkenntnissen aus der Meditations- und Achtsamkeitsforschung und gab erste Einblicke in das „ReSource-Project“, bei dem Testpersonen Mitgefühl lernen sollen. Mehr...

Gute Kooperationen gestalten
Dr. rer. nat. habil. Margret Wintermantel, 62, Diplom-Psychologin, Universitätsprofessorin für Psychologie, Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz, Mitglied des Vorstands der European University Association, beruflicher Schwerpunkt: Vertretung der deutschen Hochschulen gegenüber Gesellschaft und Politik. Sie würde gern ein wissenschaftliches Buch über sprachliche Kommunikation in komplexen Organisationen schreiben. Mehr...

Gute E-Mails schreiben
Wie sieht die ideale E-Mail aus? Eine scheinbar banale Frage, aber überaus wichtig. Denn fast jeder kommuniziert täglich per E-Mail, leidet unter ihrer Flut oder ist begeistert, wie rationell man mit ihnen arbeiten kann. Diplom-Psychologin Annette Kielholz gibt in ihrem neuen Buch „Online-Kommunikation“ auf die Frage, wie man gute E-Mails schreibt, psychologisch fundierte Antworten. Mehr...

Ein neues Unternehmensleitbild einführen
Das Unternehmensleitbild ist Teil der Coporate Identity. Ein neues einzuführen ist nicht leicht, da sich viele Mitarbeiter über komplexe Werte, Guidelines und Verhaltensnormen verständigen müssen. Erfahrungen bei Lekkerland Beim Großhandel Lekkerland wurde in den letzten zwei Jahren ein neues Unternehmensleitbild erarbeitet, das auch die unterschiedlichen, akquirierten Landesgesellschaften zusammenführte. Wichtig war dabei die Top-Down-Kommunikation. Mehr...