Wirtschaftspsychologie aktuell – Zeitschrift für Personal und Management
Neues eDossier: Stress bewältigen
Wirtschaftspsychologie aktuell – Zeitschrift für Personal und Management Neues eDossier: Stress bewältigen Wirtschaftspsychologie aktuell

Karriere und Beruf

Bewertung der Karriere macht zufriedener
Nicht der objektive Berufserfolg gemessen an Einkommen oder Führungsspanne macht zufriedener, sondern die persönliche Bewertung der Karriere. Das fand ein Forscherinnenteam um Andrea Abele-Brehm heraus. Mehr...

Arbeitswerte beeinflussen Berufsfindung
Intrinsische Arbeitswerte, die sich auf das Interesse an der Arbeit richten, beeinflussen die spätere berufliche Passung. Extrinsische Werte, die sich an Einkommen oder Aufstieg orientieren, verhindern, dass man arbeitslos wird. Dieses Muster fanden finnische Forscherinnen bei jungen Erwachsenen, die ihren ersten Job antraten. Mehr...

Den Partner ins Ausland begleiten
Ein neuer Ratgeber von Anke Weidling und Susanne Reichhardt gibt Tipps für Menschen, die ihren Partner ins Ausland begleiten. Fünf entscheidende Punkte sind dabei, eine Perspektive zu entwickeln, den Kulturschock zu überstehen, Heimat zu erleben, etwas Sinnerfülltes tun und Chancen bei der Rückkehr sehen. Mehr...

Lichtblicke während der Karriereberatung
Ein portugiesisches Forscherteam um den Psychologen Paulo Cardoso hat Lichtblicke währen der Karriereberatung untersucht. Das sind innovative Momente, in denen es der Klient schafft, sich von seiner Problemsicht zu befreien und neue Ziele anzugehen. In einer Fallstudie untersuchten sie fünf Formen solcher Momente – Handeln, Nachdenken, Widerspruch, Neuentwurf und Veränderung – und leiteten Empfehlungen für Karriereberater ab. Mehr...

Managerinnen-Stereotype in der Presse
Fürsorglicher Führungsstil, männlich auftretende Businessfrau, weiblich agierende Powerfrau – so sehen Managerinnen-Stereotype in der Presse aus. Das ist das Ergebnis einer Medienanalyse, die Forscherinnen an der Universität Göttingen durchführten. Mehr...

Männer mit geringer Paarungschance sind für soziale Umverteilung
In wirtschaftlichen Krisenzeiten sind Männer mit geringer Paarungschance eher für soziale Umverteilung und damit altruistischer, Männer mit höherer Paarungschance hingegen gegen soziale Umverteilung und damit egoistischer. Bei Frauen zeigt sich dieser Effekt nicht. Das ist das Ergebnis einer neuen Studienreihe mit evolutionspsychologischem Ansatz. Mehr...

Karriereschocks
Ein Forscherteam um Scott Seibert hat Karriereschocks und das Selbstmanagement von Berufseinsteigern untersucht. Es zeigte sich, dass massive negative und positive Berufserfahrungen zu mehr Bildungsengagement führten. Wer plötzlich aufstieg oder entlassen wurde, strebte häufig noch ein zusätzliches Masterstudium an. Extrinsische Karriereziele – möglichst viel Geld zu verdienen oder einen einflussreichen Posten zu ergattern – gingen hingegen mit weniger Interesse für ein weiteres Studium einher. Mehr...

Legere Kleidung kann Status erhöhen
Ob beim Vorstellungsgespräch, einem wichtigen Meeting oder bei einem exklusiven Empfang – jede Situation hat ihre eigenen Kleidungsregeln. Doch es gibt immer wieder Menschen, die aus der Reihe tanzen, zum Beispiel mit hellen Socken, einer gepunkteten Fliege oder buntem Sakko. Laut einer neuen Studie werden diese sogar als erfolgreicher angesehen. Mehr...

Du bist, was du tust
In einer neuen Studie fand der Organisationspsychologe Jason L. Huang zusammen mit Ann Marie Ryan heraus, dass sich Persönlichkeitsanteile je nach Situation und Handlung änderten. So waren Servicemitarbeiter herzlich, wenn die Kunden freundlich waren, und besonders gewissenhaft, wenn die Arbeit hohe Konzentration erforderte. Mehr...

Sich in Selbstlosigkeit üben
Mit einem neuen Modell der Zufriedenheit beschreiben Michaël Dambrun und Matthieu Ricard im aktuellen Review of General Psychology zwei Haltungen: Selbstzentrierung und Selbstlosigkeit. Selbstzentrierte Menschen sind vorwiegend auf sich selbst gerichtet, selbstlose eher darauf, was um sie herum geschieht. Mehr...

Authentizität und berufliche Unentschiedenheit
Terence Tracey und Nathan White zeigen in einer neuen Studie, dass Authentizität mit beruflicher Klarheit und Entschiedenheit einhergeht. Offensichtlich ist es für die berufliche Laufbahn wichtig, dass man zu sich selbst steht und seine Interessen nach außen gut vertreten kann. Mehr...

Seinen Karrierevorsätzen treu bleiben
Haufe Personal hat eine kleine Serie zu Karrierevorsätzen gestartet. Darin verweist Peter Wald, Professor für Personalmanagement, auf Wenn-dann-Pläne. Sie sind nützlich, weil damit jede Situation zum Treiber werden kann, die eigenen Vorsätze in die Tat umzusetzen. Mehr...

Geschichten erzählen in der Berufsberatung
Das Leben ist eine Geschichte, die nicht immer der vorgesehenen Richtung folgt. Um dieses Erleben eins zu eins in die Beratung einfließen zu lassen, verfolgen Hazel Reid und Linden West von der Canterbury Christ Church University einen narrativen Ansatz. In der neuen Ausgabe des Journal of Vocational Behavior zeigen sie, wie das Geschichtenerzählen zum Dreh- und Angelpunkt bei der Berufsberatung von Jugendlichen werden kann. Mehr...

Persönlichkeit und Jobsituation sagen Karrierewechsel voraus
Sally Carless und Jessica Arnupa von der Monash University in Australien haben untersucht, welche Faktoren einen Karrierewechsel voraussagen und was sich nach einem solchen Wechsel ändert. Ihre Ergebnisse sind im Journal of Vocational Behavior erschienen. Mehr...

Berufliche Ziele berücksichtigen
Der Job, den man gern macht, ein besseres Gehalt, ein neues Führungsseminar – die Bandbreite von beruflichen Zielen bei der Karriere ist groß. Oft werden sie jedoch nicht gebührend berücksichtigt. Dem Arbeitnehmer sind sie vielfach gar nicht klar. Der Arbeitgeber vernachlässigt sie im Anforderungsprofil. Zudem werden Altersunterschiede immer wichtiger: Haben ältere Mitarbeiter andere berufliche Ziele als jüngere? Mehr...

Einflussfaktoren für die Karriere
Andrea Abele-Brehm lehrt Sozialpsychologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Eines ihrer zentralen Projekte ist die „Längsschnittstudie Berufliche Laufbahnentwicklung von Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen der Universität Erlangen-Nürnberg im Vergleich (BELA-E)“. Darin wurden ca. 1.500 Absolventen des Jahrgangs 1995/1996 der Universität Erlangen-Nürnberg in bislang fünf Erhebungswellen zum Zeitpunkt ihres Abschlusses, anderthalb, drei, sieben und zehn Jahre danach zu ihrer beruflichen Situation befragt. Mehr...

Karriere nach der Karriere
Seit zehn Jahren können Pensionäre des Technologie- und Dienstleistungsunternehmens Bosch als Senior Experts zeitlich befristete Beratungsaufträge übernehmen. Was mit 30 ehemaligen Bosch-Mitarbeitern begann, zählt heute 880 Senior-Experten rund um den Globus. Im vergangenen Jahr absolvierten die Pensionäre im Alter zwischen 60 und 75 Jahren 580 Einsätze mit insgesamt mehr als 20 000 Beratertagen, davon die Hälfte außerhalb Deutschlands. Mehr...

Wie entwickelt sich eine Karriere?
Wie entwickelt sich eine Karriere? Das war die zentrale Frage, die Donald E. Super (1910-1994) Zeit seines Lebens bewegte. Er lehrte Psychologie an der Columbia University und gilt als einer der Pioniere in der modernen Laufbahnforschung. Schon früh griff er entwicklungs- psychologische Ansätze auf und formulierte in seinem ersten Hauptwerk „Psychology and Careers“ von 1957 fünf generelle Laufbahnstadien. Mehr...

Karriere-Verläufe
Fred Vondracek ist Professor für Entwicklungspsychologie an der Pennsylvania State University. Er begründete mit seinem Übersichtswerk „Career Development“ von 1986 den sogenannten „Developmental Contextualism“ für die berufliche Entwicklung. Damit führte er eine zeitgemäße entwicklungspsychologische Perspektive in die Laufbahnforschung ein. Mehr...