Wirtschaftspsychologie aktuell – Zeitschrift für Personal und Management
Neues eDossier: Stress bewältigen
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Profil: Web 2.0 liegt mir am Herzen

Corina Hausdorf

Corina Hausdorf, 37 Jahre,
Diplom-Psychologin und ab Juli Geschäftsführerin des Beratungsunternehmens Gideon GmbH in Potsdam. Beruflicher Schwerpunkt: Personalentwicklung, Eignungsdiagnostik, Social Media für HR und Qualitätsmanagement

Was hat Sie in die Personalbranche geführt?
Ich wusste zuerst nur, was ich nicht wollte – nämlich Therapeutin werden. Durch meine Praktika im Bereich Personal- und Organisationsentwicklung während des Studiums fiel mir die Entscheidung dann nicht schwer.

Was bedeutet Wirtschaftspsychologie für Sie?
Die Wechselwirkungen zwischen Menschen und Wirtschaftsaspekten zu kennen und zum beiderseitigen Nutzen zu optimieren.

Was können gute Psychologen in Unternehmen verändern?
Gute Psychologen allein können erst einmal noch nicht viel verändern. Das ist das Los von Psychologen, dass die Personen, mit denen sie arbeiten, „wollen müssen“. Wenn aber mindestens die Leitungsebenen eines Unternehmens mitziehen, kann in jedem Bereich etwas verändert werden. Von einer optimierten Arbeitsorganisation und den am besten geeigneten Fachkräften auf der richtigen Position über eine gute Arbeitsatmosphäre und Kompetenzerweiterungen bis hin zu den Zahlen, die das Unternehmen schreibt.

Mit welchem Thema würden Sie sich gern einmal beruflich beschäftigen?
Das Thema Personalmanagement mithilfe des Web 2.0 liegt mir am Herzen und damit beschäftige ich mich auch. Was mich noch sehr reizt, ist das Thema Sportpsychologie. Damit würde ich mich zu gern näher befassen können.

Was ärgert Sie in Ihrem Beruf am meisten?
Kann ich nicht genau sagen. Wenn mich etwas ärgert, dann überlege ich, ob ich es ändern kann oder nicht. Kann ich es ändern, ändere ich es. Wenn nicht, dann bewerte ich es neu.

Was denken Ihre Mitarbeiter über Sie?
Am besten fragen Sie meine Mitarbeiter. Grundsätzlich achten wir jedoch sehr auf eine offene Atmosphäre, in der man auch einmal seine Ängste und Befürchtungen äußern kann.

Was ist Ihre größte Macke?
Ich habe sicherlich Macken. Die sind für mich jedoch so normal, dass ich sie nicht mehr benennen kann.

Wie schalten Sie am besten von der Arbeit ab?
Sie werden überrascht sein – mit Sport, meiner Familie und Freunden.

Wenn Sie drei Monate Zeit hätten, was würden Sie machen?
Puh, mich weiterbilden, ein Social-Media-Projekt auf die Beine stellen, für einen Triathlon trainieren, mit dem Rad durch Deutschland fahren …



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