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Nachrichten aus der Wirtschaftspsychologie

25. Juni 2020

So arbeiten Mensch und künstliche Intelligenz optimal gemeinsam

Lesen Sie hier zwei Ausgaben.

Die Nutzung künstlicher Intelligenz kann zu sicherem, eigenverantwortlichem und selbstbestimmtem Arbeiten führen sowie zu wettbewerbsfähigen Arbeitsplätzen beitragen. So können beispielsweise gefährliche Tätigkeiten durch KI-Assistenzsysteme ausgeführt werden. Zudem können Arbeitnehmende bei komplexen Prozessen und Entscheidungen durch KI-Systeme unterstützt werden. Aber wie lässt sich die Mensch-Maschine-Arbeit gut gestalten? Ein neues Whitepaper der Plattform Lernende Systeme gibt hierzu Antworten.

Kriterienkatalog zur ergonomischen Ausgestaltung der Mensch-KI-Interaktion

„Das vorliegende Whitepaper enthält erstmalig einen umfassenden Kriterienkatalog zur ergonomischen Ausgestaltung der Mensch-KI-Interaktion. Die Einhaltung dieser Kriterien steigert den Nutzungsgrad und die Akzeptanz von KI-Anwendungen,” fasst Professor Dr.-Ing. Sascha Stowasser, Direktor des ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft und Coautor des Papiers, den Inhalt zusammen. Das Weißbuch – Kriterien für die Mensch-Maschine-Interaktion bei KI Ansätze für die menschengerechte Gestaltung in der Arbeitswelt – ist innerhalb der Plattform Lernende Systeme entstanden.

Angst vor menschenleeren Fabriken

„Künstliche Intelligenz (KI) bietet nicht nur allerhand Chancen für innovative Geschäftsmodelle in der deutschen Wirtschaft. Die Arbeitswelt in den Unternehmen erfährt ebenfalls umwälzende Veränderungen,“ so Stowasser zum Hintergrund der Entstehung. „Oft wird KI mit Angst vor Veränderung, Verlust von Arbeitsplätzen oder gar menschenleeren Fabriken begegnet. Hier möchte das Whitepaper aufklären. Aufklärung ist wichtig, um KI produktiv und humanorientiert zu gestalten und die Akzeptanz für den Einsatz zu erhöhen.“

Potenziale menschlichen Denkens und Handelns sind Ausgangspunkt für den Einsatz von KI

Der Einsatz von KI erfordert eine neue Gestaltung der Aufgabenverteilung zwischen Technik und Mensch. Dabei ist es wichtig die Vorteile und Potentiale menschlichen Denkens und Handelns mit den Fähigkeiten der Technik zu verbinden – nicht zu ersetzen.

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Klare Kriterien und ein definierter Handlungsrahmen für die neue Aufgabenverteilung können Arbeitsplätze sichern, auch neu schaffen, und Arbeitskräfte qualifizieren. Das Whitepaper legt einen Kriterienkatalog zur Gestaltung humanorientier Gestaltung dieser neuen Arbeitswelt vor.

Dieser Katalog teilt vier Cluster zur Gestaltung ein:

© Wirtschaftspsychologie aktuell, 2020. Alle Rechte vorbehalten.

Weiterführende Informationen:

Norbert Huchler et al. (2020). Kriterien für die Mensch-Maschine-Interaktion bei KI - Ansätze für die menschengerechte Gestaltung in der Arbeitswelt. München: Lernende Systeme – Die Plattform für künstliche Intelligenz. Online verfügbar

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