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Nachrichten aus der Wirtschaftspsychologie

24. März 2020

Coronavirus: In der Krise andere Kommunikationschancen nutzen

Lesen Sie hier zwei Ausgaben.Soziale Kontakte wegen der Ansteckungsgefahr minimieren, das gilt in Zeiten von Corona nicht nur privat, sondern auch für den Job. Unterhaltungen werden vermehrt bilateral übers Telefon geführt. Auch E-Mail oder Chatfunktionen werden verstärkt genutzt. Virtuelle Räume ermöglichen es, Dokumente gemeinsam anzuschauen und zu diskutieren. „Diese vielfältigen Möglichkeiten bieten Beschäftigen ein enormes Potenzial weiterhin produktiv und effektiv arbeiten zu können. Das gleiche gilt für die Nutzung des Homeoffice“, so Tim Jeske von Ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft.

Vielleicht werden Vorurteile gegenüber virtueller Kommunikation abgebaut

Er gehe davon aus, dass ein Teil, der jetzt ins Virtuelle verlagerten Kommunikation auch nach dem Ende der Coronakrise weiter virtuell erfolgen werde. Dies entlaste die Infrastruktur und trage zur Senkung der CO2-Emissionen bei. Seien die neuen Möglichkeiten vorher nur zum Teil genutzt worden, würden sie jetzt verstärkt Anwendung finden. „Damit werden die Kompetenzen in der digitalen Kommunikation erweitert und geübt,“ so Jeske „So mancher im Unternehmen verliert vielleicht vorhandene Vorurteile oder Skepsis und entdeckt die Vorteile für sich.“

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Zu hoffen sei auch, dass eventuell der momentan verringerte Reise- und Pendlerverkehr vielleicht nicht wieder ganz auf das ursprüngliche Niveau ansteige oder insgesamt zukünftig etwas langsamer wachse als bisher. Entsprechende Wirkungen auf die CO2-Bilanz und weitere Umweltvorteile gingen damit genauso einher wie gesparte Reisekosten und Fahrtzeit zugunsten von Produktivität und/oder Work-Life-Balance. „Letztlich kann daraus eine Aussage entstehen, wie sie typisch für Krisen ist: Macht aus der Not eine Tugend“, folgert Jeske.

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Weiterführende Informationen:

Das Ifaa bietet zum Thema diverse Checklisten an:

Checkliste zur Gestaltung digitaler arbeitsbezogener Erreichbarkeit

Checkliste zur Gestaltung mobiler Arbeit

Checkliste Eigenverantwortung für Leistung und Gesundheit bei der Arbeit

Mehr zu diesem Thema:

Digitalisierung des Personalwesens erhöht die Effizienz um 20 bis 30 Prozent

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Im Themenschwerpunkt „Das (un)organisierte Selbst“ stehen neue Erkenntnisse zu den Themen wie man sich durch passende Ziele langfristig motiviert, welche Gründe es fürs Aufschieben gibt, weshalb Selbstoptimierung oft unzufrieden macht, wie Digitalsysteme das gezielte Vergessen fördern können und wieso Hirndoping nur kurzfristig die Leistung steigert.

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