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Nachrichten aus der Wirtschaftspsychologie

11. Februar 2020

Generation Greta: Nachwuchs in Unternehmen mit Umweltbewusstsein zufriedener

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Praktikanten und Werkstudenten fühlen sich bei einem Arbeitgeber mit einem hohen Umwelt- und Sozialbewusstsein wohler als Talente, die bei anderen Unternehmen arbeiten. Die einstige Generation Praktikum wird auch auf dem Arbeitsmarkt zur Generation Greta. Das ist eines der Ergebnisse des aktuellen „Future Talents Report“ der Unternehmensberatung Clevis.

Arbeitgeberhaltung zu Klimapolitik beeinflusst Zufriedenheit

Für die deutschlandweit größte Studie dieser Art wurden 4.624 Nachwuchskräfte befragt, die im letzten Jahr Berufserfahrungen in einem Praktikum gesammelt hatten. So hat die Arbeitgeberhaltung zu Klimaproblematik und anderen ökologischen Fragen deutliche Auswirkungen auf die Zufriedenheit der Studienteilnehmer. In umweltbewussten Unternehmen sind 93 Prozent von ihnen zufrieden mit ihrem Arbeitsverhältnis – in Unternehmen mit gegenteiliger Ausrichtung liegt die Zufriedenheitsquote dagegen bei gerade einmal 48 Prozent. Darüber hinaus würden sich 96 Prozent der Nachwuchstalente in ökologisch ausgerichteten Unternehmen wieder bewerben – bei weniger umweltbewussten Unternehmen sind es mit 78 Prozent deutlich weniger.

Selbstbewusst und unabhängig bei Wahl des Arbeitgebers

Wenn es um die Wahl ihres Arbeitgebers zu Beginn ihrer Laufbahn geht, zeigt sich die jüngste Arbeitsmarktgeneration selbstbewusst und unabhängig. Am wichtigsten ist ihr eine ausgewogene Work-Life-Balance. Zudem sehr hoch im Kurs: die Innovationsfähigkeit des potenziellen Arbeitgebers, ein hoher Grad an Autonomie in der täglichen Arbeit, die Aussicht auf eine erfolgreiche Karriere sowie eine agile Arbeitsweise.

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Wenn sich junge Talente zwischen zwei Jobangeboten entscheiden müssen, legen sie klare Entscheidungskriterien an. Für jeweils 69 Prozent sind dann die Vergütung sowie die jeweiligen Arbeitsinhalte entscheidende Argumente. Direkt danach folgt dann allerdings schon die Unternehmenskultur des jeweiligen Unternehmens (42 Prozent). Weniger wichtig: die spezifischen Benefits (nur für 16 Prozent relevant), die Unternehmensgröße (neun Prozent) sowie die Erfahrungen aus dem Bewerbungsprozess (vier Prozent).

© Wirtschaftspsychologie aktuell, 2020. Alle Rechte vorbehalten.

Weiterführende Informationen:

www.clevis.de

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