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Nachrichten aus der Wirtschaftspsychologie

27. August 2019

Top-Studentinnen fordern weniger Gehalt als männliche Toptalente

Lesen Sie hier zwei Ausgaben.Frauen verdienen in Deutschland immer noch weniger als Männer. Aktuell liegt der Gender-Pay-Gap bei 21 Prozent. Dieser Unterschied zeigt sich bereits bei den Erwartungen von Studierenden an ihr Gehalt. Während Top-Studenten bei ihrem Berufseinstieg von einem Jahresgehalt von rund 62.000 Euro ausgehen, erwarten Frauen nur 50.000 Euro.

Gender-Pay-Gap vergrößert sich

Bezogen auf das erwartete Einstiegsgehalt vergrößert sich damit der Gender-Pay-Gap sogar: von 13,5 Prozent im Jahr 2015 auf aktuell 19,4 Prozent. Das zeigen die Ergebnisse der Umfrage “Most Wanted” des Karrierenetzwerks E-fellows.net und der Unternehmensberatung McKinsey. Daran nahmen mehr als 7.000 Toptalente verschiedenster Fachrichtungen teil – darunter Studierende, Absolventen und Berufsneulinge – und beantworteten Fragen zu Auswahlkriterien bei der Arbeitgeberwahl sowie zu Gehalts- und Karrierewünschen.

Männer würden für ein hohes Einkommen mehr arbeiten

Für ein hohes Einkommen würden Männer mehr als 48 Stunden pro Woche arbeiten, Frauen rund 44 Stunden. Bei beiden Geschlechtern sank damit im Vergleich zu 2015 die Bereitschaft zu Extraschichten um drei Stunden. Immerhin 61 Prozent der Männer ziehen eine leistungs- und erfolgsabhängige außertarifliche Vergütung vor, bei Frauen sind es nur 33 Prozent.

Mehr Männer streben nach Top-Position

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Außerdem streben mehr Männer nach einer Top-Position: 75 Prozent möchten in einer hohen Führungsposition umfassende Verantwortung für ein Unternehmen übernehmen. Dieses Ziel verfolgen nur 56 Prozent der befragten Frauen. Bei den  Karrieremöglichkeiten sind sich Frauen und Männer einig: 79 Prozent der High Potentials wünschen sich vor allem planbare, stabile und langfristige Karrieremöglichkeiten.

© Wirtschaftspsychologie aktuell, 2019. Alle Rechte vorbehalten.

Weiterführende Informationen:

Zu den Pressemitteilungen von McKinsey & Company geht es hier.

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