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Nachrichten aus der Wirtschaftspsychologie

30. Mai 2019

Personalberater platzieren mehr Frauen und digitale Kandidaten

Lesen Sie hier zwei Ausgaben.Die deutschen Personalberater haben bei ihren Kunden aus Wirtschaft und Verwaltung im Jahr 2018 mehr Frauen und Kandidaten für digitale Positionen als im Vorjahr präsentiert und auch platziert. Der Anteil weiblicher Kandidaten bei der finalen Platzierung in den Such- und Auswahlprojekten stieg auf 27,5 Prozent (Anteil 2017: 26 Prozent). Der Anteil von Kandidaten mit direktem digitalen Bezug wie etwa ein Chief Digital Officer legte auf 13,5 Prozent zu. (Anteil 2017: 11 Prozent).

Rund 200 Personalberatungen befragt

Der Umsatz der Personalberatungsbranche stieg 2018 um 7,5 Prozent auf insgesamt 2,36 Milliarden Euro. Für das laufende Geschäftsjahr geben die Marktteilnehmer eine Wachstumsprognose von 6,7 Prozent ab. Das sind einige der wichtigsten Ergebnisse der Branchenstudie „Personalberatung in Deutschland 2019“ des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater. An ihr hatten sich rund 200 Personalberatungen aller Größen beteiligt.

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Insgesamt 72.000 Positionen wurden 2018 in Deutschland mit Unterstützung durch Headhunter besetzt. Neben den Haupttreiber fürs Geschäft wie Suche, Auswahl und Gewinnung von Führungskräften und Experten, wurden die Personalberater 2018 von den Kunden verstärkt mit der Suche nach Interimsmanagern (Umsatzanteil am Gesamtmarkt 2,8 Prozent) für deren zeitlich begrenzte Aufgaben wie etwa in Krisensituationen oder bei Kapazitätsengpässen, beauftragt. Der Maschinenbau (plus 9,6 Prozent), die Chemiebranche (plus 9,6 Prozent) sowie der Handel (plus 8,8 Prozent) zeigten 2018 gemäß der Studienbefragung den stärksten Personalbedarf. Wie bereits 2017 bildete der Fahrzeugbau (plus 3,0 Prozent) das Schlusslicht.

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