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Nachrichten aus der Wirtschaftspsychologie

7. Mai 2019

BMBF-Förderschwerpunkt „Präventive Maßnahmen für die sichere und gesunde Arbeit von morgen“

Lesen Sie hier zwei Ausgaben.Digitalisierung und demografischer Wandel wirken sich nachhaltig auf die Arbeitswelt aus – Arbeitsprozesse werden vielfältiger, komplexer und flexibler. Unternehmen müssen mit neuen Konzepten reagieren, um ihre Fach- und Führungskräfte auf die Herausforderungen der „Arbeit 4.0“ vorzubereiten. Welche Lösungen und Instrumente dafür zur Verfügung stehen, war Thema der Abschlusstagung des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) initiierten Förderschwerpunktes „Präventive Maßnahmen für die sichere und gesunde Arbeit von morgen“. Christian Luft, Staatssekretär im BMBF, eröffnete die Veranstaltung, die am 4. April 2019 in Berlin stattfand. Eingeladen hatte dazu die Abteilung Arbeits- und Organisationspsychologie der Universität Heidelberg.

Enge Zusammenarbeit von 30 Verbundprojekten

Mehr als 220 Experten aus Wissenschaft, Unternehmenspraxis und dem Arbeits- und Gesundheitsschutz sind zur Abschlusstagung „Arbeit 4.0 präventiv gestalten – Lösungen und Impulse“ zusammengekommen, um die Ergebnisse des vom BMBF initiierten Förderschwerpunktes „Präventive Maßnahmen für die sichere und gesunde Arbeit von morgen“ kennenzulernen. In 30 Verbundprojekten des Förderschwerpunktes haben über 150 Partner aus Forschung, betrieblicher Praxis und dem Arbeits- und Gesundheitsschutz eng zusammengearbeitet, um neue Strategien im Human Resource- und Gesundheitsmanagement zu entwickeln und auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) auf den digitalen Wandel vorzubereiten.

Blick für neue Strategien, um arbeitsbezogene Risiken zu vermeiden

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„Das Zusammenspiel der unterschiedlichen Akteure hat den Blick geöffnet für neue Strategien mit dem Ziel, auf der einen Seite arbeitsbezogene Risiken zu vermeiden und auf der anderen Seite Potenziale und Ressourcen der Beschäftigten in der modernen Arbeitswelt zu stärken“, erläutert der Heidelberger Arbeits- und Organisationspsychologe Prof. Karlheinz Sonntag, der für das wissenschaftliche Begleitvorhaben „Maßnahmen und Empfehlungen für die gesunde Arbeit von morgen“ (MEgA) verantwortlich ist. Als Ergebnis der Zusammenarbeit ist die Toolbox „Gesunde Arbeit 4.0“ entstanden. Sie stellt individualisierte, praxistaugliche Instrumente im Bereich Human Resource Management und Gesundheitsmanagement bereit. Checklisten, digitale Tools, Apps und Leitfäden sollen Unternehmen darin unterstützen, Digitalisierung und demografischen Wandel erfolgreich zu meistern.

© Wirtschaftspsychologie aktuell, 2019. Alle Rechte vorbehalten.

Weiterführende Informationen:

Die Dokumentation zur Abschlussveranstaltung finden Sie hier

Weitere Informationen zum Begleitvorhaben MEgA gibt es hier

Zur MEgA-Toolbox „Gesundes Arbeiten 4.0“ gelangen Sie hier

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