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Nachrichten aus der Wirtschaftspsychologie

25. Januar 2018

Dreiklang von Technik, Mensch und Organisation

Lesen Sie hier zwei Ausgaben.Mit der Digitalisierung ist eine Entwicklung verbunden, die heute bereits Thema sowie vielfach Realität ist und in den kommenden Jahren noch an Reichweite und Kontur gewinnen wird. In den Branchenberichten, die sich im Buch „Digitalisierung und Industrie 4.0 – Technik allein reicht nicht“ finden, wird diese Entwicklung konkret dargestellt und die Folgen der Digitalisierung für Arbeit, Mitbestimmung und Organisations- sowie Technikentwicklung diskutiert.

Die Texte für das Buch wurden von Beratern aus dem Bereich Innovationspolitik der VDI Technologiezentrum GmbH (VDI TZ) gemeinsam mit Experten der TU Dortmund aus dem Forschungsgebiet Industrie- und Arbeitsforschung im Rahmen eines von der Hans Böckler-Stiftung geförderten Forschungsprojekts verfasst. Bereits im Herbst 2015 hatte die Hans Böckler-Stiftung die VDI TZ mit der Ausarbeitung einer Forschungsstudie zum Thema „Digitalisierung der Industrie (Industrie 4.0) – Tiefgreifender Wandel von Prozessinnovationen, Arbeitsorganisation, Arbeitsbedingungen und Qualifizierung“ beauftragt. Die auf zwei Jahre ausgelegte Forschungsstudie erfolgte in Kooperation mit der TU Dortmund. Die interdisziplinär angelegte Studie hatte zum Ziel, einen systematischen Beitrag zur gesellschaftlichen Diskussion von Digitalisierung der Industrie bzw. Industrie 4.0 in Bezug auf die Branchen Chemie Pharmazie, Kautschuk, Glas, Keramik und Kunststoffverarbeitung zu liefern.

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Aus der Forschungsstudie geht hervor, dass sich die Arbeitswelt in den untersuchten Branchen mehr und mehr verändert: Die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien erlauben Modularisierung, neue Vernetzungen, Big Data und immer perfektere Algorithmen. „Damit – so Projektleiter Dr. Norbert Malanowski – entstehen neue Anforderungen an die Beschäftigten.“ Manche Arbeitsplätze verändern sich, andere gehen verloren und neue entstehen. Somit gewinnt der Dreiklang von Technologie, Mensch und Organisation in der Industrie für Unternehmen, Belegschaften, Betriebsräte, Gewerkschaften, Arbeitgeber und Verbände als den zentralen Innovationsakteuren zunehmend an Bedeutung. Hier setzt eine gezielte Innovationspolitik für Digitalisierung der Industrie mit dem Fokus auf Optionen und Potenziale sowie Barrieren und Risiken (und deren Abbau) an.

© Wirtschaftspsychologie aktuell, 2018. Alle Rechte vorbehalten.

Weiterführende Informationen:
Hier geht es zum E-Paper „Digitalisierung und Industrie 4.0 – Technik allein reicht nicht“

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Im Themenschwerpunkt „Talente finden und fördern“ stehen neue Erkenntnisse zu Big Data bei der Personalauswahl, Active Sourcing, Innovationsfähigkeit als Wettbewerbsvorteil und Talentmanagement.

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