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Nachrichten aus der Wirtschaftspsychologie

8. März 2016

Familienunternehmer haben selten in DAX-Konzernen gearbeitet

Nur fünf Chefs der 30 größten deutschen Konzerne, die im Deutschen Aktienindex (DAX) gelistet sind, haben vorher schon einmal bei einem nicht börsennotierten Unternehmen gearbeitet. Von den 30 größten, nicht an der Börse gelisteten Unternehmen in Familienhand haben nur sieben Geschäftsführer früher in einem DAX-Konzern gearbeitet. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der Organisationsberatung Korn Ferry.

Häufig studiert

Alle Hefte im ÜberblickDie Topmanager in DAX- und Familienunternehmen haben jedoch ähnliche Ausbildungen. Nur sechs DAX-Chefs haben neben ihrem Studium eine Berufsausbildung abgeschlossen, was bei Geschäftsführern privater Unternehmen ähnlich häufig ist. Am häufigsten wurde Betriebswirtschaftslehre studiert, gefolgt von Ingenieurswissenschaften, Jura oder Naturwissenschaften. Während mehr als zwanzig Prozent der DAX-Chefs Ingenieure sind, trifft das nur auf knapp zehn Prozent der Geschäftsführer großer Familienunternehmen zu. Alle DAX-Vorstandsvorsitzenden haben studiert. In Familienunternehmen gibt es hingegen noch Chefs ohne Studium, z.B. bei der Drogeriemarktkette Rossmann.

Immer schon dort gearbeitet

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Insgesamt haben die heutigen Spitzenmanager ihren Arbeitgeber nur selten gewechselt. Sechs Vorstandsvorsitzende der DAX-Unternehmen haben ihre Karriere schon dort begonnen, wo sie heute arbeiten. Ein Drittel hatte davor einen einzigen anderen Arbeitgeber. Nur 16 Prozent von ihnen arbeiteten bereits bei mehr als vier Unternehmen. Bei den 30 größten Unternehmen in Familienbesitz gibt es zehn Chefs, die ihr Unternehmen nie gewechselt haben.

© Wirtschaftspsychologie aktuell, 2016. Alle Rechte vorbehalten.

Weiterführende Informationen:

Die Vorstandsvorsitzenden der 30 größten deutschen Unternehmen haben ähnliche Persönlichkeitseigenschaften: Sie sind gewissenhaft und ehrgeizig

Topmanager und Geschäftsführer sollten vor allem zweierlei sein: intelligent und psychisch belastbar.

Der typische Vorstandsvorsitzende ist im Durchschnitt 54 Jahre alt, männlich und Absolvent einer Elite-Universität.

Im Themenschwerpunkt „Umgang mit Umbrüchen“ geht es um Veränderungen, Wandlungskompetenz, Mitarbeiterführung, Willensstärke, Unternehmenskultur und Karrierewechsel.

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