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Nachrichten aus der Wirtschaftspsychologie

5. Februar 2016

Die meisten sitzen im Büro

Die meisten Angestellten arbeiten in der Firma und nicht außerhalb. Dennoch nutzen 39 Prozent von ihnen Tablets oder Smartphones. Viele erleben bei ihrer Arbeit Zeitdruck. Das sind die Ergebnisse einer neuen Befragung.

567 Angestellte

Alle Hefte im ÜberblickDie „Arbeitszeitbefragung 2015“ wurde von Bianca Krol und Tim Stender vom IFES Institut für Empirie und Statistik der FOM Hochschule für Oekonomie und Management in Essen durchgeführt. Von Mitte Dezember bis Anfang Januar beantworteten 567 Mitarbeiter einen Onlinefragebogen, darunter 78 Prozent qualifizierte Angestellte, 8 Prozent Führungskräfte und 10 Prozent Führungsnachwuchs.

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Intern, extern

Die meisten arbeiteten in der Firma. Nur 14 Prozent arbeiteten mehr als zehn Stunden pro Woche außerhalb des Unternehmens. 83 Prozent sagten: „Ich arbeite ausschließlich an Arbeitsplätzen im Unternehmen.“ Die häufigsten externen Arbeitsorte waren beim Kunden vor Ort (8 Prozent), im Homeoffice (6 Prozent) und in Verkehrsmitteln (3 Prozent).

Diensthandy am Abend

Viele nutzten Smartphones. Mobile Endgeräte nutzten 39 Prozent bei der Arbeit. 61 Prozent gaben an, diese nicht zu nutzen. Die häufigsten Zeiten, in denen Tablets und Smartphones angeschaltet wurden, waren vor Arbeitsbeginn oder nach Feierabend (21 Prozent), auf Dienstwegen (21 Prozent), innerhalb fester Zeitfenster (14 Prozent), an freien Wochenende (13 Prozent) und im Urlaub (12 Prozent).

Nicht besonders ausgeglichen

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Unter Zeitdruck. Die Befragten meinten, häufiger unter Zeitdruck zu stehen. Den meisten war es nicht so leicht möglich, „die Aufgaben nach einem vorgegebenen Plan“ abzuarbeiten oder einige Aufgaben zu delegieren. Sie kreuzten auch eher selten an, dass sie sich „nach der Arbeit ausgeglichen gefühlt“ hätten.

© Wirtschaftspsychologie aktuell, 2016. Alle Rechte vorbehalten.

Weiterführende Informationen:

Bianca Krol & Tim Stender (2016). FOM fragt nach: Arbeitszeitbefragung 2015 [PDF]. Essen: IFES Institut für Empirie und Statistik & FOM Hochschule für Oekonomie und Management.

Im Themenschwerpunkt „Umgang mit Umbrüchen“ geht es um Veränderungen, Wandlungskompetenz, Mitarbeiterführung, Willensstärke, Unternehmenskultur und Karrierewechsel.

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