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Nachrichten aus der Wirtschaftspsychologie

29. Mai 2015

Sinnstiftende Arbeit und Hierarchien sind wichtig

Junge, angehende Führungskräfte schätzen sinnstiftende Arbeit mehr als ein hohes Einkommen. Ihnen sind Hierarchien wichtig und sie können auf Social Media verzichten. Das sind die Ergebnisse einer internationalen Studie.

1.095 „Führungskräfte von morgen“ befragt

Alle Hefte im ÜberblickDie Studie „Global Perspectives Barometer 2015“ wurde vom GfK Verein, Gesellschaft für Konsum-, Markt- und Absatzforschung e.V., und dem St. Gallen Symposium durchgeführt, einem Netzwerk von Managern, die jährlich an der Universität St. Gallen tagen. Insgesamt nahmen an der Studie 1.095 „Führungskräfte von morgen“ im Alter von 22 bis 36 Jahren aus 94 Ländern teil, die über die Ansprache von Professoren führender Universitäten, über eingereichte Beiträge für einen Führungskräftepreis und über das Netzwerk des St. Gallen Symposiums rekrutiert wurden. Im Januar und Februar 2015 füllten sie einen Online-Fragebogen dazu aus, wie sie sich zukünftig Arbeit und Führung vorstellen. Die Hauptergebnisse:

Social-Media-Verbot wird akzeptiert

Viele können auf Social Media verzichten. 46 Prozent der befragten jungen Führungskräfte „würden ein Verbot von sozialen Medien am Arbeitsplatz akzeptieren“, wenn ihr Arbeitgeber das verlangt. Nur 30 Prozent würden es nicht akzeptieren, von Facebook & Co. getrennt zu sein.

Eine sinnstiftende Arbeit ist wichtiger als ein hohes Einkommen. Als die drei wichtigsten Kriterien für Berufserfolg werden von den meisten genannt:

Nur 14 Prozent geben ein hohes Gehalt oder die Führung eines großen Teams als Erfolgskriterien an.

Die meisten wollen lieber Experte als Topmanager werden. Als Karriereziel geben die meisten, nämlich 44 Prozent, an, „ein bekannter Experte mit profundem Wissen im Bereich, den ich selbst wähle“, zu werden. Nur 25 Prozent streben das klassische Ziel eines Topmanagers an, der weitreichende Entscheidungsbefugnis hat und viele Mitarbeiter führt. 24 Prozent wollen Projektmanager werden.

Klare Verantwortlichkeiten

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Im Team ist Hierarchie notwendig. 64 Prozent schätzen es, wenn es klare Verantwortlichkeiten und Entscheidungswege im Team gibt. Nur 23 Prozent würden auf Führung innerhalb eines Teams ganz verzichten.

Leidenschaft für ein Projekt zählt bei der Teambildung. Wenn junge Führungskräfte ein Projektteam zusammenstellen sollten, wären ihnen folgende Eigenschaften der Mitarbeiter wichtig:

© Wirtschaftspsychologie aktuell, 2015. Alle Rechte vorbehalten.

Weiterführende Informationen:

Eine neue Studie zum E-Recruitment zeigt, dass nur die wenigsten Unternehmen Online-Testverfahren zur Vorauswahl von Bewerbern einsetzen.

Die meisten Hochschulabsolventen trauen sich keinen Direkteinstieg nach dem Studium zu und 46 Prozent von ihnen wollen als Trainee starten.

Die wichtigsten Faktoren für die Wahl des Arbeitgebers sind eine angemessene Tätigkeit, die Bezahlung und die Sicherheit des Arbeitsplatzes.

Der neue Themenschwerpunkt „Fit für den Erfolg“ zu Erfolgsfaktoren, Verhaltensstrategien, Gehaltsverhandlung, Eigeninitiative, Geduld, Misserfolg und Personalentwicklung.

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