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Nachrichten aus der Wirtschaftspsychologie

22. Oktober 2014

Gesundheitsarbeiter sind überlastet

78 Prozent der Mitarbeiter in Krankenhäusern und Pflegeinrichtungen klagen darüber, dass sie zu schnell arbeiten müssen. Personalmangel wird als Grund für diese Überlastung genannt. Andererseits sind die meisten mit ihrer Arbeit zufrieden. Das ist das Ergebnis einer Befragung in westpfälzischen Gesundheitseinrichtungen.

2.700 Gesundheitsarbeiter befragt

Alle Hefte im ÜberblickDie Befragung wurde vom Institut für Technologie und Arbeit der Technischen Universität Kaiserslautern und dem Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz innerhalb des Projekts „Benchmarking der Demografiefestigkeit in Unternehmen der Gesundheitswirtschaft“ durchgeführt. Ziel des Projekts ist es herauszufinden, wie Gesundheitsunternehmen erfolgreich ältere Mitarbeiter einbinden.

Dazu wurden jetzt 2.700 Gesundheitsarbeiter aus drei Krankenhäusern, zwei Behinderteneinrichtungen, einer Jugendförderstätte und einer Altenpflegeeinrichtung aus der Westpfalz zu ihrer täglichen Arbeit befragt.

Überlastet, aber zufrieden

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Gesundheitsarbeit ist belastend. 78 Prozent der Befragten leiden darunter, sehr schnell arbeiten zu müssen. Nur 22 Prozent haben Zeit, sich persönlich um die Patienten zu kümmern.

Personalmangel wird beklagt. Als Ursache für diese Überlastung geben die meisten an, dass Personal fehlt.

Zufrieden mit der Arbeit. 78 Prozent der Befragten sind jedoch trotz Überlastung mit ihrer Arbeit zufrieden. 86 Prozent finden ihre Arbeit sinnvoll und wichtig. Die meisten sehen kein Problem in der Zusammenarbeit zwischen jüngeren und älteren Mitarbeitern.

© Wirtschaftspsychologie aktuell, 2014. Alle Rechte vorbehalten.

Weiterführende Informationen:

Institut für Technologie und Arbeit e. V., Technische Universität Kaiserslautern (Hrsg.). Benchmarking der Demografiefestigkeit in Unternehmen der Gesundheitswirtschaft II. Kaiserslautern: Herausgeber.

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