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Nachrichten aus der Wirtschaftspsychologie

21. Oktober 2014

Frauen sorgen sich mehr um ihre berufliche Zukunft als Männer

39 Prozent der deutschen Arbeitnehmerinnen sorgen sich um ihre berufliche Zukunft, aber nur 27 Prozent ihrer männlichen Kollegen. Außerdem schätzen sich Frauen kritischer ein und legen mehr Wert auf Privatsphäre. Das sind die Ergebnisse einer neuen Studie.

Zukunft der Arbeit erfragt

Alle Hefte im ÜberblickDie Studie „The Future of Work: A Journey to 2022“ wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PriceWaterhouseCoopers (PwC) durchgeführt. Dazu wurden u.a. rund 2.000 Beschäftigte in Deutschland befragt. In einer speziellen Auswertung wurden nun die Unterschiede zwischen deutschen Frauen und Männern hinsichtlich ihrer beruflichen Zukunftsaussichten bestimmt.

Frauen besorgter und selbstkritischer

Frauen sahen ihre berufliche Zukunft pessimistischer. 49 Prozent der deutschen Arbeitnehmer, aber nur 36 Prozent der Arbeitnehmerinnen waren davon überzeugt, in Zukunft beruflich erfolgreich zu sein. Dementsprechend blickten 39 Prozent der Frauen, aber nur 27 Prozent der Männer mit Sorge ihrer beruflichen Zukunft entgegen.

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Frauen schätzten ihre Fähigkeiten kritischer sein. 47 der männlichen Beschäftigten, aber nur 37 Prozent der Frauen waren davon überzeugt, alle Fähigkeiten zu haben, sie sie für ihre Karriere brauchen.

Frauen legten mehr Wert auf Privatsphäre. Nur 32 Prozent der Arbeitnehmerinnen, aber 36 Prozent der Arbeitnehmer waren bereit, für einen sicheren Arbeitsplatz ständig verfügbar zu sein. 64 Prozent der Frauen wollten gegenüber 55 Prozent der Männer ihrem Arbeitgeber keinen Zugang zum persönlichen Social-Media-Profil gewähren.

© Wirtschaftspsychologie aktuell, 2014. Alle Rechte vorbehalten.

Weiterführende Informationen:

PriceWaterhouseCoopers (Ed). (2014). The Future of Work: A Journey to 2022 [PDF]. London: Editor.

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