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Nachrichten aus der Wirtschaftspsychologie

10. Oktober 2014

Selbstverwirklichung und 50.000 Euro im Jahr

Studierende möchten bei einer Wochenarbeitszeit von 39,5 Stunden 50.000 Euro im Jahr verdienen, sich dabei selbst verwirklichen und mitentscheiden. Das ist das Ergebnis einer neuen Umfrage.

Über 1.000 Studierende befragt

Alle Hefte im ÜberblickDie Studie wurde von der HHL Leipzig Graduate School of Management und dem Studierendennetzwerk Enactus durchgeführt. Dafür wurden über 1.000 Studierende befragt, was für sie bei der Arbeit wichtig sei. Der Studientitel war „Sinn der Arbeit.“ Die Ergebnisse:

Normale Arbeitszeit, herausfordernde Arbeit

Sich selbst verwirklichen. Nach ihren Werten gefragt, ist den meisten wichtig, andere zu unterstützen, für das Gemeinwohl zu sorgen selbstbestimmt zu leben und sich selbst zu verwirklichen. Macht und Status sind hingegen nicht so bedeutsam.

Normale Arbeitszeit. Die meisten wünschen sich eine „normale“ Arbeitszeit von 39,5 Wochenstunden. Nur 6 Prozent wollten mehr als 50 Wochenstunden arbeiten. 93 Prozent ist wichtig, dass Beruf und Privatleben ausgewogen sind. Wenn sie im Lotto gewännen, würden die Studierenden ihre Arbeitszeit durchschnittlich um 30 Prozent senken. Nur zwei Prozent wollten dann gar nicht mehr arbeiten.

50.000 Euro. Im Durchschnitt wünschen sich die Studierenden ein Einstiegsgehalt von 50.000 Euro brutto im Jahr.

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Mitentscheiden. Studierende, denen Arbeit besonders wichtig ist, suchen Herausforderungen im Beruf, möchten Neues lernen, mitentscheiden, mit Gleichgesinnten arbeiten und sich für Qualität einsetzen.

Spontanes Feedback. 55 Prozent wünschen sich spontanes, anlassbezogenes Feedback. Mitarbeitergespräche, die nur alle halbe Jahre stattfinden, reichen ihnen nicht.

© Wirtschaftspsychologie aktuell, 2014. Alle Rechte vorbehalten.

Weiterführende Informationen:

Nach einem Training zur Jobsuche hat man eine dreimal höhere Chance, einen Job zu finden, als ohne Training – so das Ergebnis einer neuen Überblicksstudie.

Lücken im Lebenslauf hängen nur wenig mit der Persönlichkeit zusammen. Erst wenn die Gründe der Unterbrechung bekannt sind, lässt sich etwas über die Eigenschaften einer Person sagen.

In der Ausgabe „Lernen 4.0“ zeigen Weiterbildungsexperten, wie sich (ältere) Mitarbeiter und Führungskräfte durch Reflexion, digitale Spiele, MOOCs und kollegiale Beratung weiterentwickeln können.

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