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Nachrichten aus der Wirtschaftspsychologie

7. Juni 2013

Deutsche Städte verbessern sich als Talente-Standort

Die Städte Berlin und Frankfurt verbessern sich gegenüber dem Vorjahr, was die Verfügbarkeit von Talenten und Fachkräften angeht. Zu diesem Resultat kommt eine Studie, die einen Risikowert für Großstädte hinsichtlich der Personalauswahl ermittelt.

Dieser jährlich ermittelte „Aon Hewitt People Risk Index“ wird von der Unternehmensberatung Aon Hewitt errechnet. In diese Maßzahl fließen Werte zur Bevölkerungsstruktur, Bildung, staatlichen Unterstützung, Personalentwicklung und zu Beschäftigungsmaßnahmen ein. Hier die Ergebnisse:

Vorreiter. Die drei Städte mit den besten Aussichten, gutes Personal zu finden, sind weltweit betrachtet New York, Singapur und Toronto. Die europäischen Top-Großstädte sind London, Kopenhagen, Zürich, Stockholm und Oslo, allesamt Metropolen außerhalb des Euro-Raums.

Deutsche Städte. Berlin und Frankfurt haben sich gegenüber 2012 verbessert. Berlin rückt um einen Platz auf Rang 40 vor, Frankfurt um 7 Plätze auf Rang 37. Weltweit gesehen liegen sie damit im Mittelfeld. Die positiven Faktoren hinsichtlich der Fachkräftesituation sind in Deutschland:

Negative Faktoren, die eine schnelle Verfügbarkeit von Spitzenkräften in deutschen Städten bremsen, sind:

Die Herausgeber der Studie führen die „Überalterung der Gesellschaft“ als „schwerwiegendsten Punkt“ an, der die Verfügbarkeit von Talenten einschränken soll. Wenn man aber davon ausgeht, dass mit zunehmendem Alter Wissen und Fähigkeiten wachsen, ist dieser Punkt und damit wohl auch der Index etwas fragwürdig.

© Wirtschaftspsychologie aktuell, 2013. Alle Rechte vorbehalten.

Weiterführende Informationen:

In deutschen Städten gibt’s Probleme bei der Mitarbeitergewinnung

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