Wirtschaftspsychologie aktuell – Zeitschrift für Personal und Management
Neues eDossier: Stress bewältigen
Wirtschaftspsychologie aktuell – Zeitschrift für Personal und Management Neues eDossier: Stress bewältigen Wirtschaftspsychologie aktuell

Nachrichten aus der Wirtschaftspsychologie

Neuigkeiten aus der Wirtschaftspsychologie, Personalpsychologie, Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie.

7. Juli 2020
Weibliche Akademikerkinder und Studienstress
Der Beginn eines Studiums ist für alle eine aufregende Phase. Weibliche Kinder aus Akademikerhaushalten haben während dieser Zeit allerdings deutlich mehr Stress als solche aus Nicht-Akademikerfamilien. Das hat ein schweizerisch-deutsches Forschungsteam anhand einer Haaranalyse unter Studienanfängerinnen herausgefunden. Möglicherweise stresst sie die Befürchtung, durch ein Versagen im Studium den Sozialstatus der Familie zu gefährden, folgern der Autor Prof. Dr. Alex Bertrams von der Universität Bern und die Autorin Dr. Nina Minkley von der Ruhr-Universität Bochum (RUB). Mehr...

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2. Juli 2020
Mit Anticlustering möglichst gleiche Päckchen packen
Manchmal ist es wichtig, ganz unterschiedliche Dinge in möglichst ähnliche Gruppen zu sortieren: Wissenschaftlich heißt dies „Anticlustering“. Der Psychologe Dr. Martin Papenberg und der Informatiker Prof. Dr. Gunnar Klau von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) haben dazu neue Verfahren entwickelt und diese der Forschungsgemeinde zur Verfügung gestellt. Ihre Ergebnisse stellen sie in der Fachzeitschrift Psychological Methods vor. Mehr...

30. Juni 2020
So arbeiten Mensch und künstliche Intelligenz optimal gemeinsam
Die Nutzung künstlicher Intelligenz kann zu sicherem, eigenverantwortlichem und selbstbestimmtem Arbeiten führen sowie zu wettbewerbsfähigen Arbeitsplätzen beitragen. So können beispielsweise gefährliche Tätigkeiten durch KI-Assistenzsysteme ausgeführt werden. Zudem können Arbeitnehmende bei komplexen Prozessen und Entscheidungen durch KI-Systeme unterstützt werden. Aber wie lässt sich die Mensch-Maschine-Arbeit gut gestalten? Ein neues Whitepaper der Plattform Lernende Systeme gibt hierzu Antworten. Mehr...

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25. Juni 2020
Innovationen sind auch bei Heimarbeit möglich
Auch ohne persönliche Arbeitstreffen ist Kreativität möglich, wenn die richtigen Kommunikationsmedien gewählt werden – das hat eine Untersuchung von Wirtschaftswissenschaftlern der Leibniz Universität Hannover und der Universität zu Köln ergeben. Mehr...

23. Juni 2020
Jetzt zugreifen oder lieber warten?
Nicht immer stehen uns bei Entscheidungen alle Möglichkeiten gleichzeitig zur Auswahl. Oft präsentieren sich die Angebote nacheinander, etwa bei der Wohnungssuche oder beim Kauf eines Flugtickets. Dann müssen wir entscheiden, ohne zu wissen, ob später noch eine bessere Option gekommen wäre. Eine Studie der Universität Zürich zeigt, dass wir unsere Ansprüche im Laufe des Entscheidungsprozesses mehr und mehr senken. Mehr...

Mogelpackung! Work-Life-Blending. 18. Juni 2020
Buchbesprechung – Mogelpackung! Work-Life-Blending.
Mit diesem Buch hat der 2019 verstorbene Wirtschaftswissenschaftler Christian Scholz eine kluge und lesenswerte Analyse über die potenzielle Entwicklung der Arbeit der Zukunft vorgelegt. Zwar nennt er im Untertitel des Buchs Work-Life-Blending ein „Arbeitsmodell“, aber seine Argumentation macht deutlich, dass er dies für gefährliches, manipulatives Faking und Framing hält. Heißt: Mit Euphemismen (Framing) wird den Arbeitnehmern vorgegaukelt, dass die Entgrenzung von Arbeit und Privatleben nur zu ihrem Nutzen sei und sie in eine paradiesische Arbeitszukunft führe. Mehr...

16. Juni 2020
Crowdwork im Unternehmen: Die Regeln müssen stimmen
Sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber können von interner Crowdwork profitieren. Es braucht aber klare Regeln, damit das funktioniert und Beschäftigte nicht unter Mehrbelastung leiden, in der Freizeit arbeiten müssen oder sich das Betriebsklima durch zunehmenden Konkurrenzdruck verschlechtert. Das zeigt eine aktuelle, von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte und vom Fachgebiet Wirtschaftsinformatik der Universität Kassel durchgeführte Studie. Mehr...

10. Juni 2020
Masken erschweren es, Mimik zu lesen
Gesichtsmasken zu tragen, ist eine wesentliche Hygienemaßnahme, die verhindern soll, dass bestimmte Atemwegserkrankungen wie COVID-19 übertragen werden. „Obwohl immer mehr Europäerinnen und Europäer solche Masken akzeptieren, haben viele das Gefühl, dass die soziale Interaktion durch das Tragen einer Maske beeinträchtigt wird. Das stellt ein großes Hemmnis für das konsequente Tragen der Masken dar“, erläutert Wahrnehmungspsychologe Prof. Dr. Claus-Christian Carbon. Der Inhaber des Lehrstuhls für Allgemeine Psychologie und Methodenlehre an der Universität Bamberg hat dazu eine experimentelle Studie durchgeführt. Mehr...

9. Juni 2020
Jung, weiblich und extravertierter? Studie identifiziert typische Nutzer von Facebook, Instagram und WhatsApp
Weltweit sind 2,7 Milliarden Menschen auf mindestens einer der zum Facebook-Konzern gehörenden Social-Media-Plattformen Facebook, WhatsApp oder Instagram aktiv. Wie die Nutzung einer oder mehrerer dieser sozialen Medien mit soziodemografischen Merkmalen und den „Big Five“ genannten Persönlichkeitsmerkmalen zusammenhängt, haben Forschende rund um den Ulmer Professor Christian Montag nun untersucht. Mehr...

4. Juni 2020
Teilnehmende für Studienumfrage zum Thema „Kaufverhalten von Konsumenten“ gesucht
Das alltägliche Leben wird von einer Vielzahl von Entscheidungen bestimmt, nicht wenige davon sind Kaufentscheidungen, manche sind größer und mache kleiner bzw. alltäglicher. Bei all diesen Entscheidungen ist man verschiedensten Beeinflussungen ausgesetzt, vielen davon ist man sich oft nicht bewusst. Mehr...

2. Juni 2020
The Fast and the Furious: Besitzer von Autos mit hohem Status auf Kollisionskurs
Warum hat man den Eindruck, dass BMW- und Audi-Besitzer oft wie Idioten fahren? Ist es das Auto, das sie dazu bringt, sich hinter dem Steuer aggressiv zu verhalten, oder fühlen sich Menschen, die eher gegen Verkehrsregeln verstoßen, zu solchen Autos hingezogen? Die Forschung von Jan-Erik Lönnqvist, Professor für Sozialpsychologie an der Universität Helsinki, liefert dazu einige Antworten. Mehr...

28. Mai 2020
Unter Unsicherheit entscheiden wir nicht rational
Wir treffen Entscheidungen unter Unsicherheit nicht in einer Weise, die wir gemeinhin als „rational“ beschreiben würden. Diese grundlegende Erkenntnis der Entscheidungsforschung des renommierten Psychologen Daniel Kahneman und des Kognitionsforschers Amos Tversky hat nun eine großangelegte internationale Studie bestätigt. Gleichzeitig belegte sie ihre weltweite Anwendbarkeit. Mehr...

26. Mai 2020
Mit Self-Nudging gegen den inneren Schweinehund
Obwohl wir es doch besser wissen, entscheiden wir uns oft für Dinge, die uns nicht guttun, und ärgern uns später darüber. Dabei können wir unsere Selbstkontrolle stärken, indem wir unsere Umgebung nur etwas verändern. Wie das funktionieren kann, stellen Wissenschaftler der Universität Helsinki und des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung im Journal Behavioural Public Policy vor. Mehr...

Perspektivenwechsel als Methode20. Mai 2020
Buchbesprechung – Perspektivenwechsel als Methode
Wir alle kennen das Phänomen, dass wir uns in unserem Alltag immer wieder an Bewährtem orientieren und Verhaltensroutinen ablaufen lassen, ohne groß nachzudenken. Dies spart Zeit, folgt dem ökonomischen Prinzip und ist vor allem aber auch bequem. Die große Gefahr bei dieser Vorgehensweise, die wir alle kennen, besteht im Risiko, nicht mehr nur routiniert zu sein, sondern erstarrt und unflexibel. Mehr...

19. Mai 2020
Eklat um die Zeitschrift „Wirtschaftspsychologie“
Vier von fünf Herausgebern der seit 21 Jahren im Verlag Pabst Science Publisher erscheinenden wissenschaftlichen Zeitschrift „Wirtschaftspsychologie“ sind zum Jahresbeginn 2020 zurückgetreten. Mehr...

14. Mai 2020
„Diese Krise stellt auch Führungskräfte auf eine harte Bewährungsprobe“
Die Corona-Pandemie stellt auch Führungskräfte vor besondere Herausforderungen. Arbeitspsychologe Prof. Dr. Hannes Zacher von der Universität Leipzig sagt im Interview, was Chefs jetzt unbedingt beachten und auch, was sie vermeiden sollten. Mehr...

12. Mai 2020
Fraunhofer-Umfrage „Homeoffice“: Erste Ergebnisse
Am 1. April 2020 hatte das Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT eine Homeoffice-Umfrage gestartet. 1.260 Personen haben bereits teilgenommen. Nun liegt die Auswertung der ersten Woche der Erhebung vor. Demnach sind 79 Prozent der Frauen und 85 Prozent der Männer zufrieden im Homeoffice. Allerdings empfinden 34 Prozent der Frauen Produktivitätseinbußen im Homeoffice, gegenüber nur 20 Prozent der Männer. Von Bedeutung ist hier das familiäre Umfeld. Befinden sich Kinder unter 12 Jahren im Haushalt, empfinden 37 Prozent ihre Produktivität als geringer, wohingegen dies bei nur 23 Prozent ohne Kinder unter 12 Jahren der Fall ist. Mehr...

7. Mai 2020
Coaching-Dachverband Roundtable Coaching erfolgreich gegründet
Auf unkonventionelle Weise via Videokonferenz wurde am 30. März 2020 der Coaching-Dachverband Roundtable Coaching (RTC) gegründet. Dieser Zusammenschluss von aktuell sieben Verbänden mit insgesamt rund 6.500 zertifizierten Coaches zielt darauf, fortan erste und entscheidende Anlaufstelle für Fragen der Standardisierung im Coaching zu sein. Der RTC macht es sich zur Aufgabe, die Branche zu professionalisieren und einheitliche Qualitätsstandards zu definieren. Mehr...

5. Mai 2020
Sponsoring bei Studierenden immer beliebter
Wie lernen Studierende und welche Unterstützung wünschen sie sich von Unternehmen? Dies untersuchte das Unternehmen charly.media in einer Umfrage unter 2.378 Studierenden. Vier von fünf Studierenden gaben dabei an, dass sie sich in ihrem Studium von einem Unternehmen unterstützen lassen würden. Zwei Drittel aller Studierenden sind bereit, sich im Gegenzug für ein Sponsoring der jeweiligen Firma als Arbeitnehmer zu verpflichten. Mehr...

30. April 2020
Das Streben nach Stolz
Situationen als kontrollierbar zu erleben steigert das Wohlbefinden. Das Gefühl Kontrolle zu haben hängt dabei davon ab, ob Menschen glauben, den Lauf der Dinge durch ihr eigenes Handeln beeinflussen zu können. Die Ergebnisse einer neuen Studie zeigen, dass Erfolge, die von eigenen Handlungen und Fähigkeiten abhängen, dazu führen, dass Menschen glücklicher sind und Stolz empfinden. Die Studie, die jetzt in Nature Communications veröffentlicht wurde, untersucht emotionale Reaktionen auf Erfolge und Misserfolge bei Aufgaben, die unterschiedlich gut kontrollierbar sind. Mehr...

28. April 2020
„Toxisch“, aber trotzdem beruflich erfolgreich?
Als toxische Persönlichkeiten bezeichnet man Personen, die sich habgierig, unbescheiden und unfair verhalten und es mit der Wahrheit sehr locker nehmen. Dr. Mareike Kholin, Bastian Kückelhaus und Prof. Dr. Gerhard Blickle vom Institut für Psychologie der Universität Bonn fanden heraus, warum solche Personen trotzdem beruflich erfolgreich sein können. Der Trick, der nach oben führt, ist soziales Geschick. Mehr...

23. April 2020
Schulungen mit Bindungseffekt
Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels bieten manche Unternehmen keine Weiterbildungen an, welche die Chancen der Beschäftigten auf dem Arbeitsmarkt erhöhen. Dahinter steht die Befürchtung, dass die aufwändig weitergebildeten Mitarbeiter ihre verbesserten Chancen nutzen, um zu anderen Unternehmen abzuwandern. Mehr...

21. April 2020
Studienteilnehmer gesucht: Corona-Krise und virtuelle Zusammenarbeit
Der Lehrstuhl für Arbeits-, Organisations- und Sozialpsychologie an der TU Braunschweig führt eine Untersuchung zu Auswirkungen der Corona-Epidemie auf die virtuelle Zusammenarbeit durch: Wie verändern sich unsere Tagesabläufe und -strukturen? Welche Auswirkungen hat die Corona-Epidemie mittel- und langfristig auf die digitale Zusammenarbeit? Mehr...

16. April 2020
Gesünder und glücklicher dank Facebook-Verzicht
Zwei Wochen lang 20 Minuten weniger Zeit pro Tag auf Facebook: Zu diesem Experiment lud ein Team der Psychologie der Ruhr-Universität Bochum (RUB) 140 Testpersonen ein. Glück für die, die mitgemacht haben: Hinterher bewegten sie sich mehr, rauchten weniger und waren zufriedener. Suchtartige Symptome hinsichtlich der Facebook-Nutzung gingen zurück. Und diese Effekte blieben auch drei Monate nach dem Ende des Experiments erhalten. Über die Ergebnisse berichtet die Gruppe um Dr. Julia Brailovskaia in der Zeitschrift „Computers in Human Behavior“. Mehr...

14. April 2020
Was das Arbeiten im Homeoffice mit uns macht
Durch die fortschreitende Corona-Epidemie hat sich auch die Erwerbssituation in Deutschland für viele Beschäftigte schlagartig geändert. Von jetzt auf gleich arbeiten Millionen Erwerbstätige plötzlich von zuhause aus, „Homeoffice“ lautet das Schlagwort der Stunde. Wie wirkt sich diese für die Betroffenen teils ungewohnte Arbeitssituation auf die Arbeitsleistung und die psychische Verfassung aus? Was können Führungskräfte und Arbeitgeber tun, um eine produktive und gesunde Arbeitsatmosphäre im Homeoffice zu fördern? Mehr...

9. April 2020
Senioren mögen Roboter
Eine in der Wissenschaft häufig vermutete Roboterskepsis bei Senioren kann eine neue Studie von Psychologen der Universität Jena nicht bestätigen. „Die älteren Probanden schätzten die Maschinen dabei deutlich positiv ein – und standen ihnen sogar aufgeschlossener gegenüber als die jüngere Vergleichsgruppe“, sagt Prof. Dr. Stefan Schweinberger von der Universität Jena. Entscheidend für die Akzeptanz von Robotern sei gewesen, wie menschlich die Maschinen gestaltet waren. Mehr...

7. April 2020
Teufelskreis des Zynismus
Respektlose Behandlung zu erfahren, kann laut den Ergebnissen einer Studie von internationalen Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen zur Entwicklung eines zynischen Menschenbildes führen. Ein zynisches Menschenbild trägt wiederum dazu bei, dass Menschen weitere respektlose Behandlung durch andere erfahren und sich auch selbst respektlos gegenüber anderen verhalten. Mehr...

2. April 2020
Wenn sich Ältere bei der Arbeit ausgeschlossen fühlen
Arbeitnehmende ab 50 können sich aus verschiedenen Gründen am Arbeitsplatz ausgegrenzt und demotiviert fühlen. Sie fühlen sich dann besonders ausgeschlossen, wenn sie selbst glauben, aufgrund ihres Alters kognitiv abzubauen, wie Psychologen der Universität Basel im Fachblatt „Work, Aging, and Retirement“ berichten. Mehr...

Psychische Belastungen am Arbeitsplatz vermeiden31. März 2020
Buchbesprechung – Psychische Belastungen am Arbeitsplatz vermeiden
Wie es der Titel des Buches schon nahelegt, gibt die Diplom-Psychologin Julia Scharnhorst darin einen umfassenden Überblick über Ansätze und Methoden, psychische Belastungen am Arbeitsplatz zu vermeiden, um dadurch eine effektive Burnout-Prävention zu betreiben. Dabei handelt es sich aber nicht um einen der vielen Selbsthilferatgeber für gestresste Mitarbeiter, sondern um Empfehlungen für Unternehmen, wie seitens der Organisation durch entsprechende Arbeitsbedingungen und Führung psychische Überlastungen vermieden und die Resilienz der Mitarbeiter gefördert werden können. Mehr...

26. März 2020
Schulungen für digitale Transformation in Unternehmen: Meist Fehlanzeige
Organisationen in Europa stehen angesichts der Digitalen Transformation vor der Herausforderung, ihre Mitarbeiter mit dem nötigen Know-how dafür auszustatten, tun dies aber häufig nicht. Das ist das Ergebnis einer Studie mit 467 Teilnehmern, die der Corporate-Learning-Experte Skillsoft in Großbritannien, Frankreich und Deutschland durchgeführt hat. Mit durchschnittlich 42 Prozent wurde das fehlende Wissen über neue Anforderungen im Zuge der Digitalisierung von den Teilnehmern aller Länder als Herausforderung Nummer eins genannt. Mehr...

24. März 2020
Coronavirus: In der Krise andere Kommunikationschancen nutzen
Soziale Kontakte wegen der Ansteckungsgefahr minimieren, das gilt in Zeiten von Corona nicht nur privat, sondern auch für den Job. Unterhaltungen werden vermehrt bilateral übers Telefon geführt. Auch E-Mail oder Chatfunktionen werden verstärkt genutzt. Virtuelle Räume ermöglichen es, Dokumente gemeinsam anzuschauen und zu diskutieren. „Diese vielfältigen Möglichkeiten bieten Beschäftigen ein enormes Potenzial weiterhin produktiv und effektiv arbeiten zu können. Das gleiche gilt für die Nutzung des Homeoffice“, so Tim Jeske von Ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft. Mehr...

19. März 2020
Jede dritte Führungskraft in Deutschland steckt in einer Identitätskrise
Führungskräfte tragen wesentlich zu der erfolgreichen Performance von Teams, Abteilungen oder ganzen Betrieben bei. Sie selbst fühlen sich häufig jedoch nicht ausreichend unterstützt. Dies äußert sich auch teilweise in der Ambivalenz ihrer eigenen Rolle und den Selbstzweifeln in Bezug auf ihre Ziele. Dies ist das Ergebnis des neuen „Führungskräfte-Radars 2019“ der Bertelsmann Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Reinhard-Mohn-Institut für Unternehmensführung (RMI) an der Universität Witten/Herdecke. Mehr...

17. März 2020
Corona-Virus: Die Mehrheit wünscht sich Home-Office
Mehr als die Hälfte der Angestellten (58 Prozent) würde in gesundheitsgefährdenden Situationen – wie sie derzeit durch das Corona-Virus gegeben sind – gern von zu Hause arbeiten. 17,4 Prozent sind unentschieden und 24,6 Prozent lehnen die Arbeit zuhause ab. Das zeigt eine im März durchgeführte Umfrage des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. bei 1.000 deutschen Angestellten. Mehr...

12. März 2020
Erfolgsfaktor Raum: Wie die Umgebung unser Arbeiten beeinflusst
Wie muss ein Raum gestaltet sein, um darin so kreativ, konzentriert oder stressfrei wie möglich arbeiten zu können? In der neuen Metastudie »Raumpsychologie für eine neue Arbeitswelt« stellt das Fraunhofer IAO systematisch die Ergebnisse verschiedener empirischer Untersuchungen vor, die sich mit der Wirkung und Gestaltung des Raumes in der Arbeitswelt befassen. Mehr...

10. März 2020
Feedback-Kultur: Wenn aus Kooperation Konkurrenz wird
Kooperations-Experiment mit 112 studentischen Teilnehmenden und 28 Führungskräften: Wenn Mitarbeitende plötzlich konkurrierendes Verhalten an den Tag legen, kann das auch an der Art des Feedbacks liegen, das sie erhalten haben. Das legt eine Studie des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und der IESE Business School in Barcelona nahe. Die Ergebnisse sind im Journal of Behavioral Decision Making veröffentlicht. Mehr...

5. März 2020
Telearbeit: Auf die gute Gestaltung kommt es an
Einen Teil der Arbeit von zuhause aus zu erledigen, kann die Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf verbessern und lange Pendelzeiten verringern. Allerdings hat nur rund jeder achte Beschäftigte Telearbeit mit seinem Arbeitgeber vereinbart. Gleichzeitig arbeitet knapp jeder Dritte ohne Vereinbarung gelegentlich von zuhause aus. Dieses ungeregelte Arbeiten von zuhause geht häufig mit hoher Arbeitsbelastung und Überstunden einher. Daher ist es für die Gesundheit und Work-Life-Balance von Beschäftigten wichtig, die Arbeit von zuhause gut zu gestalten und die individuellen Bedürfnisse der Beschäftigten zu berücksichtigen. Mehr...

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