Wirtschaftspsychologie aktuell – Zeitschrift für Personal und Management
Neues eDossier: Stress bewältigen
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Nachrichten aus der Wirtschaftspsychologie

Neuigkeiten aus der Wirtschaftspsychologie, Personalpsychologie, Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie.

Crashkurs Recruiting16. Mai 2019
Buchbesprechung – Diagnostik für Führungspositionen
Das neue Buch des bekannten Osnabrücker Professors für Wirtschaftspsychologie, Uwe Peter Kanning, trägt den schlichten Titel „Diagnostik für Führungspositionen“ und bietet einen pragmatischen Überblick zu diesem Thema. Die Ansätze einer psychologischen (Eignungs-)Diagnostik von Führungskräften werden dabei primär im Hinblick auf Auswahlprozesse, teilweise aber auch als Aspekt der Personalentwicklung dargestellt. Mehr...

14. Mai 2019
Viele Menschen kaufen, was sie (länger) anschauen
Bei der alltäglichen Entscheidung von Menschen über den Kauf eines Artikels aus einem Warenregal spielt einer Studie zufolge deren vorherige Betrachtungsdauer eine von Person zu Person unterschiedlich große Rolle. Gekauft wird nicht zwingend der Artikel, den die Käuferinnen und Käufer eigentlich am besten finden, sondern häufig derjenige, der am längsten angesehen wurde, wie die Wissenschaftler der Freien Universität Berlin, der Technischen Universität Berlin, des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung und der Ohio State University herausfanden. Mehr...

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9. Mai 2019
Was bringt betriebliche Gesundheitsförderung wirklich?
Es ist eine Win-Win-Situation: Betriebliche Gesundheitsförderung dient sowohl Mitarbeitern als auch Unternehmen. Welche Arten von Maßnahmen besonders wirksam sind, das haben Prof. Dr. Sonia Lippke von der Jacobs University Bremen und ihre Kollegin PD Dr. Aike Hessel von der Deutschen Rentenversicherung Oldenburg-Bremen in einer Studie über viele Einzeluntersuchungen zur betrieblichen Gesundheitsförderung erforscht. Die Motivation von Mitarbeitern durch sogenannte Verhaltensförderung ist nachweislich nützlich. Wirksamer ist es jedoch, wenn unternehmensweite Maßnahmen und Änderungen der Arbeitsumgebung umgesetzt werden durch sogenannte Verhältnisförderung. Mehr...

7. Mai 2019
BMBF-Förderschwerpunkt „Präventive Maßnahmen für die sichere und gesunde Arbeit von morgen“
Digitalisierung und demografischer Wandel wirken sich nachhaltig auf die Arbeitswelt aus – Arbeitsprozesse werden vielfältiger, komplexer und flexibler. Unternehmen müssen mit neuen Konzepten reagieren, um ihre Fach- und Führungskräfte auf die Herausforderungen der „Arbeit 4.0“ vorzubereiten. Welche Lösungen und Instrumente dafür zur Verfügung stehen, war Thema der Abschlusstagung des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) initiierten Förderschwerpunktes „Präventive Maßnahmen für die sichere und gesunde Arbeit von morgen“. Christian Luft, Staatssekretär im BMBF, eröffnete die Veranstaltung, die am 4. April 2019 in Berlin stattfand. Eingeladen hatte dazu die Abteilung Arbeits- und Organisationspsychologie der Universität Heidelberg. Mehr...

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2. Mai 2019
Sich mental auf die Arbeit einstellen ist genauso wichtig wie das Abschalten nach Feierabend
Morgens beim Frühstück oder unter der Dusche die mentale „To-Do-Liste“ für den bevorstehenden Arbeitstag durchzugehen, ist für die Zufriedenheit und Leistungsfähigkeit von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern genauso wichtig wie das Abschalten nach der Arbeit. Das zeigt eine Studie der Mannheimer Arbeitspsychologinnen Sabine Sonnentag und Kathrin Eck sowie ihrer Kolleginnen von der Universität Ulm und der Portland State University, USA. Mehr...

30. April 2019
Wunscharbeitgeber? Unbekannt!
Die große Mehrheit der Bewerber in Deutschland hat keinen Wunscharbeitgeber. So geben sieben von zehn aktuell an, über keinen „Employer of Choice“ zu verfügen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung Employer Telling. Für die Untersuchung hat das Marktforschungsinstitut Respondi in deren Auftrag 1 052 Menschen mit akademischem Hintergrund befragt, die sich in den vergangenen zwei Jahren beworben haben. Mehr...

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25. April 2019
Wie Düfte das Konsumentenverhalten manipulieren
Düfte, auch, wenn wir sie nicht bewusst wahrnehmen, beeinflussen langfristig und entscheidend unser Wohlbefinden und, damit einhergehend, unser Konsumverhalten. Selbst nach dem Absetzen einer Beduftung in definierten Umgebungen bleibt ein Einfluss auf individuelle Bewertungen erhalten. Das sind die Ergebnisse einer Studie der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Marko Sarstedt und seines Kollegen Juniorprofessor Marcel Lichters vom Consumer Research Cluster der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Die Konsumentenforscher haben darin erstmals in realen Umgebungen die Langzeitwirkung von positiven, unbewusst verarbeiteten Düften auf unsere Bewertung von Serviceleistungen untersucht. Mehr...

Crashkurs Recruiting23. April 2019
Buchbesprechung – Crashkurs Recruiting – Personalbeschaffung und -auswahl
Die Rahmenbedingungen für Organisationen werden immer schwerer vorhersehbar. Daher verliert im Recruiting die Betrachtung vergangenheitsbezogener Merkmale wie die Fachlichkeit und die Biografie etwas an Bedeutung. Umgekehrt wird die Passung zur Organisationskultur und die Messung des Potenzials für das Meistern künftiger Herausforderungen immer wichtiger. In den letzten Jahren scheint sich die Erkenntnis stärker verbreitet zu haben, dass wissenschaftlich fundierte Eignungsdiagnostik wichtig ist und vor allem wertschöpfend sein kann. Sie sollte daher nicht nur von (Wirtschafts-)Psychologen beherrscht werden. Auch nicht psychologisch ausgebildete Recruiter sowie Führungskräfte sollten diagnostische Grundkompetenzen entwickeln, um validere Entscheidungen zu fällen. Mehr...

18. April 2019
Beschäftigte fühlen sich durch die Arbeit stärker belastet
Immer mehr Beschäftigte in Deutschland fühlen sich durch eine hohe Arbeitsintensität belastet. Während beispielsweise im Jahr 2006 noch 43 Prozent der Beschäftigten angaben, sich durch sehr schnelles Arbeiten belastet zu fühlen, stieg der Anteil im Jahr 2018 auf 51 Prozent. Das zeigen Ergebnisse der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragungen aus den Jahren 2006, 2012 und 2018. Mehr...

16. April 2019
Skepsis gegen Roboter gestiegen
Roboter als Helfer bei Operationen, in der Automobilfertigung, in der Altenpflege. In manchen Bereichen sind die Maschinen schon etabliert, in anderen sind sie im Kommen. Dass Roboter-Anwendungen vermehrt im Alltag auftauchen werden, das meinen auch die Psychologen Timo Gnambs von der Johannes-Kepler-Universität Linz und Markus Appel von der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Immer mehr Roboter im Alltag also. Aber wie fühlen sich die Menschen mit dieser Aussicht? Offenbar zunehmend unbehaglich, wie die zwei Professoren im Journal „Computers in Human Behavior“ zeigen: Ihrer Studie zufolge wurden Roboter im Jahr 2017 in Europa deutlich negativer beurteilt als fünf Jahre davor. Mehr...

11. April 2019
Präventionskultur in Deutschland: Spielraum für mehr Arbeitsschutz
Der gesetzlichen Pflicht, eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen, kommen in Deutschland laut den GDA-Betriebsbefragungen 2011 und 2015 nur etwa die Hälfte der Betriebe nach. Dabei ist eine umfassende Präventionskultur entscheidend, um die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Beschäftigten bei der Arbeit zu gewährleisten. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) ging in einem Forschungsprojekt unter anderem den Fragen nach, warum entsprechende gesetzliche Vorgaben nur selten umgesetzt werden und wie es um die betriebliche Gesundheits- und Sicherheitskultur in Deutschland bestellt ist. Mehr...

9. April 2019
Früher Arbeitsplatzverlust beeinträchtigt Gesundheit langfristig
Zahlreiche Studien legen nahe, dass Arbeitsplatzverluste und Arbeitslosigkeit zu einer schlechteren Gesundheit führen. Soziologen der Universität Bamberg greifen diese Forschung nun auf und fragen: Hat der Verlust des Arbeitsplatzes auch dann noch Auswirkungen auf die Gesundheit, wenn er schon Jahrzehnte zurückliegt und gegebenenfalls anschließend weitere Anstellungen folgten? Jonas Voßemer und Prof. Dr. Michael Gebel vom Lehrstuhl für Soziologie, insbesondere Methoden der empirischen Sozialforschung, an der Universität Bamberg zeigen in einer aktuellen Studie: Der unfreiwillige Verlust des Arbeitsplatzes in einer frühen Phase des Berufslebens beeinträchtigt die Gesundheit langfristig. Mehr als 30 Jahre später lassen sich noch Auswirkungen auf die Gesundheit ausmachen, die auf diesen Bruch in der Biografie zurückzuführen sind. Mehr...

4. April 2019
Besser leben mit erreichbaren Zielen
Wer sich im Leben realistische Ziele setzt, kann später auf ein höheres Wohlbefinden und mehr Zufriedenheit hoffen. Wichtig ist dabei, ob die eigenen Lebensziele als erreichbar wahrgenommen werden und was sie einem bedeuten, wie Psychologinnen und Psychologen der Universität Basel in einer Studie mit über 970 Befragten berichten. Mehr...

2. April 2019
Europäer wissen wenig über Algorithmen
Fast die Hälfte der Europäerinnen und Europäer weiß nicht, was Algorithmen sind. Gerade einmal acht Prozent geben an, viel über sie zu wissen. Dabei haben die meisten nur wenige Vorstellungen davon, wo und wie Algorithmen zum Einsatz kommen. Am ehesten denken sie an personalisierte Werbung oder Dating-Plattformen, deutlich seltener hingegen an sensible Lebensbereiche, etwa die Vorauswahl von Jobbewerbungen oder die Diagnose von Krankheiten. Ein Fünftel der Befragten hat hingegen überhaupt keine Vorstellung von den Anwendungsbereichen von Algorithmen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine repräsentative Umfrage der Bertelsmann Stiftung mithilfe des Instruments eupinions in den 28 Mitgliedsländern der Europäischen Union. Mehr...

28. März 2019
Pro und contra Duzen in Unternehmen
Als die Geschäftsleitung des deutschen Handelskonzerns Otto den über 50.000 Mitarbeitern vor drei Jahren das Du anbot gab es heftige Diskussionen. Das Du diente seinerzeit als Startschuss für einen Modernisierungsschub. Es habe zu heftigen Diskussionen geführt, so Tobias Krüger, Bereichsleiter Kulturwandel 4.0 bei der Otto Group, in einem Gespräch mit der Neuen Zürcher Zeitung. Es gehe Otto dabei nicht darum zu duzen um des Duzens willen; vielmehr solle man das Du als ein äußeres Zeichen für einen inneren Wandel begreifen. Mehr...

26. März 2019
Intensivtraining zur berufsbezogenen Eignungsdiagnostik nach DIN 33430
Wer bei der Personalauswahl ein sicheres Gespür beweist, der kann einen entscheidenden Beitrag zum Erfolg des Unternehmens leisten. Aber wie genau lässt sich die Eignung eines internen oder externen Kandidaten möglichst genau einschätzen? Die wichtigsten Erkenntnisse dazu wurden von einer hochrangigen Expertenkommission in Form einer DIN Norm zusammengefasst – die berufsbezogene Eignungsbeurteilung nach DIN 33430. Mehr...

21. März 2019
Ziele und Ideen? Nicht so wichtig, Chefs sollen vertrauen
Aus der Sicht von Mitarbeitenden sind Vertrauen und Verlässlichkeit die zentralen Charakteristika, die ihre Vorgesetzten haben sollten. Gefragt nach den Eigenschaften, die ihnen bei ihrem Chef besonders wichtig seien, antwortete fast ein Drittel der Befragten (33 Prozent): „Vertraut mir“. „Ist verlässlich in Absprachen“ gaben fast genauso viele (32 Prozent) an. Mehr...

19. März 2019
Süße Ungeduld: Wie positive Gefühle unsere Zeitwahrnehmung beeinflussen
Spare ich für die Weltreise oder gönne ich mir den Wochenendtrip? Trainiere ich für die Strandfigur oder bestelle ich Pizza? Werde ich heute Abend lernen oder ins Kino gehen? Oft haben wir die Wahl zwischen einer kleinen, kurzfristigen Belohnung und einer großen, zukünftigen Belohnung. Welche Rolle Emotionen bei diesen Entscheidungen spielen, konnten Forschende des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in zwei Experimenten zeigen. Demnach verzerren die durch die Belohnungen ausgelösten positiven Emotionen unsere Wahrnehmung für zukünftige Zeitspannen und verstärken dadurch unsere Ungeduld. Die Ergebnisse der Studie wurden im Journal Emotion veröffentlicht. Mehr...

14. März 2019
L&Dpro Expofestival im Mai lockt nach München
Am 09. Mai lockt das neue Format für Learning und Development (L&D-Professionals) nach München. In der besonderen Atmosphäre des MVG Museums in München erfahren Weiterbildungsverantwortliche alles über die neuesten Anwendungen, Programme und Lösungen für die berufliche Bildung. „Wirtschaftspsychologie aktuell“ ist einer der Medienpartner. Mehr...

12. März 2019
Das Gehirn profitiert von digitalen Unterstützungssystemen
Psychologen und Wirtschaftsinformatiker der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) haben untersucht, wie digitale Informationssysteme die tägliche Arbeit unterstützen und warum es gut sein kann, bestimmte Dinge zu vergessen. Ihre Studienergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „Ergonomics“ veröffentlicht. Mehr...

7. März 2019
60 % der Arbeitnehmer in Deutschland erleben Mobbing am Arbeitsplatz
Mobbing am Arbeitsplatz ist nach wie vor ein weitläufiges Problem, das sich durch alle Branchen und Karrierestufen hindurchzieht. Das bestätigt nun auch eine neue repräsentative Studie des Büroausstatters Viking unter 1.000 deutschen Arbeitnehmern, die in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut OnePoll entstanden ist. Mehr...

5. März 2019
Überraschend starke Empathie für Roboter
Roboter als Minenräumer, Pflegeassistent oder Haushaltshelfer – je mehr Maschinen mit künstlicher Intelligenz Einzug in Alltag und Beruf nehmen, desto drängender stellt sich die Frage, wie Menschen die künstlichen Gefährten wahrnehmen und sich ihnen gegenüber verhalten. Ein Team um Sari Nijssen von der Radboud University in Nijmegen, Niederlande, und Markus Paulus, Professor für Entwicklungspsychologie an der Ludwigs-Maximilian-Universität München (LMU), hat nun in einer Studie untersucht, inwiefern sich Menschen Robotern gegenüber mitfühlend verhalten und ihrem Verhalten moralische Prinzipien zugrunde legen. Über die Ergebnisse wurde in der Fachzeitschrift „Social Cognition“ veröffentlicht. Mehr...

28. Februar 2019
Längere Arbeitszeiten können der Gesundheit schaden
Steigt die wöchentliche Arbeitszeit auch nur um eine Stunde, kann das den Menschen zu schaffen machen. Dieser kleine Aufwuchs reicht aus, dass Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst ihre eigene Gesundheit schlechter bewerten und deutlich häufiger zum Arzt gehen. Das ist das Ergebnis einer Studie von Forschern der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), die kürzlich im Journal "Labour Economics" veröffentlicht wurde. Mehr...

26. Februar 2019
Digitalisierung des Personalwesens erhöht die Effizienz um 20 bis 30 Prozent
Egal ob Vertrieb, Produktion oder IT – die Digitalisierung der Unternehmen in Deutschland läuft in allen Branchen auf Hochtouren. Doch wichtige Bereiche wie Human Resources (HR) hinken oft noch hinterher. Das ist ein Fehler, wie die Studie „Personal 4.0: Digital gestalten statt analog verwalten“ der internationalen Managementberatung Bain & Company zeigt. Demnach kann der gezielte Einsatz von künstlicher Intelligenz, maschinellem Lernen und Advanced Analytics die Effizienz im Personalwesen je nach Ausgangslage und Unternehmen um 20 bis 30 Prozent erhöhen. Erfahrungen aus der Praxis zeigen zudem, dass eine digitalisierte Personalabteilung die Zufriedenheit der Mitarbeiter und die Attraktivität als Arbeitgeber steigert. Mehr...

21. Februar 2019
Missglückte Bewerbungsgespräche: Ein Drittel der Kandidaten sagt ab
Mehr als ein Drittel der Kandidaten (36 Prozent), die von Unternehmen zum Vorstellungsgespräch eingeladen wurden, sagten die angebotene Stelle während des Auswahlprozesses ab. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie des Video-Recruiting Anbieters Viasto, für die das Marktforschungsunternehmen Respondi 1.049 Arbeitnehmer mit akademischem Hintergrund in Deutschland befragte, die 2018 ein Vorstellungsgespräch führten. Mehr...

19. Februar 2019
Unehrlichkeit hängt auch von den Bedingungen des Umfelds ab
Von der Schummelei bei der Steuerklärung bis zu den großen Korruptionsskandalen – immer wieder lügen Menschen, um sich Vorteile zu verschaffen. In experimentellen Studien wird erforscht, welche persönlichen und umweltbedingten Faktoren Menschen zu Lügnern machen. Forschende des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und des Technion – Israel Institute of Technology haben eine umfangreiche Metaanalyse zum Lügen durchgeführt, die Erkenntnisse aus 565 Studien zusammenfasst. Die Ergebnisse zeigen unter anderem, dass die Tendenz zu Unehrlichkeit von Alter und Geschlecht abhängt. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift Psychological Bulletin veröffentlicht. Mehr...

Die große Gereiztheit14. Februar 2019
Buchbesprechung – Die große Gereiztheit – Wege aus der kollektiven Erregung
2013 twitterte eine PR-Managerin aus New York: „Ich bin auf dem Weg nach Afrika. Hoffentlich bekomme ich kein Aids. Ich mach nur Spaß. Ich bin weiß.“ Während sie dies als gelungene Ironie über die Vorurteile aus Sicht eines weißen Menschen verstanden wissen wollte, entdeckte ein Journalist den Tweet und löste eine Empörungswelle aus. Letztlich musste die PR-Managerin ihren Urlaub abbrechen, verlor ihren Job und wurde zum Inbegriff der verwöhnten weißen Frau, deren Rassismus sich zufällig offenbart hat. Ein Tweet mit dramatischen Folgen und ein Beispiel für den Zustand einer permanenten Erregung, in dem sich unsere digitale Welt befindet. In seinem Buch analysiert der Tübinger Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen die Entwicklung von der Mediendemokratie hin zur Empörungsdemokratie und diagnostiziert fünf Krisen. Mehr...

12. Februar 2019
Die Emotionen bleiben
Wörter und Phrasen wie „angeblich“, „mutmaßlich“ oder „wird verdächtigt“ werden in der alltäglichen Kommunikation, in den sozialen Medien und in der Medienberichterstattung über Personen häufig verwendet, um den zweifelhaften Wahrheitsgehalt von Informationen zu signalisieren. Diese Begriffe haben sogar eine juristische Funktion und sollen falsche Beschuldigungen, Vorverurteilungen und Verleumdungen verhindern. Bislang war jedoch wenig darüber bekannt, wie unser Gehirn verbal kommunizierte Personeninformationen von fragwürdiger Zuverlässigkeit verarbeitet und wie diese unsere Urteile beeinflussen. Mehr...

Verkaufsgehirn7. Februar 2019
Neuerscheinung: Verkaufsgehirn – Die 7 psychologischen Ursachen, warum Menschen kaufen
Menschen kaufen dann, wenn es Gründe dafür gibt. Deswegen sollten Unternehmer ihnen diese Gründe liefern, um dadurch ihre Verkäufe und Umsätze zu erhöhen. Dieses Buch nimmt Sie mit auf eine Reise in die Welt des menschlichen Gehirns und der Abläufe, die darin vor, während und nach einem Kauf stattfinden. Denn Ihr Marketing kann immer nur dann erfolgreich sein, wenn dabei das Elementarste überhaupt im Mittelpunkt steht: der Mensch. Der Mensch, der wahrnimmt, fühlt, denkt, entscheidet und handelt. Mehr...

5. Februar 2019
Mehr Stress als früher – und das vor allem durch die Chefs
Zwei Drittel der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer empfinden heute mehr Stress bei der Arbeit als noch vor fünf Jahren. Ein Viertel sieht den Stress als deutlich höher an. Mit großem Abstand ist dabei für 35 Prozent der Stressfaktor Nummer eins ihr Chef. Nur 12 Prozent leiden vor allem an zu viel Arbeit. Weitere wichtige Stressfaktoren: Lange Anreise ins Unternehmen (für 20 Prozent der Befragten der größte Grund für Stress), zu niedriges Gehalt (19 Prozent) und die Kollegen (14 Prozent). Das sind die Ergebnisse einer aktuellen Befragung von 1.951 Angestellten durch die global tätige Organisations- und Personalberatung Korn Ferry. Mehr...

31. Januar 2019
Junge Leute lösen Probleme in virtuellen Räumen rascher als ältere
Durch die voranschreitende Digitalisierung werden komplexere Tätigkeiten und damit einhergehend auch Problemlösungskompetenzen in der Arbeitswelt zunehmend wichtiger. Auch Virtual-Reality-Systeme (VR) werden eine immer größere Rolle spielen. Im Rahmen einer Abschlussarbeit im Studiengang Angewandte Psychologie (B.Sc.) der Hochschule Fresenius Hamburg wurde deshalb der Einfluss von Alter, Geschlecht und Erfahrung mit VR auf die Problemlösungskompetenz in Virtual-Reality-Räumen untersucht. Die Verfasserin, Christina Mangum, erhielt dafür den Unikosmos Award 2018 der Techniker Krankenkasse. Mehr...

29. Januar 2019
Frauen in Führungspositionen
Werden Frauen typischerweise dann in Führungspositionen berufen, wenn es dem Unternehmen schlecht geht, sodass die Gefahr ihres Scheiterns hoch ist? Dieser Frage nach prekären Führungssituationen geht eine Studie von Prof. Dr. Christina E. Bannier, Professur Banking & Finance am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), Prof. Dr. Myriam Bechtoldt, Universität für Wirtschaft und Recht EBS, Oestrich-Winkel, und Björn Rock, M.Sc., JLU, nach. Die Studie mit dem Titel „The Glass-Cliff Myth – Evidence from Germany and the UK“ ist jetzt im Fachmagazin „The Leadership Quarterly” erschienen. Mehr...

24. Januar 2019
Selbsteinschätzung beeinflusst Willenskraft
Erst im neuen Jahr bemerken viele Menschen, wie schwer es ihnen fällt, die Ende des alten Jahres gefassten guten Vorsätze konsequent umzusetzen. Dazu braucht es Willenskraft. Ob dabei die Einschätzung der eigenen Fähigkeit zur Selbstkontrolle eine Rolle spielt, wurde jetzt in einer Studie am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung in Dortmund untersucht, die im „European Journal of Work and Organizational Psychology“ veröffentlicht wurde. Mehr...

22. Januar 2019
Generation Z denkt überraschend anders
Die „Generation Z“ startet ins Berufsleben und stellt mit eigenen Werten und Wünschen Arbeitgeber vor große Herausforderungen. Was die heute 15–25-jährigen von ihrer Vorgängergeneration unterscheidet und wie sich Unternehmen darauf einstellen können, erforscht Prof. Dr. Susanne Böhlich von der IUBH Internationalen Hochschule. Ihr Fazit: „Um erfolgreich zu sein, müssen sich Unternehmen bei der Personalsuche, der Personalarbeit und dem Führungsstil auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der einzelnen Generation einstellen.“ Mehr...

17. Januar 2019
Ausgezeichnet: Deutsche Telekom gewinnt HR Excellence Award 2018 für „Praktikum Plus Direkteinstieg“ zur Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt
Ein Unternehmen, das Flüchtlingen, für die Ausbildung keine Alternative ist, eine Chance zum langfristigen Einstieg in den Arbeitsmarkt bietet – für dieses Engagement erhielt die Deutsche Telekom kürzlich den HR Excellence Award 2018 in der Kategorie „Corporate Social Responsibility”. Die Telekom startete gemeinsam mit der Deutschen Post, Henkel und der Bundesagentur für Arbeit 2016 ein Pilotprojekt und entwickelte es 2018 als Programm „Praktikum Plus Direkteinstieg“ für den eigenen Bedarf weiter. Mehr...

Die besten Coaches 2019 für Führungskräfte15. Januar 2019
Aktualisierte Neuauflage der Coaching-Sonderveröffentlichung
Wer für sein eigenes Coaching-Angebot die Aufmerksamkeit potenzieller Klientinnen und Klienten gewinnen möchte, ist gefordert. Denn der Coaching-Markt ist stark umkämpft – und oftmals unübersichtlich für diejenigen, die ein Coaching in Anspruch nehmen möchten. Dass es sich bei der Vielzahl an Coaching-Dienstleistungen nicht immer um qualitativ hochwertige Dienstleistungen handelt, kommt erschwerend hinzu. Mehr...

10. Januar 2019
Vorurteile gegen Frauen in Führungspositionen sind weiterverbreitet als vermutet
Geschlechterstereotype und geschlechtsspezifische Vorurteile können die berufliche Karriere von Frauen behindern und zur Benachteiligung am Arbeitsplatz beitragen. Vorurteile gegen weibliche Führungskräfte sind weit verbreitet, aber offenbar antworten viele Teilnehmer an Umfragen zu diesem Thema unehrlich, wenn die Vertraulichkeit ihrer Antworten nicht garantiert ist. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie mit einer indirekten Fragetechnik von Dr. Adrian Hoffmann und Professor Dr. Jochen Musch vom Institut für Experimentelle Psychologie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), an der 1.529 deutschen Studierende teilnahmen. Mehr...

8. Januar 2019
Innovative Impulse zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie
Gemeinsam mit der „Charta der Vielfalt“ hat ein Team der TU München um Professorin Isabell Welpe, Leiterin des Lehrstuhls für Strategie und Organisation, kürzlich die Studie „Kaleidoscope – Wie wir uns die Zukunft organisieren“ veröffentlicht. Die Studie soll dazu beitragen, die vielfaltigen Facetten des Arbeits- und Privatlebens besser zu kombinieren und auf neuartige Weise zusammenzubringen. Mehr als 450 Ideen aus Online-Recherchen und zahlreichen Interviews zeigen den Weg in die künftige Organisation der Lebens- und Arbeitswelt auf. Ende November 2018 stellte Prof. Isabell Welpe die Ergebnisse bei der Diversity-Konferenz in Berlin vor. Mehr...

3. Januar 2019
Einfach mal abschalten: Die schnelle Erholung zwischendurch
Im Urlaub kann ich mich dann endlich erholen“ – mit diesem Gedanken trösten sich viele Arbeitnehmer, wenn es im Job zu viel wird. In Wirklichkeit sind die Wechselwirkungen zwischen Arbeitsbelastung, Erschöpfung und Erholung deutlich dynamischer: Ein anstrengender Arbeitstag kann bereits am selben Tag zu Erschöpfung führen und das Wohlbefinden am Feierabend beeinträchtigen. Genauso kurzfristig wie die Erschöpfung kommt, sollte auch Zeit für die Erholung eingeräumt werden: Bewusstes Abschalten zu Hause fördert die Regeneration und verhindert, dass der Arbeitstag die anschließende Freizeit beeinflusst. Das zeigt eine Tagebuch-Studie des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund. Mehr...

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