Wirtschaftspsychologie Aktuell - Aktuelle Ausgabe

Anzeige

Wirtschaftspsychologie berufsbegleitend studieren

HFH · Hamburger Fern-Hochschule

31.03.2021

Wirtschaftspsychologie berufsbegleitend studieren
An der HFH können Sie Wirtschaftspsychologie ganz bequem von zu Hause aus studieren. (Foto: Getty Images)

Wirtschaftspsychologie zählt zu den beliebtesten Studiengängen. Mit Berufserfahrung steigt die Employability. Ein berufsbegleitendes Fernstudium vereint beides. 

Wirtschaftspsychologie im Fernstudium bietet besondere Vorteile für Berufstätige. So können berufsbegleitend Studierende – ganz im Sinne der Employability – fortlaufend die Qualifikationen aus dem Studium in der Praxis reflektieren. Aber auch Studierende ohne Berufserfahrung können etwa durch studienbegleitende Praktika und Tätigkeiten als Werkstudierende ihr neu erworbenes akademisches Wissen direkt umsetzen und für ihre berufliche Weiterentwicklung nutzen. Sowohl das Bachelor- als auch das Masterstudium ist an der HFH · Hamburger Fern-Hochschule zulassungsfrei möglich. Studiengangsleiter Prof. Dr. Lars Jansen beantwortet im Interview die wichtigsten Fragen, die sich zum Studium der Wirtschaftspsychologie stellen.  

Herr Professor Jansen, warum ist Wirtschaftspsychologie für Studieninteressierte so attraktiv?

Wir alle sind in unserem Alltag Teil des Wirtschaftssystems, z. B. dadurch, dass wir einem Beruf nachgehen oder ganz einfach, indem wir einkaufen. Studieninteressierte sind nicht zuletzt deshalb fasziniert, weil Wirtschaft zu einem Großteil Psychologie ist. Man denke nur an die Finanzkrise, der man zuweilen nachsagte, sie sei im Grunde eine Vertrauenskrise. Genau dann sind wir mitten in der Psychologie und nicht in den Wirtschaftswissenschaften. Unternehmen und Organisationen müssen sich in immer kürzeren Abständen an Krisensituationen, aber auch dauerhaft an eine sich zunehmend schneller wandelnde Umgebung anpassen. Treiber sind hier ganz klar die Digitalisierung, die Globalisierung, Klimawandel und demografischer Wandel und natürlich jetzt auch die Pandemie.  Um dabei erfolgreich sein zu können, gilt es, die Mitarbeitenden auf diesem Weg der Veränderung mitzunehmen, aber auch neue Potenziale für die Organisation zu gewinnen. Dies erfordert ein tieferes Verständnis vom Erleben und Verhalten des Menschen und wird in Zukunft ein wachsendes Betätigungsfeld für Wirtschaftspsychologinnen und Wirtschaftspsychologen sein.  

Was lernen Studierende in Ihrem Bachelor Wirtschaftspsychologie?

Über die allgemeinpsychologischen Fächer hinaus, wie z. B. Lernen, Gedächtnis, Wahrnehmung, Motivation und Emotion oder die spannenden Grundlagen wie die Persönlichkeits- und Sozialpsychologie, lernen die Studierenden, wie die Psychologie in verschiedenen Praxisfeldern Anwendung findet. Dies betrifft etwa den Personalbereich, die Organisationsberatung, Coaching oder Marketing und Werbung.

Dabei nimmt die methodische Ausbildung einen großen Raum ein, da sich – wie die Psychologie – auch die Wirtschaftspsychologie als eine empirische Wissenschaft versteht. Wirtschaftspsychologisches Arbeiten sollte immer evidenzbasiert sein, also auf Daten beruhen, seien es nun statistische Daten oder Interviewdaten. Gerade diese fundierte Methodenausbildung macht Wirtschaftspsychologinnen und -psychologen für den Arbeitsmarkt attraktiv, begründet den Abschluss Bachelor of Science und bietet schließlich die Basis für den Master Wirtschaftspsychologie.

Prof. Dr. Lars Jansen ist Leiter des Studiengangs Wirtschaftspsychologie an der HFH. (Foto: HFH / Graf)
Prof. Dr. Lars Jansen ist Leiter des Studiengangs Wirtschaftspsychologie an der HFH. (Foto: HFH / Graf)

Für wen ist der Master of Science in Wirtschaftspsychologie interessant?

Im Masterstudium vertiefen Studierende ihre wirtschaftspsychologische Ausbildung und erweitern ihre Expertise um praxisrelevante Aspekte in digitalen Kontexten. Das 5-semestrige Programm ist für all jene besonders interessant, die digitale Veränderungsprozesse aktiv gestalten wollen. Studierende lernen, Führungskräfte und Mitarbeitende auf die Anforderungen der fortschreitenden Digitalisierung vorzubereiten und die Implementierung digitaler Konzepte kompetent zu begleiten. Unser Ziel ist es, "Digital Leader" hervorzubringen, die neben ihrer klassischen Führungsrolle zusätzlich in der Rolle als Innovator, Brückenbauer, Vernetzer und Coach der Veränderung erfolgreich sein können.

Für wen ist ein Fernstudium besonders geeignet?

Ein Fernstudium eignet sich durch seine zeitliche und räumliche Unabhängigkeit besonders für Berufstätige, die mit einem ersten oder einem weiteren akademischen Abschluss ihrer Karriere einen zusätzlichen Schub geben möchten. Wirtschaftspsychologie kann auf der einen Seite als eine Art „Career Enhancer“ dienen und den bereits eingeschlagenen Weg vorantreiben. Auf der anderen Seite kann das Studium als „Career Changer“ fungieren und über das Erreichte hinaus weitere Perspektiven eröffnen. Aber auch für Menschen, die sich unmittelbar nach dem Schulabschluss befinden, ist ein Fernstudium interessant. Diese Studierenden können Berufserfahrung durch Praktika oder als Werkstudierende sammeln. Dadurch wird die Employability gesteigert und der Berufseinstieg erleichtert.

Welche Voraussetzungen muss man für das Bachelor- und das Masterstudium an der HFH erfüllen?

Grundsätzlich sind unsere Studiengänge zulassungsfrei, es gibt also keinen NC oder Wartesemester. Mit Berufserfahrung ist das Studieren auch ohne Abitur möglich. Zum Masterstudiengang kann nur zugelassen werden, wer einen Bachelorabschluss in Wirtschaftspsychologie (180 CP) oder einen Bachelorabschluss in Psychologie mit wirtschaftspsychologischem Schwerpunkt hat. 

Weitere Informationen zum Studiengang Wirtschaftspsychologie an der HFH finden Sie hier.

Weitere Artikel