Wirtschaftspsychologie aktuell – Zeitschrift für Personal und Management
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Neue Forschungsergebnisse, Einblicke, Theorien, Wissensbausteine. Hier stellt Wirtschaftspsychologie aktuell regelmäßig Wirtschaftspsychologie-Experten und ihre Ansätze vor.

7. August 2018
Wie Mitarbeitende zukünftige Rivalen kleinhalten
Wettbewerb unter Mitarbeitenden führt nicht immer zu den besten Ergebnissen. Ist das Arbeitsklima zu kompetitiv, beginnt der Konkurrenzkampf unter den Mitarbeitenden. Dabei sabotieren sie nicht nur Chefs und andere Mitarbeitende mit höherem Ansehen und Status, sondern verhindern auch den beruflichen Aufstieg von Mitarbeitenden, die sie in Zukunft überflügeln könnten. Zu diesem Ergebnis kommen Forschende der Kühne Logistics University (KLU) in einer aktuellen Studie. Mehr...

10. Juli 2018
Selber schuld?! Wie Menschen die Ausgrenzung anderer beurteilen
Menschen sehen soziale Ausgrenzung bei andern unterschiedlich – je nachdem wie sehr ihrer Meinung nach die ausgeschlossene Person selbst schuld daran ist. Dies wiederum wird stark davon beeinflusst, wie ähnlich die Gruppenmitglieder untereinander sind, wie ein Forschungsteam der Universität Basel in der Fachzeitschrift „Journal of Personality and Social Psychology“ schreibt. Mehr...

3. Juli 2018
Weniger vernetzte Gehirne sind intelligenter
Je intelligenter ein Mensch ist, desto weniger vernetzt sind die Nervenzellen in seiner Großhirnrinde. Zu diesem Ergebnis kommen Neurowissenschaftler um Dr. Erhan Genç und Christoph Fraenz von der Ruhr-Universität Bochum nach einer Studie mit einer besonderen Form der Magnetresonanztomografie, die Einblicke in die mikrostrukturelle Verschaltung des Gehirns erlaubt. Mehr...

3. April 2018
Handlungsspielräume nicht generell förderlich
In der arbeitspsychologischen Forschung ging man bisher davon aus, dass Handlungsspielräume generell förderlich für das psychische Wohlergehen der Mitarbeiter sind. Diese Sicht muss nach jüngsten Erkenntnissen von Psychologen des Leibnitz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund relativiert werden. Mehr...

27. Februar 2018
Flexibilisierung der Arbeit kann Gesundheit fördern und gefährden
In den zurückliegenden Jahren hat in Deutschland eine starke Flexibilisierung der Arbeitszeiten stattgefunden. Parallel dazu haben Arbeitsunfähigkeitszeiten und Frühberentungen wegen psychischer Erkrankungen zugenommen. Ein kausaler Zusammenhang zwischen beiden Erscheinungen ist wissenschaftlich nicht nachweisbar, sagt Prof. Dr.med. Dr. rer. nat. Matthias J. Müller, Ärztlicher Direktor und Medizinischer Geschäftsführer der Oberberggruppe. Mehr...

8. Februar 2018
Gemeinsam gegen Übeltäter
Wie lässt sich kooperatives Verhalten in einer Gruppe fördern? Eine einfache Antwort lautet: indem unkooperative Gruppenmitglieder bestraft werden. Eine Studie von Psychologen der Universitäten Ulm und Aachen zeigt nun, dass die Effektivität einer solchen Strafe erhöht werden kann, wenn die Gruppe über die Bestrafung demokratisch entscheidet. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „Journal of Behavioral Decision Making“ veröffentlicht. Mehr...

6. Februar 2018
Gesichtserkennung: Stanford-Studie als fragwürdig entlarvt
Im September 2017 sorgte die Veröffentlichung einer Studie des Stanford-Professors Michal Kosinski und des Stanford-Studenten Yilun Wang für Aufruhr. Darin behaupteten die beiden, dass eine Software allein aufgrund eines Fotos mit hoher Treffgenauigkeit erkannt habe, ob eine Person homosexuell ist. Nun hat Alexander Todorov, Psychologieprofessor an der Princeton University in New Jersey, zusammen mit zwei Forschern bei Google einen Forschungsbericht vorgelegt, der den Aussagen widerspricht. Mehr...

31. Januar 2018
Gedächtnis speichert langfristig weitaus mehr als bislang vermutet
Um im Langzeitgedächtnis von Menschen gespeichert zu werden, bedarf es der nennenswerten Aufmerksamkeit des Einzelnen für die jeweilige Information. Jedenfalls wurde das, gestützt durch verschiedene Studien, lange Zeit vermutet. Ein Team um Prof. Dr. Christof Kuhbandner (Lehrstuhl für Pädagogische Psychologie an der Universität Regensburg) konnte nun im Rahmen eines Experiments nachweisen, dass diese Vermutung falsch ist. Mehr...

9. Januar 2018
Mimikry macht sympatischer
Die spontane Nachahmung des verbalen und nonverbalen Verhaltens des Gegenübers – soziales Mimikry – ist eine unbewusste Strategie, um Beziehungen zu anderen Menschen aufzubauen. Wie sie funktioniert und worin sich das Nachahmungsverhalten von Menschen unterscheidet, haben Forscher der Universität Leipzig und der Freien Universität Berlin in einer gemeinsamen Studie untersucht und ihre Ergebnisse jetzt in der renommierten Fachzeitschrift „Psychological Science“ veröffentlicht. Mehr...

27. Dezember 2017
Der Trick mit den versteckten lächelnden Gesichtern
Britta Lützenkirchen, Absolventin der SRH Fernhochschule – The Mobile University, erforscht die unbewusste Wahrnehmung von Gesichtern in Produkten und Werbung. Ihre Publikation, in der es um den Einfluss versteckter und lächelnder Gesichter auf Konsumenten geht, wurde in der international renommierten Fachzeitschrift für Psychologie „Frontiers in Psychology“ veröffentlicht. Mehr...

14. Dezember 2017
Onlinebetrügern auf der Spur
Betrugsmaschen im Internet können Unternehmen erheblichen materiellen Schaden zufügen. Beim „Tag der Psychologie im November in Berlin, der vom Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen veranstaltet wurde, ging Linus Neumann vom Chaos-Computer-Club auf die Frage ein, warum Hacker Menschen „hacken“ und nicht Computer. Mehr...

29. November 2017
Moralische Maschinen im Straßenverkehr
Autonome selbstfahrende Autos sind die erste Generation von Robotern, die den alltäglichen Lebensraum mit uns teilen. Deshalb ist es unabdingbar, Regeln und Erwartungen an autonome Systeme zu erarbeiten, die definieren, wie sich solche Systeme in kritischen Situationen verhalten sollen. Dass das auch für moralisches Verhalten möglich ist, scheint jetzt eine Studie des Instituts für Kognitionswissenschaft der Universität Osnabrück zu beweisen. Mehr...

21. November 2017
Gibt es eine Narzissmusepidemie?
Wird unsere Gesellschaft narzisstischer? Eine Reihe von vor allem wirtschaftspsychologischen Studien, vor allem zum Verhalten von Führungskräften, ließ das bislang vermuten und veranlasste einige Wissenschaftler, vor einer „Narzissmusepidemie“ in unserer Gesellschaft zu warnen. Mehr...

16. November 2017
Beruflicher Abstieg schadet der Gesundheit
Wenn Menschen beruflich absteigen, leidet häufig die Gesundheit, belegt eine von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Untersuchung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Das lässt sich besonders bei ostdeutschen Männern beobachten. Mehr...

15. November 2017
Erfolgserlebnisse durch agile Strukturen
Agile Strukturen werden Unternehmen als probates Mittel zur Lösung diverser Probleme verkauft. Mit ihnen ließen sich Entscheidungsprozesse optimieren, Kreativität anregen, Mitarbeiterzufriedenheit herstellen und anderes mehr. Wirtschaftspsychologen sind der Frage nachgegangen, unter welchen Bedingungen diese Heilsversprechen Realität werden können. Mehr...

8. November 2017
Jobsuche wird zum Service von Unternehmen
Der Mangel an IT-Spezialisten in Deutschland führt zu einem neuen selbstbewussten Rollenverständnis von Berufsstartern. IT-Talente sehen die Überzeugungsarbeit im Bewerbungsprozess dabei zunehmend auf Seiten der Arbeitgeber. Das ist eines der zentralen Ergebnisse einer aktuellen Studie der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) Leipzig und des Karriereportals „get in IT“. Mehr...

11. Oktober 2017
Bewerber umschmeicheln – Gekündigte verstoßen?
Kündigungen sind im beruflichen Umfeld oft unvermeidlich. Sie können Menschen aus dem Gleichgewicht bringen. Ob das passiert, hängt auch von der Unternehmenskultur ab. Wie es um Letztere in Bezug auf Kündigungen in der Schweiz steht, hat die Firma NeumannZanetti&Partner in einer Studie untersucht. Die Ergebnisse sind über die Schweizer Grenzen hinaus interessant. Mehr...

26. September 2017
Forscher entwickeln mathematisches Modell der menschlichen Psyche
Bei jeder Entscheidung laufen unbewusste und bewusste Prozesse im Gehirn ab. Forscher haben eine Theorie der Psyche entwickelt und diese in einem mathematischen Modell umgesetzt. Es vereint Konzepte und Erkenntnisse aus der Mathematik, der Psychologie, den Neurowissenschaften, der Philosophie, der Informatik und den Ingenieurwissenschaften. Die Erkenntnisse könnten unter anderem für die Robotik nützlich sein. Mehr...

22. September 2017
Andauernder Schlafmangel führt unbewusst zu erhöhter Risikobereitschaft
Schläfrigkeit, verminderte Konzentrations- und Leistungsfähigkeit – immer mehr Menschen leiden an den Folgen chronischen Schlafmangels. Nun zeigen Forschende der Universität Zürich (UZH) eine weitere Konsequenz: Betroffene verhalten sich risikoreicher, ohne sich dessen bewusst zu sein. Mehr...

18. September 2017
Forscher entwickeln mathematisches Modell der menschlichen Psyche
Bei jeder Entscheidung laufen unbewusste und bewusste Prozesse im Gehirn ab. Forscher haben eine Theorie der Psyche entwickelt und diese in einem mathematischen Modell umgesetzt. Es vereint Konzepte und Erkenntnisse aus der Mathematik, der Psychologie, den Neurowissenschaften, der Philosophie, der Informatik und den Ingenieurwissenschaften. Die Erkenntnisse könnten unter anderem für die Robotik nützlich sein. Mehr...

8. September 2017
Generation Y will mitentscheiden – Studie zu Erwartungen und Verhaltensweisen junger Arbeitnehmer
Wie wollen junge Menschen arbeiten? Welche Ansprüche stellen sie als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer? Und wie wichtig ist ihnen Mitsprache und Mitbestimmung im Job? Wissenschaftler vom Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung (ISF München) und vom Soziologischen Forschungsinstitut (SOFI) an der Universität Göttingen haben Interessen und Beteiligungsansprüche jüngerer Beschäftigter untersucht. Mehr...

4. September 2017
Geschlechtsspezifische Folgen flexibler Arbeitsarrangements
Extrem flexible Arbeitszeiten gehen häufig zulasten der Beschäftigten. Dabei sind die Folgen bei den Geschlechtern unterschiedlich, zeigt eine neue Untersuchung von Yvonne Lott von der Hans-Böckler-Stiftung. Die Auswertung basiert auf Angaben von gut 10.000 Personen aus der Haushaltsbefragung Sozio-oekonomisches Panel der Jahre 2011 und 2012. Dabei zeigte sich, dass, wer im Homeoffice arbeitet, oft abends nicht abschalten kann. Die Wahrscheinlichkeit dafür liegt bei 45 Prozent und damit mehr als doppelt so hoch wie bei Beschäftigten, die nie zu Hause arbeiten. Mehr...

31. Juli 2017
Dunkle Triade beeinflusst Studienfachwahl
Wer eine höhere Ausprägung der Persönlichkeitsmerkmale Narzissmus, Machiavellismus und Psychopathie hat, studiert eher Wirtschaft als Psychologie. Das haben die beiden Psychologinnen Anna Vedel und Dorthe K. Thomsen an der dänischen Aarhus University in einer Studie herausgefunden. Mehr...

26. Juli 2017
Leistungsbasierte Bonussysteme sind schlecht für das Betriebsklima
Unternehmen setzen zur Mitarbeitermotivation gern auf leistungsbasierte Bonussysteme. Diese Systeme fördern jedoch auch soziale Vergleiche und können zu aggressivem Verhalten der Mitarbeiter führen. Zu diesem Ergebnis kommen Prof. Dr. Niels Van Quaquebeke von der Kühne Logistics University und Daniel Gläser (RespectResearchGroup, Universität Hamburg), die gemeinsam mit Dr. Suzanne van Gils von der Universität Maastricht die Kollateraleffekte von Bonussystemen in Organisationen untersucht haben. Mehr...

19. Juni 2017
Jeder vierte Betrüger bei Passkontrollen nicht erkannt
Wer mit einem falschen Pass reist, wird nicht immer entdeckt. Zwar sind Experten gut darin, Gesichter im Rahmen von Passkontrollen richtig abzugleichen. Sie sind aber auch anfällig für Täuschungsmanöver. Das zeigt eine aktuelle Studie, bei der 96 Bundespolizisten und 48 Laien ohne professionelle Erfahrung in einem Experiment Gesichter-Paare danach bewerten sollten, ob sie dieselbe Person zeigten oder nicht. Mehr...

12. Juni 2017
Eigene Kinder beflügeln Top-Führungskräfte in ihrer Arbeit
Gesundheits- und Wirtschaftspsychologen machen seit Jahren auf die Bedeutung einer guten Work-Life-Balance aufmerksam. Dass diese trotz Überstunden auch oder gerade mit Kindern gut gelingen kann, zeigt eine Studie der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS), die sich mit Lebensmustern von Führungskräften mit Kindern befasst. Mehr...

9. Juni 2017
„Arbeit 4.0“ – Anpassungsbedarf unter Unternehmensberatern
Das Thema „Arbeit 4.0“ spielt in der Beratungspraxis aktuell noch eine eher untergeordnete Rolle. Allerdings ist zu erwarten, dass es an Bedeutung gewinnen wird. Dies zeigt eine Befragung, die im Rahmen des Forschungsprojekts des Instituts für Mittelstandsforschung (IFM) „Prävention 4.0“ stattfand. Mehr...

6. Juni 2017
„Karriere“ spielt als Begriff für Bewerber keine Rolle
Für einen großen Teil der Bewerber (91 Prozent) hängt ein „gutes Leben“ davon ab, ob sie es schaffen, einen „guten Job“ zu erhalten. Die von Arbeitgebern gern bemühte Aussicht auf „Karriere“ spielt für die meisten kaum eine Rolle. Das sind die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage der E-Recruitingplattform Softgarden, an der 2 390 Bewerber teilnahmen. Mehr...

24. Mai 2017
Fachkräfte wollen flache Hierarchien und klare Ansagen
Vier von fünf Fachkräften in Deutschland möchten in Unternehmen mit flachen Hierarchien arbeiten. Trotzdem wollen rund zwei Drittel von ihnen nicht auf klare Vorgaben ihres Vorgesetzten verzichten. Das zeigt eine gemeinsame Studie der Online-Jobbörse StepStone und der Unternehmensberatung Kienbaum zu Organisationsstrukturen mit 12 000 Befragten deutscher Unternehmen. Mehr...

22. Mai 2017
Frauen als Hauptverdiener bevorzugen getrennte Konten
Die meisten Paare legen ihr Einkommen zusammen. Doch wenn Frauen mehr verdienen, bevorzugen sie getrennte Kassen. Das zeigt die aktuelle Studie der Sozialwissenschaftlerin Yvonne Lott von der Hans-Böckler-Stiftung. Sie weist darin nach, dass getrenntes Wirtschaften in einer Partnerschaft umso wahrscheinlicher wird, je mehr die Frau verdient. Bei Paaren mit getrennter Kasse ist das Einkommen der Frau im Schnitt fast doppelt so hoch wie bei solchen, die ihre Finanzen gemeinsam verwalten. Mehr...

10. Mai 2017
Frauen in Führungspositionen nach wie vor unterrepräsentiert
Weltweit sind Frauen in Führungspositionen immer noch unterrepräsentiert, was vor allem auf die Vereinbarung von Berufs- und Familienleben sowie die Möglichkeit, aus der Ferne zu arbeiten, zurückgeführt wird. Das sind die Ergebnisse einer weltweiten Umfrage des Global Network for Advanced Management. Mehr...

9. Mai 2017
Von ethnologischem Interesse: Bewerber und ihre Gefühle
Mit „starken Gefühlen“ ist eine Bewerbung auf eine neue Job-Position bei mehr als vier von fünf Kandidatinnen und Kandidaten verbunden. Die Bewerber verglichen die Bewerbung als Lebenssituation mit Partnerschaft und Partnersuche oder auch mit Prüfungsszenarien. Mehr...

8. Mai 2017
Und es stimmt doch: Gleich und gleich gesellt sich gern
Eine neue Studie widerlegt die vorhandene Forschung zur Auswahl von Freunden und Partnern. „Bisher zeigten die Ergebnisse von psychologischen Studien, dass Freunde und Partner sich nicht in ihrer Persönlichkeit ähneln, obwohl wir intuitiv davon ausgehen, dass sie genau das tun. Wir fragten uns deshalb, ob die Wissenschaftler dabei etwas übersehen haben“. Das sagt Michal Kosinski, Assistent Professor für Organizational Behavior an der Stanford Graduate School of Business in Kalifornien. Mehr...

5. Mai 2017
„15 Minuten Wirtschaftspsychologie“
Für alle, die sich für wirtschaftspsychologische Themen interessieren, gibt es jetzt ein neues, kostenloses Angebot. Professor Kanning von der Hochschule Osnabrück veröffentlicht auf Youtube in loser Folge 15-minütige Videos, in denen er sich prägnant und verständlich interessanten Fragen aus der Wirtschaftspsychologie widmet. Mehr...

2. Mai 2017
Autisten erkennen Überraschungen bei anderen schlecht
Hirnforscher der ETH Zürich konnten erstmals zeigen, dass eine Hirnregion für Empathie bei autistischen Personen nur ungewöhnlich schwach aktiviert wird. Daher haben sie auch Probleme, überraschte Reaktionen bei anderen zu erkennen. Mehr...

10. April 2017
Verkäufer müssen mit bedrohlichen Jobanforderungen zurechtkommen
Australische Forscher haben in einer Studie Verkäufer zu spezifischen Jobanforderungen im Einzelhandel interviewt. Daneben fragten sie auch nach persönlichen Ressourcen der Verkäufer. Die Auswertung der Interviews zeigt, dass die meisten Anforderungen als bedrohlich und weniger als blockierend erlebt werden. Als herausfordernd, also stressig, aber zielführend, werden Jobanforderungen selten wahrgenommen. Mehr...

30. März 2017
Berufliche Anpassungsfähigkeit bringt einen voran
Beruflich anpassungsfähig ist, wer vorbereitet, eigenverantwortlich und neugierig seinen Berufsweg verfolgt. Diese Anpassungsfähigkeit geht mit einer heiteren Persönlichkeit einher und sagt Entscheidungskompetenz, Berufung und Leistung vorher. Das ist das Ergebnis einer neuen Übersichtsstudie. Mehr...

28. März 2017
Depressive können leichter loslassen
Depressive können leichter von unlösbaren Aufgaben ablassen als Personen ohne Beschwerden. Das kam in einem Experiment heraus, das Jenaer Psychologen durchführten. Traurigkeit kann also auch eine Chance sein, Ballast in Beruf oder Freizeit abzuwerfen. Mehr...

22. März 2017
Dinge von früher beruhigen
Gegenstände von früher – alte Hüte, abgenutzte Handtaschen oder glanzloser Schmuck – beruhigen bei Sinnkrisen. Sie werden lieber genutzt als nagelneue Sachen, wenn man über den Tod oder die Bedeutungslosigkeit der Welt nachdenkt. Vintage verbindet Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und gibt dadurch Sicherheit. Das haben italienische und amerikanische Forscher herausgefunden. Mehr...

21. März 2017
Psychosomatische Sprechstunde im Betrieb kommt an
Ulmer Wissenschaftler haben eine psychosomatische Sprechstunde in drei Betrieben mit herkömmlichen Sprechstunden in Klinikambulanzen verglichen. Die Betriebssprechstunde wurde angenommen. Außerdem zeigte sich, dass dabei eher Mitarbeiter mit leichteren Symptomen vorsprachen. In den Kliniken gab es mehr Erkrankte mit ausgeprägten Beschwerden. Mehr...

14. März 2017
Bewerber bereiten sich gut vor
Bewerber bereiten sich gezielt vor und verhalten sich strategisch. Die meisten werten die Homepage des Arbeitgebers aus, nennen erwünschte Stärken im Vorstellungsgespräch, lesen Ratgeber und verstellen sich zum eigenen Vorteil. Das zeigt eine neue Onlinebefragung. Mehr...

8. März 2017
Gewohnte Arbeit mindert Kriegstrauma
Zivilisten hilft es, wenn sie trotz kriegerischer Auseinandersetzung ihrer gewohnten Arbeit nachgehen können. Sie leiden dann nicht so sehr unter den Belastungen und sind weniger traumatisiert. Das haben israelische Forscher herausgefunden, die die Auswirkungen des sogenannten zweiten Libanonkriegs untersuchten. Mehr...

2. März 2017
Ausgeglichene bewerten neu, wenn es schwierig wird
Ausgeglichene, die sich gut fühlen, bewerten Dinge nur dann neu, wenn die Situation unkontrollierbar ist. Unausgeglichene, die sich schlecht fühlen, suchen hingegen auch dann nach Erklärungen, wenn sie alles im Griff haben. Zu diesem Ergebnis kommen australische Psychologen. Mehr...

28. Februar 2017
Erfolgreicher durch Neugier
Neugier macht erfolgreicher. Wer darauf brennt, Neues zu erfahren, hat bessere Ideen, lernt mehr, wird dadurch intelligenter, ist zufriedener und lebt länger. Das steht in einem neuen Übersichtsbeitrag. Mehr...

23. Februar 2017
Wirkungsloses Dankbarkeitstraining
Mitarbeiter schrieben einen Monat lang zweimal wöchentlich auf, wofür sie dankbar waren. Dieses Dankbarkeitstraining wirkte jedoch nicht. Es verbesserte weder die Stimmung noch machte es zufriedener. Sehr Gewissenhafte und wenig Verträgliche fühlten sich danach sogar schlechter als vorher. Mehr...

22. Februar 2017
Mit Spaß lernt es sich leichter
Spaß fördert das Alltagslernen im Unternehmen. So das Ergebnis einer neuen Befragung. Manager, die im Unternehmen häufig feiern, spielen oder scherzen, lernen dadurch beiläufig mehr. Besonders Pessimisten kommt diese Fröhlichkeit zugute. Mehr...

16. Februar 2017
Beteiligung an Zielen ermutigt
Bankangestellte, die ihre Jahresziele wirklich vereinbaren können und nicht bloß vorgegeben bekommen, erleben mehr Handlungsspielraum und die Ziele als realistischer. Das wiederum führt zu weniger Angst und größerem Engagement, so eine neue Studie Hallenser Psychologen. Sie fordern damit eine Abkehr von Ziel-„Perversionen“. Mehr...

15. Februar 2017
Ältere sind zufriedener, wenn sie anderen wichtig sind
Ältere Mitarbeiter sowie Pensionierte, die denken, für andere wichtig zu sein, sind mit ihrem Leben zufriedener und fühlen sich besser. Das zeigen zwei neue Umfragen Schweizer Forscher. Mehr...

2. Februar 2017
Die Neigung, andere zu verachten
Menschen können dazu neigen, andere zu verachten. Dieses Persönlichkeitsmerkmal haben jetzt US-amerikanische Psychologen untersucht. Es geht damit einher, dass man sich häufig ärgert, neidisch, manipulativ oder sogar sadistisch ist. Gleichzeitig fühlt man sich selbst wertlos und bindungsunsicher. Schließlich belastet Verachtung die Partnerschaft. Mehr...

1. Februar 2017
Abschalten und sich wohler fühlen
Eine neue Studie zeigt, dass Abschalten von der Arbeit wichtig ist, um sich am Feierabend zu erholen. Wer dann nicht mehr an den Job denkt, hat weniger körperliche Beschwerden und fühlt sich wohler. Der Arbeitsdruck erschwert das Abschalten, ein gutes Miteinander im Team fördert es. Wenn man partout nicht abschalten kann, sollte nicht gegrübelt, sondern positiv gedacht werden. Mehr...

31. Januar 2017
Statusbedingter Geiz
US-amerikanische Forscher haben in mehreren Experimenten herausgefunden, dass ein höherer Status geizig macht, besonders wenn er als gerechtfertigt angesehen wird. Teilnehmer, die aufgrund ihrer Testwerte die herausragende Rolle eines Ideengebers bekamen, spendeten weniger Geld fürs Team. Mehr...

26. Januar 2017
Die Reaktion von Freunden bestimmt Freudegefühle
Studenten sind glücklicher, wenn ihre besten Freunde warmherzig darauf reagieren, was sie Schönes erlebt haben. Diese Freundesreaktion, die Qualität der Freundschaft und damit befriedigte Bedürfnisse bestimmen die eigene Freude. Zu diesem Ergebnis kommen vier Studien US-amerikanischer Psychologen. Mehr...

25. Januar 2017
Teamtrainings im Krankenhaus wirken
Teamtrainings im Krankenhaus verbessern die Fähigkeiten der Krankenschwestern und Ärzte, den Lerntransfer in den Alltag und die Klinikergebnisse. Die Arbeitsatmosphäre wird angenehmer, die Patienten sind zufriedener. Zu diesem Schluss kommt eine neue US-amerikanische Übersichtsstudie. Mehr...

24. Januar 2017
Wie Familienunternehmer Einsicht gewinnen
Familienunternehmer werden häufig durch engste Berater dazu angeregt, ihr Wissen zu überdenken und so Einsicht zu gewinnen. Den Beratern gelingt das, indem sie zum Innehalten anregen, Fragen stellen und für die Mitglieder der Unternehmerfamilie sprechen, so das Ergebnis einer neuen Studie. Mehr...

19. Januar 2017
Den Berufsweg managen
Um seinen Berufsweg zu managen, sind Persönlichkeit, Selbstwirksamkeit, Erwartungen und Ziele entscheidend. Sie bewirken, dass man sich häufiger bewirbt und trotz Absagen nicht aufgibt. Das konnten US-amerikanische Psychologen in zwei Studien mit Arbeitslosen und Studenten bestätigen. Mehr...

18. Januar 2017
Kreative verbringen weniger Zeit mit ihrem Partner
Angestellte, die mit kreativem Suchen beschäftigt sind – Probleme einkreisen, Informationen sammeln, Ideen suchen –, verbringen am Abend weniger Zeit mit ihrem Lebenspartner. Wer neue Ideen lediglich prüft, kommt hingegen mit seiner privaten Zeit gut hin, so das Ergebnis einer neuen Befragung. Mehr...

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