Wirtschaftspsychologie aktuell - Zeitschrift für Personal und Management

Karriere und Beruf


Lernen von Jason L. Huang: Du bist, was du tust
In einer neuen Studie fand der Organisationspsychologe Jason L. Huang zusammen mit Ann Marie Ryan heraus, dass sich Persönlichkeitsanteile je nach Situation und Handlung änderten. So waren Servicemitarbeiter herzlich, wenn die Kunden freundlich waren, und besonders gewissenhaft, wenn die Arbeit hohe Konzentration erforderte. Mehr...

Strategie: Sich in Selbstlosigkeit üben
Mit einem neuen Modell der Zufriedenheit beschreiben Michaël Dambrun und Matthieu Ricard im aktuellen Review of General Psychology zwei Haltungen: Selbstzentrierung und Selbstlosigkeit. Selbstzentrierte Menschen sind vorwiegend auf sich selbst gerichtet, selbstlose eher darauf, was um sie herum geschieht. Mehr...

Strategie: Psychologisches Kapital
Eine neue Studie von Organisationspsychologen der Arizona State University lotet das „psychologische Kapital“ von Führungskräften und ihren Mitarbeitern aus. Damit sind zentrale Stärken gemeint, mit denen ein Mensch nicht nur zuversichtlicher wird, sondern sogar besser arbeitet und mehr leistet. Mehr...

Strategie: Alltagskreativität nutzen
Eine neue Studie zeigt: Um im Alltag kreativ zu sein, muss man nicht unbedingt ein kreatives Ausnahmetalent sein. Kreative Leistung und kreatives Potenzial stimmen häufig nicht miteinander überein. Das hat eine Forschergruppe um Sophie von Stumm herausgefunden. Alltagskreativität lässt sich auch bei der täglichen Arbeit nutzen und verbessern. Mehr...

Lernen von Terence Tracey: Authentizität und berufliche Unentschiedenheit
Terence Tracey und Nathan White zeigen in einer neuen Studie, dass Authentizität mit beruflicher Klarheit und Entschiedenheit einhergeht. Offensichtlich ist es für die berufliche Laufbahn wichtig, dass man zu sich selbst steht und seine Interessen nach außen gut vertreten kann. Mehr...

Strategie: Seinen Karrierevorsätzen treu bleiben
Haufe Personal hat eine kleine Serie zu Karrierevorsätzen gestartet. Darin verweist Peter Wald, Professor für Personalmanagement, auf Wenn-dann-Pläne. Sie sind nützlich, weil damit jede Situation zum Treiber werden kann, die eigenen Vorsätze in die Tat umzusetzen. Mehr...

Strategie: Geschichten erzählen in der Berufsberatung
Das Leben ist eine Geschichte, die nicht immer der vorgesehenen Richtung folgt. Um dieses Erleben eins zu eins in die Beratung einfließen zu lassen, verfolgen Hazel Reid und Linden West von der Canterbury Christ Church University einen narrativen Ansatz. In der neuen Ausgabe des Journal of Vocational Behavior zeigen sie, wie das Geschichtenerzählen zum Dreh- und Angelpunkt bei der Berufsberatung von Jugendlichen werden kann. Mehr...

Persönlichkeit und Jobsituation sagen Karrierewechsel voraus
Sally Carless und Jessica Arnupa von der Monash University in Australien haben untersucht, welche Faktoren einen Karrierewechsel voraussagen und was sich nach einem solchen Wechsel ändert. Ihre Ergebnisse sind im Journal of Vocational Behavior erschienen. Mehr...

Karriere
Karrieren lassen sich nicht mehr planen. Wer heute bestens für seinen Job qualifiziert ist, kann morgen vielleicht schon ungeeignet dafür sein. Das macht die Orientierung gerade für junge Menschen immer schwieriger. Doch beim Thema Berufsfindung haben die Hochschulen noch erheblichen Nachholbedarf. Dabei hat die heutige Generation Y besonders hohe Ansprüche an ihr Berufsleben. Sie will Abwechslung und Spaß und zudem auch nicht auf ihr Privatleben verzichten. Eine Herausforderung für Unternehmen, die Talente nicht nur gewinnen, sondern auch halten wollen. Mehr...

Strategie: Berufliche Ziele berücksichtigen
Der Job, den man gern macht, ein besseres Gehalt, ein neues Führungsseminar – die Bandbreite von beruflichen Zielen bei der Karriere ist groß. Oft werden sie jedoch nicht gebührend berücksichtigt. Dem Arbeitnehmer sind sie vielfach gar nicht klar. Der Arbeitgeber vernachlässigt sie im Anforderungsprofil. Zudem werden Altersunterschiede immer wichtiger: Haben ältere Mitarbeiter andere berufliche Ziele als jüngere? Mehr...

Lernen von Andrea Abele-Brehm: Einflussfaktoren für die Karriere
Andrea Abele-Brehm lehrt Sozialpsychologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Eines ihrer zentralen Projekte ist die „Längsschnittstudie Berufliche Laufbahnentwicklung von Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen der Universität Erlangen-Nürnberg im Vergleich (BELA-E)“. Darin wurden ca. 1.500 Absolventen des Jahrgangs 1995/1996 der Universität Erlangen-Nürnberg in bislang fünf Erhebungswellen zum Zeitpunkt ihres Abschlusses, anderthalb, drei, sieben und zehn Jahre danach zu ihrer beruflichen Situation befragt. Mehr...

Karriere nach der Karriere
Seit zehn Jahren können Pensionäre des Technologie- und Dienstleistungsunternehmens Bosch als Senior Experts zeitlich befristete Beratungsaufträge übernehmen. Was mit 30 ehemaligen Bosch-Mitarbeitern begann, zählt heute 880 Senior-Experten rund um den Globus. Im vergangenen Jahr absolvierten die Pensionäre im Alter zwischen 60 und 75 Jahren 580 Einsätze mit insgesamt mehr als 20 000 Beratertagen, davon die Hälfte außerhalb Deutschlands. Mehr...

Lernen von Donald E. Super: Wie entwickelt sich eine Karriere?
Wie entwickelt sich eine Karriere? Das war die zentrale Frage, die Donald E. Super (1910-1994) Zeit seines Lebens bewegte. Er lehrte Psychologie an der Columbia University und gilt als einer der Pioniere in der modernen Laufbahnforschung. Schon früh griff er entwicklungs- psychologische Ansätze auf und formulierte in seinem ersten Hauptwerk „Psychology and Careers“ von 1957 fünf generelle Laufbahnstadien. Mehr...

Lernen von Fred Vondracek: Karriere-Verläufe
Fred Vondracek ist Professor für Entwicklungspsychologie an der Pennsylvania State University. Er begründete mit seinem Übersichtswerk „Career Development“ von 1986 den sogenannten „Developmental Contextualism“ für die berufliche Entwicklung. Damit führte er eine zeitgemäße entwicklungspsychologische Perspektive in die Laufbahnforschung ein. Mehr...

Strategie: Beförderungswürdigkeit
Nach welchen Kriterien entscheidet der Chef, ob ein Mitarbeiter beförderungswürdig ist, ob seine Karriere gepusht werden soll? Die vom Vorgesetzten gesehene Beförderungswürdigkeit (Promotability) hat nachhaltige Folgen für die Karriere des Angestellten. Daher ist es wichtig, die Faktoren zu kennen, die diese Einschätzung beeinflussen. Bislang wurden meist demographische und wirtschaftliche Faktoren zur Vorhersage der Beförderungswürdigkeit näher betrachtet. Mehr...