Wirtschaftspsychologie aktuell – Zeitschrift für Personal und Management
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Führung

Managementversagen vorbeugen
Manager versagen, weil sie kurzfristig planen, selbstverliebt agieren oder emotional labil sind. Dieses Versagen lässt sich durch gezielte Personalauswahl und Weiterbildung eindämmen. Die Eckpfeiler dafür sind eine Anforderungsanalyse, die auch schädliche Eigenschaften berücksichtigt, standardisierte Auswahlinstrumente, eine regelmäßige Leistungsbeurteilung und praxisnahe Trainings. Mehr...

Partizipative Führung wirkt – aber nur, wenn Chefs gut informieren
Nur wenn Chefs gut informieren und ihr Verhalten erklären, führt partizipative Führung auch zu besserer Arbeitsleistung. Dabei gibt’s einen Schwelleneffekt. Halbherzige Beteiligung verpufft, während Teilhabe, die eine mittlere Schwelle überschreitet und Mitarbeiter wirklich einbezieht, die Leistung ankurbelt. Das zeigen zwei Befragungen in chinesischen Unternehmen. Mehr...

Sieben Facetten ethischer Führung
Ethische Führung umfasst sieben Verhaltensfacetten, wie eine neue Studie zeigt: Mitarbeiterorientierung, Fairness, Rollenklärung, Integrität, Machtteilung, ethische Anleitung und Interesse an Nachhaltigkeit. Mehr...

Psychologisches Know-how ist für eine lebendige Führungskultur unabdingbar
Wenig empathische Führungskräfte sind heutzutage ein wirtschaftliches Risiko. Zu einer lebendigen und erfolgreichen Führungskultur gehört, dass Manager psychologisch geschult werden, dass sie ihr Verhalten gespiegelt bekommen, Fingerspitzengefühl haben und keine Psychopathen werden. Das ist das Ergebnis der Podiumsdiskussion „Müssen gute Führungskräfte heute Psychologen sein?“, die die Wirtschaftspsychologie aktuell auf der diesjährigen Personalfachmesse Zukunft Personal durchführte. Mehr...

Inspirierende Führung hält Mitarbeiter gesund
Wenn Chefs inspirieren und zu kreativem Denken anregen, sind Mitarbeiter gesünder, als wenn Führungskräfte einen Laissez-faire-Stil pflegen. Das ist das Ergebnis einer großen internationalen Studie, die ein Forscherteam der Universität Dresden durchführte. Mehr...

Virtuelle Teams leisten bei klaren Ansagen mehr
Virtuelle Teams profitieren nicht von motivierenden Worten, sondern von klaren Ansagen, so das Ergebnis einer neuen Studie. Die Arbeitsqualität verteilter Teams steigt, wenn Leistungen fair bewertet und verständliche Mails geschrieben werden. Mitreißende Reden sind dabei nutzlos. Mehr...

Ertragreich: gute Führung, Strategie und Kreativität
Gute Führung, Mitarbeiterengagement, strategische Einbindung der Personalabteilung und Kreativitätsförderung – dadurch zeichnen sich die 20 ertragreichsten Unternehmen aus, wie eine neue Studie feststellte. Mehr...

Umgang mit schwierigen Mitarbeitern
Der Umgang mit schwierigen Mitarbeitern stellt Führungskräfte regelmäßig vor Herausforderungen. Das Modell des Typologie-Quadrats kann dabei helfen, den richtigen Weg zu finden. Mehr...

Kunsttraining verhilft zu verantwortungsvollem Führungsstil
Kunst kann’s – zum Beispiel Chefs zu einem verantwortungsvolleren Führungsstil verhelfen, wie eine neue Studie schwedischer Forscher zeigt. Sie ließen Manager an einem kunstbasierten Training mit poetischen Texten und Musik teilnehmen. Im Vergleich zu einem herkömmlichen Training wurden die kunsttrainierten Führungskräfte selbstkritischer, bescheidener und verantwortungsbewusster. Fazit: Manager, geht häufiger zu Lyriklesungen! Mehr...

Manager wünschen sich eine neue Führungskultur
Manager wollen nicht länger nur von oben herab steuern, sondern setzen auf wertschätzende Zusammenarbeit. Andererseits zeigt sich, dass die meisten Führungskräfte dem „Steuern nach Zahlen“ noch immer verhaftet sind. Andere legen bei ihrem täglichen Führungsverhalten Wert auf Netzwerke, Solidarität, Kooperation oder Fürsorge. Mehr...

Vier Schritte für gute Entscheidungen
In der gerade erschienenen Septemberausgabe der Zeitschrift Psychologie Heute haben die Autoren Andreas Huber und Axel Wolf einen Beitrag mit dem Titel „Gute Entscheidungen treffen“ veröffentlicht. Mehr...

Fehlermanagementkultur anstreben
Im Interview der Septemberausgabe der Zeitschrift Report Psychologie sagt Michael Frese, wie wichtig es für Unternehmen sei, eine Fehlermanagementkultur anzustreben. Dabei sollten Fehler gezielt angegangen und angesprochen, Personen nicht abgewertet und Fehler überdacht werden. Mehr...

Komplexe Chefs
Je komplexer Chefs denken, desto besser entscheiden sie. Diese Erkenntnis hat ein Forscherteam um Sean Hannah erneut bestätigt. In einer schwierigen Entscheidungssituation waren Führungskräfte aus dem Militär besser, die eine differenziertere Rollenwahrnehmung und eine vielfältigere Hirnaktivität hatten. Chefs sollten also mal wieder ausgiebig denken. Mehr...

Selbstreflexion für bessere Führung
Selbstreflexion ist wichtig, wenn man sein Führungsverhalten verbessern will. Darauf weisen die Autoren im eDossier „Führung“ der Wirtschaftspsychologie aktuell hin. Prinzipien der Selbstbetrachtung sind dabei, das eigene Erzählen anzuregen, bestimmte Methoden einzusetzen, bewusst Themen auszuwählen, sich auf dem Weg des ehrlichen Selbstgesprächs zu bestärken, auch mit anderen darüber zu reden und aus seinen Betrachtungen lernen zu wollen. Mehr...

Was tun, damit Führung nicht zum Problem wird?
Uwe P. Kanning hat bei einem Vortrag Maßnahmen genannt, die vorbeugen, dass Führung nicht zum Problem wird. Dazu gehört, dass standardisierte Tests zur Auswahl von Führungskräften eingesetzt werden, Manager eine gute Weiterbildung erhalten und in Personalabteilungen auf Fachwissen gesetzt wird. Mehr...

Wirksames Führungsverhalten
Scott DeRue von der Universität Michigan und seine Kollegen haben in einem neuen Führungsmodell Eigenschaften des Leaders und sein/ihr Führungsverhalten zusammengebracht. Häufig wurden beide Größen getrennt betrachtet. Ein guter Chef ist pflichtbewusst (Eigenschaft). Er sagt: „Das haben Sie gut gemacht.“ (Verhalten). Beides hängt zusammen. Mehr...

Entscheiden ohne Wahrnehmungsverzerrung Wahrnehmungsverzerrungen führen oft dazu, dass die falschen Entscheidungen getroffen werden. So besagt die Affektheuristik z.B., dass wir zu sehr am schönen Statusquo hängen, obwohl dieser in Zukunft keine Gewinne mehr abwirft. Oder die Verlustaversion rät uns zu konservativen Entscheidungen, mit denen wir zwar keine Risiken eingehen, uns aber um den Erfolg bringen. Mehr...

Psychologisches Kapital
Eine neue Studie von Organisationspsychologen der Arizona State University lotet das „psychologische Kapital“ von Führungskräften und ihren Mitarbeitern aus. Damit sind zentrale Stärken gemeint, mit denen ein Mensch nicht nur zuversichtlicher wird, sondern sogar besser arbeitet und mehr leistet. Mehr...

Narzisstische Führungskräfte
Der selbstverliebte Teamleiter mit leichter Tendenz zum Größenwahn wird oft am charismatischsten wahrgenommen. Stimmt das und wenn ja, warum? Untergraben diese Narzissten nicht eher das Gemeinschaftsgefühl? Mehr...

Führung und Innovationen
Daan van Knippenberg ist Professor für organisationales Verhalten an der Rotterdam School of Management und Mitbegründer des Erasmus Centre for Leadership Studies. Seine Forschungsinteressen gelten allen Facetten der Führung und der Gruppenprozesse in Unternehmen. Gerade hat er im Journal of Applied Psychology mit Silke Eisenbeiß und Sabine Boerner von der Universität Konstanz einen Beitrag zum Zusammenhang von transformationaler Führung, Klima und Team-Innovation veröffentlicht. Mehr...

Wenn Führung „romantisiert“ wird
Wenn der Einfluss einer Führungskraft im Vergleich zu weiteren Einflüssen im Unternehmen überschätzt wird, „romantisiert“ man Führung. Die Unternehmensleistung wird dann einer bestimmten Person zugeschrieben, die nachweislich nicht den Ausschlag für den Erfolg gab. In der letzten Ausgabe der Zeitschrift für Arbeits- und Organisationspsychologie haben Daniel Herrmann und Jörg Felfe von der Uni Siegen untersucht, inwiefern diese „Romance of Leadership“ konkrete Entscheidungen beeinflusst. Mehr...

Strategie: Führen mit Zielen
Wie können in Krisenzeiten motivierende Produktions- und Absatzziele formuliert werden? Wo ist die feine Grenze zwischen Vorgaben und Zielen? Antworten darauf gibt das Führen mit Zielen. Führung wird allgemein als bewusste Einflussnahme verstanden, um damit Aufgaben im Team besser lösen zu können. Sie kann sich auf die Unternehmensführung, das Personalmanagement (Personalgewinnung, -controlling, -entwicklung) und die personale Führung im engeren Sinne beziehen. Ziele sind gedankliche Vorwegnahmen von Handlungsergebnissen, die positiv bewertet werden. Mehr...