Wirtschaftspsychologie aktuell – Zeitschrift für Personal und Management
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Coaching und Beratung

Stärkenbasiertes Coaching
Ein Forscherinnenteam um Deborah Welch hat in einer Fallstudie sechs erfahrene Coaches interviewt, die mit stärkenbasiertem Coaching arbeiten. Heraus kamen vier zentrale Merkmale dieses Vorgehens: 1) der Stärkenansatz gibt Energie, 2) Beziehungen sind wesentlich, 3) Stärken erleichtern dem Umgang mit Schwächen, 4) auch der Coach muss sich weiterentwickeln. Mehr...

Coaching hat negative Folgen
Businesscoaching hat häufig negative Folgen. Nach jedem Coaching gibt es durchschnittlich zwei unerwünschte Nebenwirkungen. Mögliche Ursachen dafür sind fehlende Zeit oder mangelndes Problembewusstsein des Klienten. Das sind die Ergebnisse einer neuen Umfrage unter Coaches. Mehr...

Chronisch kranke Mitarbeiter erfolgreich gecoacht
US-amerikanische Psychologinnen haben 59 Vollzeitbeschäftigte mit chronischen Erkrankungen gecoacht. Ergebnis: Die Klienten waren nach sechs Coachingsitzungen selbstbewusster, widerstandsfähiger, optimistischer, weniger erschöpft und ihrer Arbeit besser gewachsen. Mehr...

Selbstoffenbarung wirkt
Wenn Berater sich selbst offenbaren und während der Sitzung etwas Persönliches mitteilen, verlaufen Beratungen erfolgreicher. Zu diesem Ergebnis kommt die Psychologin Jennifer Henretty, die in einer Metaanalyse alle bisherigen Einzelstudien zur beraterischen Selbstoffenbarung zusammengefasst hat. Mehr...

Traumarbeit im Coaching
Manfred Kets de Vries schlägt in einem neuen Beitrag im Consulting Psychology Journal vor, dass beim Coaching mit Führungskräften deren Träume häufiger genutzt werden. Durch diese Traumarbeit könnten Klienten ihre Probleme besser verstehen und lösen. Mehr...

Innere Haltung beim Selbstcoaching
Elisabeth Wrubel hat in einem neuen Leitfaden einige Prinzipien zur inneren Haltung zusammengetragen, die beim Selbstcoaching wichtig sind. Dazu zählt, dass man: 1) Stille aushält, 2) spielerisch mit den Gegebenheiten umgeht, 3) bewusst formuliert, 4) die Ist-Situation erschöpfend analysiert und 5) zukünftige Handlungen gedanklich vorwegnimmt. Mehr...

Coaching: Deutschland als systemische Hochburg
Nur die wenigsten Coaching-Ausbildungen sind wissenschaftlich fundiert. Das hat Professor Siegfried Greif bei seinem Vergleich von 50 Coaching-Ausbildungen in Deutschland, Großbritannien und den USA herausgefunden. Dabei gibt es jedoch deutliche Unterschiede. Während in Deutschland systemische Konzepte dominieren, spielen diese in Großbritannien und den USA so gut wie keine Rolle. Mehr...

Coaching als Handwerk
Coaching weist Merkmale einer handwerklichen Tätigkeit auf, wie im E-Dossier „Professionelles Coaching“ der Wirtschaftspsychologie aktuell deutlich wird. Dazu zählen ein rationales und kreatives Vorgehen, der umsichtige Einsatz von Werkzeugen, die Frage nach dem inneren Antrieb, Widersprüche aufdecken und Qualitätsmerkmale. Mehr...

Coaching-Umfrage: konkrete Tipps sind wichtig
Coaches nehmen ein Stundenhonorar von durchschnittlich 161 Euro und bestreiten ein Drittel ihrer Tätigkeit mit Coaching. Veränderungsfaktoren im Coaching sind Fragen, Ressourcenaktivierung, Wertschätzung und Zielklärung. Den Coaching-Klienten sind zudem konkrete Tipps wichtig, wenn es um nachhaltige Veränderung geht. Das sind zentrale Ergebnisse der neuen Coaching-Umfrage. Mehr...

Meditieren unterbindet irrationales Denken
In vier Studien konnte ein Forscherteam um Andrew Hafenbrack zeigen, dass Achtsamkeitsmeditation irrationales Denken unterbindet. Personen, die auf ihren Atem achteten, ließen sich weniger von bereits getätigten Kosten leiten und entschieden sich rationaler. Mehr...

Glückstraining
Ein Forscherteam um Tobias Esch hat die Wirksamkeit eines Glückstrainings untersucht, an dem Mitarbeiter eines Versicherungsunternehmens teilnahmen. Ergebnis: Die Trainierten waren nach dem Training glücklicher, zufriedener und weniger gestresst als Teilnehmer einer Kontrollgruppe. Bei körperlichen Stressmarkern zeigten sich kaum Effekte. Mehr...

Coaching ist erfolgreich, wenn es die Stärken betont
Coaching ist besonders erfolgreich, wenn der Coach die Stärken, Ideen und Erfolge des Klienten betont. Das ergab eine Studie von Peter Behrendt. Darin wurden zwei Coachingmethoden überprüft sowie die Wirksamkeit von vier Faktoren: Absichten klären, Probleme bewältigen, Probleme durchleben und Ressourcen aktivieren. Letzteres war am wirksamsten, wenn Führungskräfte durch das Coaching versuchten, ihre Mitarbeitergespräche zu verbessern. Mit der Studie kam Behrendt unter die drei Finalisten des Coachingpreises 2012. Mehr...

Aufs Bauchgefühl hören
Aufs Bauchgefühlt hören ist so eine Sache. Woher weiß man, dass es besser ist als sorgfältiges Abwägen? Eine Forschergruppe um Joseph Mikels hat jetzt den Nutzen dieser Intuition untersucht. Ergebnis: Bei komplexen Entscheidungen schlägt das Gefühlsurteil das rationale Abwägen von Vor- und Nachteilen. Die Forscher empfehlen, mehr auf seinen Bauch zu hören. Mehr...

Lösungsorientierte Beratung
Wenn einer Ihrer Mitarbeiter ein Kommunikationsproblem mit seinen Kollegen hat, wie gehen Sie normalerweise vor? Würden Sie auch zunächst versuchen, das Problem gründlich zu analysieren? Dieses durchaus übliche Vorgehen hat den Nachteil, dass Ursachen für Probleme oft vor dem Hintergrund von Eigenschaftskonstrukten oder intra-psychischen Dynamiken betrachtet werden. Dabei gehen der Kontext und die Komplexität des Konflikts oft unter. Mehr...

Coaching für Führungskräfte
Die Debatte um adäquate Methoden und Voraussetzungen eines Coachs fürs Führungskräfte-Coaching hält an. So fordert der Executive Coach Steven Berglas für Coaches eine fundierte psychologische Ausbildung, da sie andernfalls in kritischen Situationen mit ihren Ratschlägen Schaden anrichten könnten. Gegenstimmen weisen darauf hin, dass vor allem als Coaches tätige Psychotherapeuten den Coachingprozess mitunter zu sehr aus der Störungsperspektive betrachten. Mehr...

Die zehn Gebote: Was ein Coach von der Psychotherapie-Forschung lernen kann (PDF)
Der Erfolg eines Coaching-Prozesses hängt vor allem von der Beziehung zwischen Coach und Coachee ab und weniger von den angewandten Methoden und Interventionen. Ein Plädoyer für „relationales Coaching“. Mehr (PDF)...

Psychologie, Strategie oder doch nur Empathie – was braucht ein guter Coach? (PDF)
„Coaching ist längst entmystifiziert und aus der Exotenecke raus“, sagte Dipl.-Psychologe Achim Mollbach, Executive Coach bei der Managementberatung Kienbaum. Dadurch werde die Arbeit eines Coachs jedoch nicht leichter. Im Gegenteil: „Die Themen, mit denen sich Management-Coachs heute beschäftigen werden immer komplexer.“ Wie Coachs den Herausforderungen der modernen Wirtschaftswelt begegnen können, welche Kompetenzen sie benötigen und wie sich ihre Arbeit evaluieren lässt, diskutierten die Teilnehmer einer Podiumsdiskussion der Zeitschrift Wirtschaftspsychologie aktuell auf der Fachmesse Zukunft Personal in Köln. Moderiert von Dipl.-Psychologin Uschi Gersch vom Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V. (PDP) nahmen die Diskutanten ihre Branche aufs Korn. Mehr (PDF)...

Coaching – quo vadis?
Coaching boomt, der Markt ist unübersichtlicher denn je, und einheitliche Qualitätsstandards sind nicht in Sicht. Aus soziologischer Perspektive sind die Schwierigkeiten, eine Profession zu bilden, erklärbar. Die Wurzeln von Coaching sind zu heterogen, die wissenschaftliche Verankerung ist daher schwierig. Der Anwendung der Einzelberatung in den Unternehmen tut das keinen Abbruch. Im Gegenteil: Der Einsatz von Coaching wird immer vielfältiger, die Anforderungen an den Coach werden immer komplexer. Das zeigen auch internationale Trends. Die Zeiten, in denen Coaching als vorübergehende Modeerscheinung galt, sind endgültig vorbei. Wie sich die Branche weiterentwickelt, ist dagegen noch offen. Mehr...

Der Coachingprozess
Wie funktioniert Coaching und vor allem: Wie läuft Coaching ab? Eric Lippmann, Professor für Supervision und Coaching an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, skizziert in der gerade erschienenen zweiten Auflage seines Übersichtswerks Coaching den typischen Coachingprozess. Vorher grenzt er Coaching von Training, Mentoring, Supervision und Psychotherapie ab. Coaching ist danach „eine professionelle Form individueller Beratung im beruflichen Kontext“ (S. 19) mit konkreten Zielen, einem professionellen Coach und einem transparenten Beratungsprozess. Mehr...