Strategie: Psychische Folgen der Arbeitslosigkeit eindämmen
Die psychischen Folgen von Arbeitslosigkeit stehen seit den 1970er Jahren ganz oben auf der Agenda von Forschung und Politik. In den letzten Jahren kamen mehrere Metaanalysen hinzu, die die bisherigen Ergebnisse zusammenfassten. Umfangreiche MetaanalyseNun haben Karsten Paul und Klaus Moser von der Universität Erlangen-Nürnberg in der bislang umfangreichsten Metaanalyse den Zusammenhang zwischen Arbeitslosigkeit und psychischen Störungen nochmals unter die Lupe genommen und im Journal of Vocational Behavior veröffentlicht. Sie werteten insgesamt 323 Studien aus. Darunter waren 86 Studien, die die Betroffenen über mehrere Messzeitpunkte hinweg begleiteten. Mit diesen Längsschnittstudien ist erstmals eine klare Aussage zu Ursache und Wirkung möglich, die bislang nicht gesichert war: Arbeitslosigkeit führt nachweislich zu psychischen Störungen wie Angst, Depression, psychosomatischen Symptomen, geringes Wohlbefinden und Selbstwertgefühl. ErgebnisseDie wichtigsten Ergebnisse der Untersuchung sind:
StrategienWelche Strategien gibt es, die psychischen Folgen der Arbeitslosigkeit einzudämmen?
Wirtschaftspsychologie-aktuell.de Weiterführende Informationen: Paul, K. I. & Moser, K. (2009). Unemployment impairs mental health: Meta-analyses. Journal of Vocational Behavior, 74, 264-282. Zum Abstract. Foster, C. (1991). “Because no man hath hired us”: A study of the impact of unemployment on mental health through the analysis of linear structural relationships. Unpublished doctoral dissertation. Waltham, MA: Brandeis University. Murphy, G. C. & Athanasou, J. A. (1999). The effect of unemployment on mental health. Journal of Occupational and Organizational Psychology, 72, 83-99. McKee-Ryan, F. M., Song, Z., Wanberg, C. R. & Kinicki, A. J. (2005). Psychological and physical well-being during unemployment: A meta-analytic study. Journal of Applied Psychology, 90, 53-76. Mehr zu Klaus Moser: subjektive Arbeitsleistung Mehr zu Kündigung und Karrierebrüche in der Ausgabe "Karriere" Zum Schnupper-Abo der Wirtschaftspsychologie aktuell |
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