| Strategie: Biographischer Fragebogen
14. Januar 2009 Wie sind die Fragen in einem biographischen Fragebogen formuliert, der bei der Personalauswahl eingesetzt wird? Der Unternehmensberater Fred Mael legte dazu eine umfassende Liste vor, welchen Kriterien biographische Fragen gerecht werden müssen. Auf Ereignisse bezogenDie Fragen unterscheiden sich von anderen Fragebogenformen vor allem dadurch, dass sie sich auf Ereignisse aus der eigenen Vergangenheit beziehen. Zudem werden mit den Fragen häufig beobachtbare Ereignisse (im Gegensatz zu Gedanken oder Gefühlen) beschrieben, sie stellen objektive Fakten dar, und es sind Beobachtungen, die der Befragte selbst gemacht hat, z.B. "Wie oft haben Sie in den letzten zwei Jahren an einem Fachkongress teilgenommen?“ KonstruktionsansätzeUnd wie lässt sich ein biographischer Fragebogen konstruieren? Vier Ansätze werden unterschieden:
Biographische Fragebögen sind verlässlichInsgesamt sagen biographische Fragebögen verlässlich erfolgsrelevante Merkmale wie Arbeitsverhalten (r = .37), Problemlösen (.33) oder Beharrlichkeit (.34) voraus (Mount, Witt & Barrick, 2000). Gegenüber dem tabellarischen Lebenslauf haben sie damit den Vorteil, dass sie gute Validitäten besitzen und direkte Vergleiche unter den Bewerbern zulassen. Wirtschaftspsychologie-aktuell.de Weiterführende Informationen: Mael, F. A. (1991). A conceptual rationale for the domain and attributes of biodata items. Personnel Psychology, 44, 763-792. Mount, M. K., Witt, L. A. & Barrick, M. R. (2000). Incremental validity of empirically keyed biodata scales over GMA and the five factor personality constructs. Personnel Psychology, 53, 299-323. Mehr zum biographischen Ansatz in der Ausgabe "Eignungsdiagnostik" Zum Schnupper-Abo der Wirtschaftspsychologie aktuell |
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