| Strategie: Sich selbst motivieren
6. Januar 2009 Sich selbst zu motivieren macht unabhängig von äußeren Anreizen. Doch wie funktioniert das? Nach Albert Bandura von der Stanford University sind drei Prozesse zur Selbstmotivation notwendig. Selbstbeobachtung, Selbstbewertung, ReaktionDurch die Selbstbeobachtung werden Informationen über die eigene Person gesammelt. Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen werden so beobachtet. Im nächsten Schritt der Selbstbewertung schätzt man sein Erleben und Verhalten ein. Bewertungsmaßstäbe sind verinnerlichte Standards oder vereinbarte Ziele. Mit dem dritten Vorgang, der selbstbezogenen Reaktion, können Verhaltensweisen verstärkt werden. Das gelingt durch Gedanken („Das habe ich gut gemacht.“) oder materielle Anreize (z.B. eine Entspannungspause). Belohnende Gedanken und Handlungen führen dazu, dass das gewünschte Verhalten in Zukunft häufiger auftritt. Bestrafende Kognitionen wirken sich hingegen hemmend aus. SelbstregulationstrainingsDurch Selbstregulationstrainings lassen sich diese Vorgänge (wieder neu) einüben. Die Teilnehmer lernen dabei:
Wirtschaftspsychologie-aktuell.de Weiterführende Informationen: Bandura, A. (1991). Social cognitive theory of self-regulation. Organizational Behavior and Human Decision Processes, 50, 248-287. Mehr zu Selbstmotivation in der Ausgabe "Karriere" Zum Schnupper-Abo der Wirtschaftspsychologie aktuell |
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