| Strategie der Woche: Multimodales Interview
5.
August 2008 1.
Gesprächsbeginn: kurze informelle Unterhaltung
2. Selbstvorstellung des Bewerbers 3. freies Gespräch: der Bewerber kann offene Fragen stellen 4. Berufsinteressen, Berufs- und Organisationswahl werden erfragt 5. biografiebezogene Fragen 6. realistische Tätigkeitsinformationen: Informationen über Arbeitsplatz und Unternehmen 7. situative Fragen, z.B. „Erzählen Sie mir von einem Ereignis, bei dem Sie mit einem Kunden…“ 8. Gesprächsabschluss: Fragen des Bewerbers, Zusammenfassung Die Fragen aus dem Interview
werden entsprechend den
Anforderungen der Stelle maßgeschneidert ausgewählt. Meist genügen ein
oder zwei Interviewer. Die Auswertung der Parts des Bewerbers, also 2,
3, 4, 5 und 7 erfolgt standardisiert. Teil 2 wird entlang von
vorgegebenen Beurteilungsdimensionen ausgewertet. Bei Teil 3 erfolgt
die Auswertung summarisch. Die Teile 4, 5 und 7 werden numerisch
ausgewertet, d.h. einer Antwort des Bewerbers wird ein Punktwert
zugeordnet. Schließlich werden alle Werte danach gewichtet, in welchem
Maß sie zur Validität des gesamten Interviews beitragen, und
zusammengezählt. Alles in allem dauert das Interview zwischen 40 und 60
Minuten. Die Vorteile liegen auf der Hand. Das Interview ist
zeiteffizient, erfasst alle erfolgsrelevanten Merkmale und weist eine
Validität auf, die derjenigen von guten Testverfahren entspricht. Der
Autozulieferer wählt damit seine zukünftigen Mitarbeiter fachkundig
aus. Das Multimodale Interview, das sich an Fakten und nicht an den
nebulösen ersten Eindruck hält, wird zudem von Bewerbern gut
angenommen. Mehr zum Multimodalen Interview. |
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