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aus der Wirtschaftspsychologie 4. August 2010 HR-Manager: Comeback der KaminkarrierenManches hat sich in den letzten Jahren im HR-Bereich geändert: Es gibt mehr Frauen und Führungskräfte mit internationaler Erfahrung in leitenden HR-Positionen. Mehr HR-Manager, die als Business-Partner zunehmend Managementerfahrungen im operativen Bereich vorweisen, gibt es nicht. Im Gegenteil, Kaminkarrieren sind sogar häufiger als vor zehn Jahren. Das zeigt ein Forschungsbericht der Wharton School an der University of Pennsylvania. „Im Vergleich zu 1999 haben Personalmanager noch häufiger ihre Karriere im HR-Bereich begonnen und hier auch ihre meiste Zeit verbracht“, sagt Peter Cappelli, Koautor und Managementprofessor in Wharton. In ihrer Studie „Who Gets the Top Job? Changes in the Attributes of Human Resource Heads and Implications for the Future“ untersuchten die Forscher die Top-HR-Positionen der hundert umsatzstärksten US-Firmen im Jahr 1999 und 2009. Kam 2009 lediglich ein Fünftel aus anderen Fachabteilungen, war es 1999 noch knapp ein Drittel. Signifikant veränderte sich der Anteil von Frauen in HR-Top-Positionen. Er stieg von 27 auf 42 Prozent. Das zeige, dass es dort eine höhere Bereitschaft als in anderen Bereichen gebe, Frauen zu befördern, erklärt Cappelli. Etwas zynischer könne man auch sagen, HR werde als weniger wichtig gesehen und eigne sich deshalb, um Frauen zu promoten und die Diversitätsbilanz der Firma zu verbessern. Zudem untersuchten die Autoren, welche HR-Erfahrung am häufigsten zum Top-Job führte. An erster Stelle steht das Talentmanagement. Ein Viertel der HR-Führungskräfte hat darin Erfahrung, gefolgt von Vergütung und Zusatzleistungen. Die Studie findet sich unter: www.pwc.com/en_US/us/people-management Wirtschaftspsychologie-aktuell.de Zum Schnupper-Abo der Wirtschaftspsychologie aktuell Zum Archiv
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