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aus der Wirtschaftspsychologie 29. Juli 2010 Menschenfreunde statt MacherNur ein knappes Drittel derjenigen, die eine berufliche Karriere im Human Resource Management anstreben, erwartet dabei ein gutes Einkommen. Zugleich geben aber gut drei Viertel an, einen Beruf mit hohem Einkommen zu wünschen. Dies sind Ergebnisse der Studie zur Attraktivität des Personalmanagements, die die Managementberatung Kienbaum bei mehr als 800 deutschsprachigen Studenten und Hochschulabsolventen verschiedener Universitäten und Fachrichtungen durchgeführt hat. Während nur 28 Prozent der Absolventen glauben, als Personaler schnell Karriere zu machen, ist dies für 74 Prozent ein wichtiges Kriterium für ihre Berufswahl. Knapp die Hälfte geht davon aus, dass man als Personaler im Unternehmen kein hohes Ansehen erreicht; aber fast alle Teilnehmer wünschen sich genau das. Deutliche Unterschiede gibt es beim Thema „ideale Einstiegsposition“: Absolventen mit Interesse am Personalbereich finden den internen Kundenkontakt, die Vereinbarkeit von privaten und beruflichen Interessen und die Möglichkeit, anderen Menschen helfen zu können, wichtig. Wer nicht ins HR-Management möchte, legt mehr Wert auf Weiterbildungsmöglichkeiten, Gestaltungsspielraum, viel Geld und schnelle Karriere. Es strebten eher die empathischen Menschenfreunde ins Personalmanagement als die Macher-Typen, die man als ernst zu nehmende HR-Business-Partner benötige, resümiert Matthias Meifert, Mitglied der Geschäftsleitung und Partner der Kienbaum Management Consultants. Wirtschaftspsychologie-aktuell.de Zum Schnupper-Abo der Wirtschaftspsychologie aktuell Zum Archiv
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