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aus der Wirtschaftspsychologie 18. Juni 2010 Krisenbetriebe sparen bei der WeiterbildungDie Unternehmen haben die auftragsarme Zeit in der Wirtschaftskrise nur selten für verstärkte Weiterbildung genutzt. Von der Krise direkt betroffene Unternehmen haben ihre Weiterbildungsaktivitäten sogar eher zurückgefahren. Das zeigen Ergebnisse der aktuellen Betriebsrätebefragung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung, bei der gut 2.300 Betriebsräte befragt wurden. 24 Prozent der von der Krise betroffenen Betriebe haben ihre Fortbildungsaktivitäten zurückgefahren. Unter den nicht betroffenen Betrieben waren es nur neun Prozent. Ein Fünftel der Unternehmen baute die Fortbildung aus. In Krisenzeiten konzentrieren sich Unternehmen auf ihr Kerngeschäft und scheuen die Kosten der Fortbildung: So waren 46 Prozent der Betriebe, die Weiterbildung reduziert oder zumindest nicht ausgeweitet haben, Qualifizierungsmaßnahmen zu teuer. Oft fehlt es dabei auch an einer mittel- bis langfristigen Personalplanung. So existiert in über der Hälfte der Betriebe nicht einmal ein Personalentwicklungsplan. Wirtschaftspsychologie-aktuell.de Weiterführende Informationen: Claudia Bogedan (2010). Qualifizieren statt Entlassen – Mehr zu Weiterbildungstrends in der Ausgabe "Weiterbildung". Strategie: Engagement zur Weiterbildung Neuer Vertriebsweg zur Weiterbildung Kompetenz und Weiterbildung sind wichtig Start der ersten Weiterbildungsuniversität Weiterbildung: Eigeninitiative zählt |
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