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aus der Wirtschaftspsychologie 11. Juni 2010 Arbeitswelt 2020: Jugendliche sind pessimistisch und anspruchsvollWas denken Jugendliche von ihrer beruflichen Zukunft? Das wollte die PFH Private Fachhochschule Göttingen mit der bundesweiten, empirischen Studie "Arbeitswelten 2020" herausfinden. Die Ergebnisse zeigen, dass die Jugendlichen Themen wie der Globalisierung, dem Abbau von Bürokratie und Subventionen, der Übernahme sozialer Verantwortung durch Manager sowie der Verringerung sozialer Ungleichgewichte pessimistisch gegenüber stehen. Gleichzeitig charakterisiert sie eine hohe Anspruchshaltung und Leistungsorientierung in Bezug auf ihr künftiges Berufsleben. Sie wünschen eine internationale Ausrichtung, den tägliche Umgang mit mehreren Fremdsprachen oder weltweite Arbeiteinsätze. Ganz oben steht außerdem das Streben nach Führungsverantwortung verbunden mit überdurchschnittlicher Vergütung. Knapp die Hälfte der befragten Schülerinnen und Schüler konzentrieren sich in ihren Vorstellungen für das Jahr 2020 ganz auf die berufliche Karriere und verzichten vollständig darauf, den Fokus auch auf Familie zu legen. Gering ausgeprägt war zudem der Wunsch nach sehr viel Freizeit. Bei ihrer Studie hatte die PFH 2400 der rund 7000 Besucher einer Dialogausstellung befragt, die Teil ihres Projektes "IdeenCampus" war. Wirtschaftspsychologie-aktuell.de Weiterführende Informationen: Bernt R. A. Sierke & Frank Albe (2010). Bericht zur Studie "Arbeitswelten 2020". Forschungspapier. Zur Studie Arbeitswelten 2020 (PDF). Mehr zum Thema Arbeitswelten in der Ausgabe "Karriere" Zum Schnupper-Abo der Wirtschaftspsychologie aktuell |
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