Wirtschaftspsychologie aktuell - Zeitschrift für Personal und Management
Nachrichten aus der Wirtschaftspsychologie

13. April 2010

Ehemalige möchten im Kontakt bleiben

Mehr als 90 Prozent der deutschen Arbeitnehmer wollen nach Ausscheiden mit ihrem ehemaligen Arbeitgeber in Kontakt bleiben. Das zeigt die aktuelle Studie "Bewerbungspraxis 2010" des Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Bamberg und Frankfurt am Main zusammen mit dem Online-Karriereportal Monster, bei der über 9.000 Stellensuchende und Karriereinteressierte befragt wurden.

Auch aus Unternehmenssicht kann der Kontakt zu ehemaligen Mitarbeitern sinnvoll sein. So bauen einige sogar Alumni-Netzwerke auf, um ehemalige Angestellte weiterhin an das Unternehmen zu binden. Laut Studie möchten mehr als vier von zehn der Befragten in ein entsprechendes Alumni-Netzwerk aufgenommen werden.

Tim Weitzel, Professor am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik der Universität Bamberg, glaubt, dass so genannte "Boomerang Hires" speziell in oberen Hierarchieebenen künftig eine wichtige Rolle spielen werden. Grund für die Wiedereinstellung ehemaliger Mitarbeiter ist die zunehmende Knappheit geeigneter Kandidaten.

Die Studie kann bei studien@monster.de angefordert werden.

Wirtschaftspsychologie-aktuell.de

Weiterführende Informationen:

Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS), Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main, Otto Friedrich Universität Bamberg & Monster Worldwide Deutschland (Hrsg.). (2009). Recruiting Trends im Mittelstand 2009. Zur Studie (PDF).

Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS), Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main, Otto Friedrich Universität Bamberg & Monster Worldwide Deutschland (Hrsg.). (2008). Bewerbungspraxis 2008: Eine empirische Untersuchung mit über 10.000 Stellensuchenden im Internet. Zur Studie (PDF).

Mehr zur Karriere-Entwicklung in der Ausgabe "Karriere"

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