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aus der Wirtschaftspsychologie 19. März 2010 Bologna-Prozess: Fehlende Konzepte für Weiterbildung95 Prozent aller Hochschulen der 46 Teilnehmerländer haben die in dem Bologna-Prozess beschlossenen neuen Bachelor- und Master-Studiengänge bereits eingeführt. Das hat die European University Association (EUA) in ihrem neuen Report "Trends 2010" veröffentlicht, zu dem 821 Hochschulen und 27 nationale Rektorenkonferenzen Informationen lieferten. Unter den deutschen Studienanfängern sind bereits heute 75 Prozent Bachelor- oder Masterstudierende. Lediglich die Staatsexamensstudiengänge sind nach dem Willen von Bund und Ländern noch nicht umgestellt. Defizite bestehen jedoch vor allem bei der Finanzierung, der Gestaltung der Studienprogramme und der Anerkennung von Studienleistungen. Sehr erfreulich ist die Entwicklung bei der internationalen Mobilität. Nachdem noch vor drei Jahren mehr deutsche Studierende ins Ausland gingen als Ausländer nach Deutschland kamen, ist das Verhältnis nun ausgeglichen. Für das Lebenslange Lernen - ein weiterer Aspekt der Studie - mangelt es noch an übergreifenden Konzepten in den Hochschulen. Zwar legen die Hochschulen auch in Deutschland verstärkt weiterbildende Studienprogramme auf. Was aber vielerorts fehlt, sind hochschulweite Strategien. Grund dafür seien die begrenzten Kapazitäten und die mangelnde Grundfinanzierung für Weiterbildung. Wirtschaftspsychologie-aktuell.de Weiterführende Informationen: Hochschulrektorenkonferenz (Hrsg.). (2010). Trends 2010: Europaweit muss für das Studium mehr getan werden. Zur Pressemeldung (PDF). European University Association (Ed.). (2010). Trends 2010: A decade of change in European Higher Education. Zur Studie (PDF). Mehr zu Lebenslangem Lernen in der Ausgabe "Weiterbildung" Strategie: Engagement zur Weiterbildung Neuer Vertriebsweg zur Weiterbildung Kompetenz und Weiterbildung sind wichtig Start der ersten Weiterbildungsuniversität Zum Schnupper-Abo der Wirtschaftspsychologie aktuell |
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