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aus der Wirtschaftspsychologie 16. März 2010 Personalabbau trotz guter AussichtenJedes dritte Unternehmen in Deutschland wird in diesem Jahr die Anzahl seiner Mitarbeiter reduzieren, obwohl fast die Hälfte der Firmen für 2010 eine positive Geschäftsentwicklung erwartet. Das ergab die Studie „HR-Klima Index 2010“, zu der die Managementberatung Kienbaum 233 Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt hat. Dabei zeigen sich in der Personalarbeit erhebliche Unterschiede zwischen Gewinnern und Verlierern der Krise: So geben Krisenverlierer sechs Mal häufiger die Personalfreisetzung als Priorität in der Personalarbeit an als die Gewinner. Unternehmen, die 2009 Marktanteile hinzugewonnen haben, konzentrieren sich dagegen drei bis fünf Mal häufiger auf Talent Management, Anreizstrukturen und Arbeitgeberattraktivität. Während die Verlierer also noch mit den Auswirkungen der Krise beschäftigt sind, arbeiten die Gewinner an den Wettbewerbsvorteilen von morgen und bemühen sich gezielt um die Besten der Branche. Aufgrund der Krise ist die Bedeutung von HR in 2009 deutlich gestiegen. Das gab fast die Hälfte der befragten Unternehmen an. Die steigende Bedeutung ging jedoch mit Einschnitten bei den Ressourcen einher: Die budgetäre und personelle Ausstattung vieler HR-Bereiche wird auch weiterhin rückläufig sein. Wirtschaftspsychologie-aktuell.de Weiterführende Informationen: Der Ergebnisbericht zum HR-Klima Index 2010 kann bei Dr. Stephan Schmid bestellt werden: stephan.schmid@kienbaum.de Kienbaum Management Consultants (Hrsg.). (2008). HR Klima-Index 2008. Berlin: Herausgeber. Zur Studie (PDF). Kienbaum Management Consultants (Hrsg.). (2009). HR Klima-Index 2009. Berlin: Herausgeber. Zur Studie (PDF). Kienbaum Management Consultants (Hrsg.). (2010). HR-IT Einsatz in Unternehmen. Kienbaum-Studie 2009/10. Berlin: Herausgeber. Zur Studie (PDF). Mehr zur Personalarbeit in der Ausgabe "Talentmanagement" Human Ressource Management für ältere Mitarbeiter Nur auf Einladung: Neuer Club für Personaler Zum Schnupper-Abo der Wirtschaftspsychologie aktuell. |
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