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aus der Wirtschaftspsychologie
9. Februar 2010 Biologische Variablen unternehmerischen VerhaltensDie letzte Ausgabe der Fachzeitschrift "Organizational Behavior and Human Decision Processes“ widmete sich schwerpunktmäßig den biologischen Variablen unternehmerischen Verhaltens. Scott Shane, der Herausgeber dieses Schwerpunkts "Biological Basis of Business", berichtete auch schon an anderer Stelle über seine Forschungsergebnisse zur Erblichkeit von Unternehmertum. Hormonelle EinflüsseIn der Schwerpunktausgabe wurden verschiedene biologische Marker in Relation zum Verhalten im Job gesetzt: Hormone, Erblichkeit, neurobiologische Prozesse. Es zeigte sich z.B., dass Gruppen weniger effektiv zusammenarbeiteten, wenn Testosteronlevel und die Position eines Mitarbeiters innerhalb der Gruppe deutlich voneinander abwichen. Genetische und umweltbezogene AnteileEine internationale Forschergruppe um Zhen Zhang von der Arizona State University fand in einer Zwillingsstudie heraus, dass Unternehmerinnen und Unternehmer in ihrem Tun von unterschiedlichen genetischen und umweltbezogenen Anteilen beeinflusst werden. Hirnphysiologische AktivitätEine weitere Forschergruppe überprüfte mit funktioneller Magnetresonanz-Tomographie, ob unterschiedliche Gehirnareale bei verschiedenen Arten von Unternehmensgerechtigkeit einbezogen sind. In der Tat unterschieden sich die Aktivitätsmuster bei Situationen, die die Verteilungsgerechtigkeit betrafen, von denen, die mit Verfahrensgerechtigkeit zusammenhingen. Wirtschaftspsychologie-aktuell.de Zum Inhaltsverzeichnis der Schwerpunktausgabe "Biological Basis of Business“ Mehr zu Unternehmern in der Ausgabe „Unternehmertum“. Testen Sie hier die Wirtschaftspsychologie aktuell im praktischen Schnupper-Abo. Melden Sie sich hier für den Newsletter der Wirtschaftspsychologie aktuell an. | |