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aus der Wirtschaftspsychologie 29. Januar 2010 Neues zur Work-Life-BalanceWas gibt’s Neues zum Bestreben, Arbeit und Freizeit ausgewogener zu gestalten? Bei der Boston Consulting Group wurde ein groß angelegtes Experiment zu „geplanten Auszeiten“ durchgeführt. Leslie Perlow und Jessica Porter berichten davon in der Januarausgabe des Harvard Businessmanager. Ergebnis: Nach fünf Monaten, in denen die Mitarbeiter pro Woche einen freien Abend oder einen ganzen Arbeitstag frei hatten, gaben die meisten an, zufriedener zu sein, mehr zu lernen, eine bessere Work-Life-Balance zu schaffen. Hartnäckig hält sich das Gerücht, man könne sich nur bei einem Urlaub von drei Wochen Mindestdauer richtig erholen. Tut’s ein Kurzurlaub nicht auch? An der Uni Konstanz startet derzeit unter der Leitung der Arbeitspsychologin Prof. Sabine Sonnentag ein neues Forschungsprojekt, das die Effektivität eines Kurzurlaubs von mindestens vier Tagen, aber höchstens einer Woche Dauer untersucht. Wenn man sich drei Wochen vor seinem geplanten Kurzurlaub meldet, kann man an der Studie teilnehmen. An der Uni Heidelberg startet gerade unter Federführung von Prof. Karlheinz Sonntag ein großes Forschungsprojekt zur Work-Life-Balance in Zeiten rasanter Veränderung. An den Untersuchungen nehmen Daimler und weitere Unternehmen aus Industrie, öffentlicher Verwaltung, Justiz und Bildungswesen teil. Untersucht werden sollen Wirkmechanismen, Bedarf und konkrete Angebote von Ansätzen zur Work-Life-Balance. Auf Wirtschaftswoche online berichtet Jochen Mai von Strategien, die den Büroalltag stressfreier machen – entnommen sind sie seinem neuen Buch „Die Büro-Alltags-Bibel“. Darin Altbewährtes: Kurze Pausen sind besser als lange. Oder auch, dass sich Sachlichkeit, Zuhören und eine klare Sprache beim Konfliktmanagement bewähren. Chris Aichner beschreibt auf Süddeutsche online das Floating als trendige Entspannungsmethode: das schwerelose Treiben im Salzwasser. Stille, Dunkelheit, Wärme ermöglichen einen völligen Reizentzug und geleiten den Organismus so zur wohlverdienten Entspannungsreaktion. Eine Metaanalyse in der Fachzeitschrift Psychology and Health zeigte, dass Floating deutliche Entspannungseffekte hinterlässt. Wirtschaftspsychologie-aktuell.de Mehr zu Work-Life-Balance in der Ausgabe „Gesundheit“. Aufgabenfelder der Laufbahnberatung: Lebensgestaltung mit Work-Life-Balance Testen Sie hier die Wirtschaftspsychologie aktuell im praktischen Schnupper-Abo. Melden Sie sich hier für den Newsletter der Wirtschaftspsychologie aktuell an. |
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