Wirtschaftspsychologie aktuell - Zeitschrift für Personal und Management
Nachrichten aus der Wirtschaftspsychologie

26. November 2009

Wirtschaftspsychologische Begriffe bei Peter F. Drucker

Der Management-Vordenker Peter F. Drucker wäre vor einer Woche, am 19. November 2009, 100 Jahre alt geworden. Welche wirtschaftspsychologischen Begriffe oder Ansätze tauchten dabei in der Berichterstattung auf?

Rückblick

Über den historischen Zugang Druckers berichtet Hermann Simon, der mit Peter Drucker in engem Kontakt stand, auf merkur.de. Er sehe sich als historischer Schriftsteller, sagte Drucker. Sein historischer Rückblick erfolgt aber nicht mechanisch, sondern war immer von Analogiefindung für zukünftige Entwicklungen geprägt. Zum Beitrag.

Rationalität

Rosabeth Moss Kanter schreibt auf harvardbusinessmanager.de über die Rationalität Druckers. Er war der Meinung, durch vernünftiges Abwägen den richtigen Weg zu finden. Ein durchdachtes Zielsystem, wie es in seinem Management by Objectives zum Ausdruck kommt, könne so das Unternehmen voranbringen. Irrationale Motive oder Emotionen vernachlässigte er hingegen. Zum Beitrag.

Prognose

Auf sueddeutsche.de ist zu lesen, wie Drucker Börsencrashs vorhersagte. Wenn Börsenhändler mehr verdienten als Investoren, Geldgeschäfte eine unverhältnismäßige Eigendynamik entwickelten, sei das ein Vorzeichen für einen möglichen Börsencrash. Zum Beitrag.

Technokratie-Kritik

Manfred Engeser von wiwo.de berichtet vom Ergebnis Druckers GM-Analyse. Er untersuchte den Konzern und empfahl nachher keine technokratische Verwaltung, sondern dezentrales Management. Als „Sozialökologe“, wie sich Drucker selbst sah, analysierte er haargenau nicht nur das Unternehmen, sondern auch sein Umfeld und die vielfältigen Austauschbeziehungen. Zum Beitrag.

Unternehmensstrategie

Fredmund Malik nennt auf handelsblatt.de das Sachbuch „Managing for Results“, das Drucker 1964 veröffentlichte, „das erste und bis heute beste Buch über Unternehmensstrategie“. Seine Betrachtungen bezogen sich darin auf die Unternehmenskultur, das Verhalten des Top-Managements oder Organisationsprinzipien. Zum Beitrag.

Perspektivenübernahme

Im Hamburger Abendblatt online schreibt Lars-Peter Linke, dass Peter Drucker vor allem durch seine Offenheit für neue Perspektiven zu Neuem anstoßen konnte. So las er nicht nur Wirtschaftsliteratur, sondern z.B. auch den Philosophen Kierkegaard. Profundes Allgemeinwissen, Lesehunger und ganzheitliches Denken prägten seine Beobachtungsgabe. Zum Beitrag.

Wirtschaftspsychologie-aktuell.de

Mehr zu Management und Führung in der Ausgabe "Leadership".

Testen Sie hier die Wirtschaftspsychologie aktuell im praktischen Schnupper-Abo.

Melden Sie sich hier für den Newsletter der Wirtschaftspsychologie aktuell an.

Zum Archiv