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aus der Wirtschaftspsychologie 21. Oktober 2009 Diversität als Schlüssel im Global War for TalentEine starke Verschiebung in der globalen Fachkräfte-Landschaft und der demographische Wandel erfordern neue Strategien beim Talent Management. Noch dominieren überwiegend weiße, männliche Spitzenmanager aus Westeuropa und Nordamerika die Vorstandsetagen großer Konzerne. Doch diese Gruppe deckt nur noch 17 Prozent des globalen Talentpools von Personen mit Universitätsausbildung ab. Über vier Fünftel der internationalen Bildungselite sind Frauen sowie Menschen mit einem anderen ethnischen Hintergrund. Laut einer aktuellen Untersuchung der internationalen Strategieberatung Booz & Company kommen schon heute 35 Prozent der Hochschulabsolventen aus Indien und China, während es in Nordamerika und Westeuropa im Vergleich dazu nur noch rund 20 Prozent sind. Gleichzeitig schließen weltweit mehr Frauen als Männer ihr Studium erfolgreich ab. Rekrutieren Konzernspitzen ihr Humankapital künftig nicht ausschließlich nach Leistung – also unabhängig von Geschlecht, Herkunft und sexueller Orientierung – laufen sie Gefahr, im globalen Wettbewerb Marktanteile zu verlieren, warnen Experten der Strategieberatung. Besonders Länder wie Deutschland und Japan, die mit rückläufigen Geburtenraten und Überalterung kämpfen, sollten schnellstmöglich reagieren. Wirtschaftspsychologie-aktuell.de Lesen Sie hier mehr zu Diversity-Trainings. Mehr zu Diversity-gerechter Personalauswahl. Mehr zu Talentmanagement in der gleichnamigen Schwerpunkt-Ausgabe. Testen Sie hier die Wirtschaftspsychologie aktuell im praktischen Schnupper-Abo! Melden Sie sich hier für unseren kostenlosen Newsletter an. DeAnne Aguirre, Sylvia Ann Hewlett, Laird Post, Booz & Company (Eds.). (2009). Global Talent Innovation Strategies for Breakthrough Performance. San Francisco, CA: Editors. Zum Bericht (PDF 1,2 MB). |
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