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aus der Wirtschaftspsychologie 12. Oktober 2009 Preis für sozial-integrierte StadtentwicklungJan Lorenz Wilhelm von der Universität Potsdam ist der Gewinner des Awards für förderungswürdige Veränderungsprojekte an der Schnittstelle von Wirtschaft und Gesellschaft, einer Initiative von Königswieser & Network. Damit unterstützt die systemisch-komplementäre Organisationsberatung in Wien Menschen, die durch ihr Engagement einen nachhaltigen und gesellschaftlich relevanten Beitrag leisten. Der Diplom-Geograf überzeugte die Jury mit seinem Beitrag „Management von Komplexität im Quartier“ – einem innovativen Konzept, mit dem Veränderungsprozesse in der Stadtentwicklung effektiv und nachhaltig umgesetzt werden können. Der Ansatz basiert vor allem auf dem Bewusstmachen der Widersprüche, denen die Akteure ausgesetzt sind. Integraler Bestandteil sind systemische Methoden und die Mediation, die dabei helfen, die Demotivation der engagierten, teils ehrenamtlichen Akteure zu vermeiden. Auf dem zweiten Platz landete Attila von Unruh mit seinem Projekt „Anonyme Insolvenzler“. Der selbstständige Berater ist Gründer eines Gesprächskreises, bei dem sich von Insolvenz betroffene Menschen austauschen. Inzwischen ist die Initiative zur größten deutschen Insolvenz-Selbsthilfegruppe angewachsen. Wirtschaftspsychologie-aktuell.de Mehr zu Veränderung in der Ausgabe "Change". Melden Sie sich hier für unseren kostenlosen Newsletter an. |
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