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aus der Wirtschaftspsychologie 1. Juli 2009 Wie Teams (nicht) funktionierenIn einem Interview in der aktuellen Ausgabe des Harvard Businessmanager spricht Diane Coutu mit Richard Hackman – Organisationspsychologe an der Harvard University – darüber, wie Teams funktionieren oder dies eben nicht tun. Hackman hat viele Teams analysiert. Seine Daten zeigen, dass Teams nicht per se produktiver als Einzelkämpfer im Unternehmen sind. Teams könnten teilweise so stark Kontrolle ausüben, dass die Teammitglieder sich nicht mehr trauen, innovative Ansätze zu verfolgen, so Hackman. Damit ein Team funktioniert, müssten einige grundlegende Dinge berücksichtigt werden. So sollte klar sein, wer überhaupt zu einem Team gehört. Das ist nicht banal, denn nur 10 Prozent aller Teams können dies eindeutig sagen. Zudem sollte im Team die Richtung vorgegeben werden, sei es durch den Teamleiter oder einen außenstehenden Mitarbeiter. Allen Teammitgliedern muss klar sein, worin die Aufgabe des Teams besteht. Teamleiter sollten zudem strukturieren, unterstützen und ggf. ein Team-Coaching bereitstellen. Letzteres muss sich konkret auf die Gruppenprozesse beziehen. Richard Hackman hat außerdem herausgefunden, dass die ersten fünf Minuten des allerersten Treffens der Gruppe entscheiden, wie das Team später miteinander zusammenarbeitet: „Was beim ersten Zusammentreffen einer Gruppe abläuft, hat wichtige Auswirkungen auf die künftige Kooperation und das zukünftige Funktionieren dieses Teams“ (S. 96). Wirtschaftspsychologie-aktuell.de Mehr zur Führung von Teams in der Ausgabe "Leadership". Mehr zu virtuellen Teams in der Ausgabe "Going global". Coutu, D. (2009). Warum Teams nicht funktionieren [Interview mit Richard Hackman]. Harvard Businessmanager, 31 (7), 92-98. Zur Zeitschrift. Zum Archiv |
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