Wirtschaftspsychologie aktuell - Zeitschrift für Personal und Management

Nachrichten aus der Wirtschaftspsychologie

23. Juni 2009

CEOs sitzen fester im Sattel

Die globale Rezession hat nicht dazu geführt, dass 2008 mehr Vorstandsvorsitzende (CEOs) in Europa und USA ihren Job verloren haben. Im deutschsprachigen Raum räumten insgesamt 17 Prozent der CEOs freiwillig oder gezwungenermaßen ihren Schreibtisch - 2,7 Prozent weniger als im Vorjahr. Auch europäische und nordamerikanische Aufsichtsräte setzten im Krisenjahr 2008 stärker auf Kontinuität als zuvor. Zu diesen Ergebnissen kommt die „8. CEO-Succession“-Studie der internationalen Strategieberatung Booz & Company bei der Analyse der 2 500 weltweit größten börsennotierten Unternehmen. Erstmalig untersuchte die Studie auch CEOs, die 2008 neu berufen wurden. Demnach hatten weltweit ein Fünftel sowohl der Newcomer als auch der ausscheidenden CEOs bereits zuvor die Position an der Unternehmensspitze inne – fast doppelt so viele wie im Jahresdurchschnitt der letzten Dekade. Neue CEOs im deutschsprachigen Raum sind mit durchschnittlich 48,2 Jahren jünger und internationaler als ihre Vorgänger. Mehr als zwei Drittel wurden langfristig im eigenen Unternehmen aufgebaut. Knapp jeder Dritte stammt aus dem Ausland. Weitere Infos unter www.booz.com/de

bs / Newsletter Wirtschaftspsychologie

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