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aus der Wirtschaftspsychologie 18. Juni 2009 Fusionen: Vernachlässigter PersonalbereichMehr als drei Viertel der europäischen Unternehmen geben an, dass ihre Ziele und Erwartungen bei der zuletzt durchgeführten Fusion oder Übernahme nicht erfüllt wurden. In Summe verloren sie in den vergangenen zwei Jahren bis zu 12,5 Milliarden Euro. Das zeigt die Studie „M&A Transactions and the Human Capital Key to Success“ der Personalmanagement-Beratung Hewitt Associates, bei der Angaben von 96 Unternehmen aus Asien, Europa sowie Süd- und Nordamerika ausgewertet wurden. Neun von zehn der befragten Firmen machen dafür kulturelle Probleme während der Integrationsphase, den Verlust von Leistungsträgern, eine länger als geplante Realisierungszeit und die unzureichende Beachtung der Mitarbeiterbelange verantwortlich. Im Vergleich zu anderen Regionen schneiden europäische Unternehmen schlechter ab, da sie dem HR-Bereich eine geringere Bedeutung zuschreiben. So beziehen nur sieben Prozent der europäischen Unternehmen den Personalbereich bei einer Fusion mit ein, während dies weltweit bereits 35 Prozent der Unternehmen tun. Lediglich ein knappes Viertel berücksichtigt HR bereits im Übernahmeangebot (weltweit 43 Prozent) und nur 45 Prozent beziehen die Personalabteilung in die Integrationsphase mit ein (weltweit 73 Prozent). Weitere Infos unter www.hewitt.com Zum Archiv |
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