Nachrichten
aus der Wirtschaftspsychologie
12. Juni 2009
Neue Studie zum Coaching-Markt
27 Prozent der Coaches haben ein Psychologie-Studium absolviert, 25 Prozent ein Wirtschafts-Studium. Das zeigt eine noch nicht veröffentlichte Studie zum deutschen Coaching-Markt 2008/09 der Universität Marburg, bei der 758 Datensätze von Coaches ausgewertet wurden. Über zwei Drittel waren schon immer selbstständig. Nur knapp ein Drittel war in einem Angestelltenverhältnis tätig, vor allem in Management/Führungsposition (21 Prozent), in der Personalentwicklung (21 Prozent) oder der Unternehmensberatung (22 Prozent). Lediglich jeder Zehnte der Befragten arbeitet ausschließlich als Coach. Dementsprechend liegt der Anteil ihres Jahreseinkommens, den sie durch Coaching erwirtschaften, bei zwei Dritteln der Coaches bei maximal 30 Prozent. Über drei Viertel der befragten Coachs bieten ihre Dienstleistung zu Stundensätzen bis zu 150 Euro an. Der durchschnittliche Stundensatz lag bei 150,29 Euro. Das größte Einsatzfeld liegt mit rund 70 Prozent im mittleren Management. Lediglich ein Drittel coacht auch im Topmanagement. Etwas mehr als die Hälfte der Coachs bewirbt ihre Dienstleistung. Zu den wichtigsten Marketing-Aktivitäten zählen die eigene Homepage (94 Prozent), die Pflege von Netzwerken (81 Prozent) sowie die persönliche Ansprache potenzieller Kunden“ (77 Prozent). Jeder Zweite bezahlte in den letzten drei Jahren für Werbung bis zu 5 000 Euro.
bs / Newsletter Wirtschaftspsychologie
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