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aus der Wirtschaftspsychologie 20. März 2009 Kontakte richtig knüpfen Im Harvard Businessmanager Online gibt es diese Woche von Shannon Dunlap und Brian Uzzi von der Kellogg School of Management einen neu aufgelegten Beitrag dazu, wie man professionell Kontakte knüpft. Die Autoren erläutern die Vorteile, die viele und gute Kontakte bringen: Informationen, Erweiterung der Fähigkeiten und Macht. Vor allem vertrauliche Informationen sind vorteilhaft. Dabei wird das Beispiel einer Finanzmanagerin erwähnt, die informell über Kollegen von neuen Services der Konkurrenten erfuhr und mit diesem Wissen ihrem Unternehmen wesentliche Marktanteile sichern konnte. Zur Analyse des eigenen Kontakte-Netzwerks schlagen die Autoren eine Tabelle mit folgenden Spalten vor: 1) die wichtigsten Kontaktpersonen, 2) die Personen, die einem diese Kontaktpersonen vermittelt haben, 3) Personen, denen man selbst die Kontaktperson vermittelt hat. Aus Spalte 2 wird ersichtlich, wer als Vermittler dient. Spalte 3 kann man entnehmen, inwiefern man selbst Vermittler ist. Wenn in Spalte 2 in mehr als 65 Prozent der Fälle der eigene Name steht, man die Person also selbst kennen gelernt hat, tendiert das eigene Netzwerk zu Selbstähnlichkeit. Viele ähnliche Personen machen es unwahrscheinlich, dass man neue und verschiedenartige Informationen erhält. Wichtig ist also, dass man viele und möglichst unterschiedliche Vermittler kennt, da diese wie Schaltstellen im eigenen Netzwerk wirken und ungewohnte Informationszugänge ermöglichen. Seine Kontakte sollte man auch auf die Nähe zu den Personen hin untersuchen. Oft ist man mit Kollegen zusammen, die in der gleichen Abteilung oder auf der gleichen Etage arbeiten. Auch das schränkt die Vielfalt im eigenen Kontakte-Raum ein. Zum Beitrag. tf / Shannon Dunlap, Brian Uzzi (2009/2006). So knüpfen Sie richtig Kontakte. Harvard Businessmanager Online. Zum Archiv |
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