Wirtschaftspsychologie aktuell - Zeitschrift für Personal und Management

Nachrichten aus der Wirtschaftspsychologie

24. April 2012

Jeder Fünfte würde von höherem Mindestlohn profitieren

Jeder fünfte Beschäftigte in Deutschland würde mehr Geld verdienen, wenn es einen Mindestlohn von 8,50 Euro gäbe. Das zeigen aktuelle Auswertungen des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE). Gut ein Viertel der Frauen und knapp 15 Prozent der Männer würden demnach von einer solchen Gehaltsgrenze profitieren. Momentan bekommen in Westdeutschland rund 17 Prozent weniger als diesen Stundenlohn, in Ostdeutschland ist es sogar jeder Dritte. Ermittelt wurden die Ergebnisse auf der Basis von Daten des sozio-ökonomischen Panels, einer repräsentativen Befragung von mehr als 12 000 Privathaushalten in Deutschland.

Wirtschaftspsychologie-aktuell.de

Weiterführende Informationen:

Thorsten Kalina und Claudia Weinkopf (2012). Niedriglohnbeschäftigung 2010: Fast jede/r Vierte arbeitet für
Niedriglohn (PDF).
IAQ-Report: Aktuelle Forschungsergebnisse aus dem Institut Arbeit und Qualifikation. Universität Duisburg-Essen.

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