Nachrichten aus der Wirtschaftspsychologie 11. April 2012 Frauen werden schlechter bezahlt als MännerDer durchschnittliche Bruttomonatsverdienst von Frauen liegt in Deutschland rund 21 Prozent unter dem der Männer. Zu diesem Ergebnis kommt eine Online-Umfrage der Internetseite www.frauenlohnspiegel.de, die vom WSI-Tarifarchiv in der Hans-Böckler-Stiftung betreut wird und auf den Angaben von knapp 22.000 Frauen und Männern basiert. Die Daten sind zwar nicht repräsentativ, die große Zahl der Teilnehmer gewährleistet jedoch verlässliche Orientierungsgrößen. Nicht nur beim monatlichen Gehalt, sondern auch bei den Sonderzahlungen wie Weihnachts- und Urlaubsgeld und einer Gewinnbeteiligung haben die Frauen das Nachsehen. Frauen auch bei Sonderzahlungen im NachteilSo bekamen zum Beispiel 56 Prozent der Männer ein Urlaubsgeld, bei Frauen waren es nur 47 Prozent. Auch bei der Vergütung der Überstunden gab es Unterschiede. Bei den Frauen spielte der Freizeitausgleich mit fast 53 Prozent eine deutlich größere Rolle als bei den Männern mit 40 Prozent. Eine Bezahlung mit Überstundenzuschlag kam bei den Männern mit zehn Prozent deutlich häufiger vor als bei Frauen mit vier Prozent. Zudem gaben rund 21 Prozent der Frauen, aber knapp 31 Prozent der Männer an, dass sie in dem Betrieb, in dem sie arbeiten, schon einmal befördert worden sind. Wirtschaftspsychologie-aktuell.de Weiterführende Informationen: Zur Ausgabe "Erfolg durch Kompetenz" Zum Schnupper-Abo der Wirtschaftspsychologie aktuell |
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