Nachrichten aus der Wirtschaftspsychologie 1. Februar 2012 Unternehmen unzufrieden mit Veranstaltungsmanagement an HochschulenHochschulen sind ein beliebter Ort für Unternehmen, um den knapper werdenden Nachwuchs auf sich aufmerksam zu machen und als Mitarbeiter zu rekrutieren. Für entsprechende Veranstaltungen lassen sich viele Hochschulen mittlerweile gut bezahlen. Dagegen haben Unternehmen auch nichts einzuwenden, solange klar ist, dass die eingenommenen Mittel auch für eigenständige, zweckgebundene Initiativen der Hochschulen bzw. des jeweiligen Fachbereichs transparent verwendet werden, erklärt das Kompetenznetzwerk für innovatives Employer Branding, Queb e.V. – Quality employer branding. Sollte dies nicht der Fall sein, lehne man eine Bepreisung jedoch entschieden ab. Unzureichende Organisation der VeranstaltungenZudem klagten viele Mitgliedsunternehmen von Queb über die unzureichende Organisation der Veranstaltungen vor Ort – was bei den geforderten Preisen kaum nachvollziehbar sei. Auffallend sei auch, dass die Veranstaltungen, wenn sie über studentische Organisationen gebucht werden, häufig wesentlich günstiger sind, als wenn sie über die Hochschulen direkt organisiert werden. Hinzu komme, dass für die Durchführung einer Veranstaltung in den meisten Fällen Kooperationsverträge mit den unterschiedlichsten universitären Institutionen erforderlich seien – angefangen bei der Uni selbst über den Lehrstuhl, das Karrierecenter bis hin zum Facility Management. Dies sei ein weiterer Grund, häufig auf eine studentische Organisation auszuweichen und so nur einen Vertrags- und Ansprechpartner zu haben. Wirtschaftspsychologie-aktuell.de Weiterführende Informationen: Employer Branding: Kosmetik schadet der Glaubwürdigkeit Armin Trost (Hrsg.): Employer Branding. Arbeitgeber positionieren und präsentieren. Henkel gewinnt Best Employer Brand Award Zur Ausgabe "Professionelle Personalauswahl" Zur Ausgabe "Herausforderung Stress" Zum Schnupper-Abo der Wirtschaftspsychologie aktuell |
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