Nachrichten aus der Wirtschaftspsychologie 11. Januar 2012 Social Media zur PersonalsucheArne Leyenberg hat in einem Beitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Social-Media-Aktivitäten zur Personalsuche genauer betrachtet. Ziele und Erfolge der Firmen bleiben dabei oft unklar. Zudem sind die Karriereangebote auf Facebook & Co. oft nicht wirklich gehaltvoll. Nur ein Prozent war erfolgreichEinige Zahlen zum Social Media Recruiting, die aus einer Studie des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) und aus einer des Personaldienstleisters Kelly Services stammen:
Rechtschreibfehler und AmateurvideosDie konkreten Ziele und Erfolge von Social Media bei der Personalsuche bleiben oft unklar. Lediglich der Softwarekonzern SAP gibt an, dass rund 17 Prozent aller Stellen durch soziale Netzwerke neu besetzt werden, vor allem über Linkedin, an dem SAP über eine Tochtergesellschaft beteiligt ist. Der Autor beklagt, dass Karriereangebote in den sozialen Medien mitunter zu wünschen übrig lassen: Rechtschreibfehler, amateurhaft wirkende Videos und „die Inhalte sind nicht eben gehaltvoll“. Als Beispiel führt er die Fanseite „HVB First Contact“ der Hypovereinsbank auf Facebook an, auf dem Auszubildende über ihre Erfahrungen schreiben und damit neue Ausbildungskandidaten anlocken sollen. Adrian Weinhold von Kelly Services zieht folgendes Fazit: „Wir können weder von einem richtigen Hype noch von einer Revolution sprechen. Vielleicht ist es eher eine Evolution.“ Wirtschaftspsychologie-aktuell.de Weiterführende Informationen: Arne Leyenberg (2011). Recruiting in sozialen Netzwerken: Hauptsache mal was gepostet. Frankfurter Allgemeine Zeitung online. Fach- und Führungskräfte meinen, dass sich Facebook nicht zur Jobsuche eignetZur Ausgabe "Professionelle Personalauswahl" Zur Ausgabe "Coaching im Aufwind" Zum Schnupper-Abo der Wirtschaftspsychologie aktuell |
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