Nachrichten aus der Wirtschaftspsychologie 5. Januar 2012 Frauen sind selten in Überwachungs- und Führungsgremien deutscher Top-UnternehmenDie Führung innerhalb ihrer Organisation zu stärken und auszubauen, ist für Unternehmen derzeit das wichtigste HR-Handlungsfeld. Auf Platz zwei folgt die Mitarbeiterbindung. Dagegen liegt das klassische Thema Vergütungsmodelle mit weitem Abstand auf dem letzten Platz. Dies zeigt der HR-Report 2011 des Instituts für Beschäftigung und Employability (IBE) im Auftrag des Personaldienstleisters Hays. Befragt wurden 439 Führungskräfte aus Organisationen unterschiedlicher Größen und Branchen aus dem deutschsprachigen Raum. Der Report zeigt auf, dass Unternehmen nach ihrem eigenen Verständnis bereits ein modernes Führungsbild verankert haben. So geben 70 Prozent der Befragten an, dass die Führungskräfte in ihrem Unternehmen den Mitarbeitern Freiräume bei ihren Aufgaben gewähren. Zwei Drittel sind der Meinung, dass die Führungskräfte in ihrem Unternehmen ein "offenes Ohr" für die Belange der Mitarbeiter haben und knapp 60 Prozent sehen ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen den Mitarbeitern und den Führungskräften. Bei genauerem Hinsehen zeigen die Ergebnisse jedoch, dass die Befragten aus der Unternehmensleitung ein sehr viel positiveres Bild vom Verhalten ihrer Führungskräfte haben als die an der Studie teilnehmenden HR-Verantwortlichen. Der HR-Report erscheint künftig jährlich mit den gleichen Basisfragen sowie einem wechselnden Schwerpunktthema. Wirtschaftspsychologie-aktuell.deWeiterführende Informationen: Zur Ausgabe "Professionelle Personalauswahl" Zur Ausgabe "Coaching im Aufwind" Zum Schnupper-Abo der Wirtschaftspsychologie aktuell |
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